Mittwoch, 10. August 2016

Pita

Jipii! Mein Bachelorarbeit ist endlich angemeldet, dass Ende des Studiums in Sicht! Jetzt heißt es nochmal die letzten Kraftreserven zusammen suchen, und bis Mitte Oktober durchhalten, denn dann ist es geschafft! Zumindest vorerst, denn ein Master wird aus meiner momentanen Sicht noch angestrebt.
Kräfte sammeln, das kann ich vor allem beim Kochen und natürlich beim Essen! Pitabrötchen selber machen stand schon lange auf meiner Liste im Kopf, und bei chefkoch gestöbert habe ich ein einfaches Rezept dafür gefunden. Was ich im Laufe der Zeit wohl noch meinen Vorstellungen entsprechend anpassen möchte, aber erstmal tat es auch das Original, und das sehr gut!


Ich finde es schon fantastisch, dass die flachen Gebäcke so ein tolles Loch zum Füllen bekommen. Dazu musste der Teig bei uns aber sofort nach dem Ausrollen in den heißen Ofen geschoben werden. Die Teiglinge, die länger rumlagen (weil nunmal nicht alle in den Ofen passen), haben sich nicht so schön aufgeplustert.


Beim Füllen ist einfach nur Kreativität gefragt. Ich wollte es gerne vegan haben, und so gab es natürlich Rohkost inklusive Salat und selbstgemachte Falafel. Dazu eine Sojajoghurt-Soße mit Zitrone. Yam.


Der letzte Woche ausgefallene Mitnehm-Mittwoch wird dann hiermit auch nachgeholt. Ich möchte aber leider auch ankündigen, dass ich die festen Termine momentan nicht mehr einhalten kann/will. Ihr habt es sicher schon festgestellt, es wird selten was gepostet, die Bachelorarbeit kostet mich viel Zeit, und auch viele Nerven. Das Kochen bleibt zum Glück nicht auf der Strecke, jedoch das Fotografieren, und das ist für mich auch in Ordnung so. Sich damit unter Druck zu setzen ist nicht das, was ich will. Also ihr Lieben: es geht weiter, ganz klar, aber etwas gemächlicher!
Zurück zum Mitnehm-Mittwoch: Brot und Füllungen natürlich getrennt einpacken, sonst gibt es wohl ein sabbschiges Pitabrot! :)


Zutaten & Und so geht's: 
Wir haben 600 g selbstgemahlenes Dinkelvollkornmehl gesiebt, dieses mit 1 1/2 Tl Salz, 1 1/2 Tl Zucker und 1 1/2 Tl Olivenöl gemischt.
Dann 5 g Hefe in 350 g lauwarmen Wasser aufgelöst. Alles mit einem stabilen Löffel zu einem Teig verarbeitet.
Eine halbe Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen und dann ab in den Kühlschrank, den ganzen Tag oder über Nacht, also so um und bei 8-12 Stunden (flexibel an dein Zeitmanagement anpassbar.)
Wenn du bereit zum Pita essen bist: den Backofen auf 230 °C aufheizen, dass Backblech drinne behalten.
Den Teig nach der Gare in 8 gleichgroße Stücke geteilt, rundgeschliffen und dann ausgerollt (etwa 1-1,5 cm dick).
6 Gleich im heißen Ofen auf dem heißen Backblech backen. Es gehen nur 4 Stück auf ein Blech, deswegen warten die anderen 4 solange im Kühlschrank. (Bitte nicht bei Zimmertemperatur stehen lassen, dann gibt es das coole Loch nicht, und du kannst deine Pita nicht füllen!)
7 Pita nach 10 - 15 Minuten Backzeit herausholen, kurz abkühlen lassen.
8 Jetzt kannst du das Pita ENDLICH aufschneiden und mit den ganzen Leckereien füllen, die du dir ausgesucht hast.
9 Den Rest zum Mitnehmen einpacken. Pitabrot getrennt von den Füll-Lebensmitteln, damit es nicht matschig wird.

Habt es schön, eure Lena

Mittwoch, 20. Juli 2016

Stulle mit Zucchini, Rucola und Feta

Natürlich muss es zum Mitnehm-Mittwoch auch Stulle geben. Ich habe Tage, da geht nichts über ein gut belegtes Brot. Platz 1 in der Kategorie Herzhaft belegt natürlich die Avocado. Und in der Kategorie Süß wohl Quark mit Marmelade. Ich liebe Brot. Glücklicherweise haben wir in Deutschland so eine ausgeprägte Brotkultur, denn vor allem Brote mit viel Vollkorn schätze ich. Seitdem ich Brot selbst backe, hat sich mir außerdem eine ganz neue Welt des Backens zum Experimentieren eröffnet. Es ist einfach der Wahnsinn, welch ein Geschmack aus Mehl, Salz, Wasser und Hefe oder Sauerteig wird, wenn man es einige Zeit stehen lässt. Jetzt mal ganz einfach gesagt. ;)  Ja, und natürlich ist diese Stulle mit einem selbstgebackenen Brot gemacht, nämlich diesem hier vom Plötzblog, eines meine Lieblingsbrote.




Mit Feta, Rucola und Zucchini, ist es eine überaus einfach vorzubereitende, aber schmackhafte Sommerstulle. Die Mengenangaben im Rezept variieren natürlich je nach Größe eurer Brotscheiben, aber wenn was übrig bleibt, schmecken Zucchini, Rucola und Feta auch besten mit etwas Öl und Essig als Salat. :)


Für 4 Stullen
200 g cremigen Feta
1 Bund Rucola
2 kleine Zucchini
1 EL Öl
Frisch gemahlener Pfeffer
Etwas Chili

4 große Scheiben Lieblingsbrot

So geht’s
Den Rucola waschen, trockenschütteln, und beiseite stellen.
Die Zucchini waschen und mit dem Sparschäler dünne, längliche Streifen abziehen, oder mit einem normalen Gemüsemesser in sehr dünne Scheiben schneiden.
Das Öl in einer Pfanne erhitzen, die Zucchini bei großer Hitze darin unter Rühren drei Minuten lang anbraten. Mit Pfeffer und Chili würzen und beiseite stellen.
Den Feta mit einer Gabel „zermusen“, auf den Brotscheiben verteilen.

Darauf Rucola und Zucchini verteilen, in eine Dose tun und sich schon auf das Mittagessen freuen. 

Habt es schön! Eure Lena

Dienstag, 12. Juli 2016

Flammkuchen mit Ziegenfrischkäse, Tomate und Rucola


Ich bin wirklich begeistert von diesem Flammkuchen. Er ist super easy zu machen und war bei uns nach 20 Minuten im Ofen, sodass wir währenddessen den Tisch decken konnten, um uns dann hungrig auf ihn zu stürzen. Bei dem schönen Wetter am Sonntag, haben mein Freund und ich nämlich am Gewächshaus gewerkelt und sind dann ins Freibad gefahren, um uns abzukühlen. Klar, dass wir dann super hungrig nach Hause kamen!
Einzig und allein der Teig war etwas zimperlich. Hier solltet ihr Vorsicht walten lassen, und das Ausrollen gaanz behutsam angehen. Bei mir hat es am besten geklappt, indem ich den Teig gleich auf dem Backpapier ausgerollt habe. Dieses muss dann natürlich trotzdem bemehlt sein, sonst wird es ein Klebe-Fiasko.
Bei einigermaßen sonnigem Wetter am Abend konnten wir dann auch noch draußen sitzen, das ist natürlich wunderbar.


Getoppt haben wir den Flammkuchen außer mit Rucola noch mit etwas Pesto Genovese. Ultra lecker. Und eigentlich komme noch Pinienkerne dazu, die habe ich im Eifer des Gefechts allerdings vergessen. J  Macht nichts!
Als sehr schnellen Teig fand ich diesen hier wirklich gut, es war keine Arbeit von 5 Minuten ihn zu machen. Allerdings bevorzuge ich den Teig dieses Rezepts hier. Von der Konsistenz (besonders beim Ausrollen!) und vom Geschmack ist er dem schnellen Teig doch überlegen. Das wird das nächste Mal werden dieses Topping und der andere Teig auf jeden Fall kombiniert. Denn das Topping war spitze!


Zutaten für 2 Bleche ( bzw. 3 Personen)
aus köstlich vegetarisch 3/2016
250 g Dinkelvollkornmehl
5 g Salz
1 Tl Backpulver
125 g saure Sahne
60 ml Milch

125 g Ziegenfrischkäse
75 g saure Sahne
1-2 EL Milch
2 gestr. Tl Thymian
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

250 g Kirschtomaten
3 Lauchzwiebeln
2 Hände voll Rucola

Mehl für die Arbeitsfläche
Backpapier
2 Ofenbleche

So geht’s
1 Für den Teig mischst du Mehl, Salz und Backpulver in einer Schüssel und rührst saure Sahne sowie Milch unter bis ein homogener Teig entstanden ist.

Für die Creme verrühre Ziegenfrischkäse, saure Sahne, Milch, Thymian und Pfeffer.

Putze die Lauchzwiebeln und die Tomaten, halbiere die Tomaten und hacke die Zwiebeln fein

Wasche den Rucola.

Heize den Ofen mit 2 Backblechen darin auf 190°C (Umluft) auf.

Halbiere den Teig, und Rolle jedes Stück sehr dünn auf einem bemehlten Backpapier aus. Bestreiche die Fladen vorsichtig mit der Frischkäsecreme und belege sie mit den Tomaten und den Lauchzwiebeln

Ziehe die Flammkuchen samt Backpapier vorsichtig auf die heißen Bleche.
Backe die Bleche gleichzeitig im vorgeheizten Ofen 15 Minuten lang. Schalte dann den Ofen aus, klemme einen Kochlöffel zwischen Ofentür und Ofen und lasse die Flammkuchen noch 5 Minuten drin.


Toppe den Flammkuchen mit dem Rucola, schneide ihn in Stücke und genieße!

Habt es schön! Eure Lena