Samstag, 3. Mai 2014

Kichererbsen-Süßkartoffel-Pfanne aus dem Ofen [und: Zucchini ist gewachsen!]

Diese Gemüsepfanne ist nach dem Prinzip: "so, was muss noch weg, und was möchte ich schon ewig mal ausprobieren" entstanden.
Was noch wegmusste? Die Süßkartoffel, die kleinen Tomaten und die Limette.
Was ich schon lange liegen hatte und unbedingt probieren wollte? Ich muss zugeben, bis jetzt war ich immer so gemütlich und habe Kichererbsen aus der Dose verwendet, habe mir aber schon vor einiger Zeit getrocknete gekauft. Nur, wenn ich was mit Kichererbsen machen wollte, dann meist so spontan, dass 12 Stunden einweichen einfach nicht mehr drinne waren...
Diesmal hat's allerdings geklappt, ich wusste schon am Vortag, das ich unbedingt was damit kochen möchte, und so konnte ich sie abends in reichlich kaltem Wasser einweichen, am nächsten Tag hatten die Kleinen sich ordentlich mit Wasser vollgesaugt, und ich habe sie nochmal gründlich abgespült und dann etwa eine Stunde gar gekocht. Die Kochzeit variiert, je nachdem, was ihr für welche habt, meine waren von alnatura. Guckt einfach auf die Packung. :)

 

Das Ergebnis war eine sehr zufriedenstellende Resteverwertung, die Kichererbsen nussig mit leichtem Biss, die Süßkartoffel würzig-süß und abgerundet wird das Ganze durch fruchtige Minitomaten. Dazu haben wir Feta und scharfen Ajvar gegessen, was super gepasst hat!

Einzuplanen ist, dass die Kichererbsen für mindestens 12 Stunden eingeweicht werden müssen! Wer spontan sein will, nimmt die aus der Dose.
Zutaten für 2 Personen
1 Süßkartoffel
100g getrocknete Kichererbsen
1-2 Lauchzwiebeln (je nach Dicke)
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
10 kleine Tomaten, abgewaschen

1 EL Olivenöl
1 EL Chakalaka

etwas Limettensaft
Salz
Pfeffer
1/2 Bund Petersilie, die Blättchen abgezupft und fein gehackt

nach Belieben: 200g Fetakäse und einige EL Ajvar

Und so macht ihr's
Die Kichererbsen nach Packungsanweisung in kaltem Wasser für mindestens 12 Stunden einweichen.
In ein Sieb geben und gründlich abspülen, dann in einem Topf mit Wasser bedecken und 1 Stunde (oder nach Packungsanweisung) garen.
In einem Sieb abtropfen lassen.

Währenddessen die Süßkartoffel schälen und in Würfel schneiden.
Lauchzwiebeln waschen, das Grüne abtrennen und in Ringe schneiden, beiseite legen. Das Weißliche halbieren und in 0,5 cm lange Streifen schneiden.

Den Ofen auf 200°C vorheizen

In einer Aufflaufform Süßkartoffelwürfel, gehackten Knoblauch, gehacktes Weißes der Lauchzwiebeln, Öl und Chakalaka-Gewürz mischen. Im Ofen etwa 1 Stunde garen.
Nach der Hälfte der Zeit die Tomaten und die Kichererbsen hinzufügen, salzen und pfeffern, und für weitere 30 Minuten in den Ofen geben.

Nach Ende der Garzeit mit Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Petersilie und Lauchzwiebelgrün bestreut servieren. Bei uns gab es dazu Ajvar und Feta.



Achso, und wahrscheinlich kommt jetzt die Frage auf, ob ich einen Unterschied zwischen den "frisch gekochten" und den Kichererbsen aus der Dose geschmeckt habe?!
Hm, ich kann es ehrlich gesagt nicht genau sagen, dafür habe ich schon zu lange keine Kichererbsen mehr aus der Dose einfach so gegessen, die letzten, die ich verarbeitet habe, sind in den Rote-Bete-Kichererbsen-Bällchen gelandet. Und da waren sie, nun ja, nicht mehr wirklich Kichererbse, sondern Kichergemansche oder so. Ich werde berichten, sobald ich den Vergleich mal gemacht habe. :)

Wuhuuuuu, und mein kleiner Fensterbank-Garten macht sich prächtig! Die Winzi-Zucchini gehen jetzt schon zur Grundschule, so groß sind sie geworden.


Und sie haben auch noch Kollegen bekommen: Paprika. Die will jetzt auch noch groß und stark werden. Was ihr bei Paprika beachten solltet? Vom Ding her pflanzt ihr sie wie die Zucchini, nur die Samen sind viel kleiner, die buddelt ihr einfach 0,5-1cm tief ein. Und gut wässern! Nicht ertränken, aber stetig feucht halten.


Habt es schön!
Eure Lena

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