Freitag, 27. März 2015

Auberginen-Ragout mit Cornbread

Hallo ihr Lieben!
Ich war etwas länger still hier, naja, zwei Wochen, nicht wirklich die Welt. Aber trotzdem möchte ich euch auf dem Laufenden halten. : )
Zum einen liegt das daran, dass ich momentan partout nicht so kreativ bin, was das Schreiben angeht. Rezepte hab ich noch einige rumfliegen, aber nur so kurz hingeklatscht, nee nee, das ist nicht in meinem Sinne. Die kleinen Schmankerl aus dem Leben gehören ja doch dazu.
Ja, ich bin nun seit zwei Wochen wieder Studentin. Durch mein duales Studium wechsele ich zwischen Betrieb und Hochschule, und nach dem Jahr arbeiten (puuuh...) und meiner erfolgreich bestandenen Prüfung zur Elektronikerin, darf ich jetzt endlich wieder studieren. Und bin sehr glücklich darüber, denn ich mag das einfach. Die Uni, die Leute, den Tag, den Stoff und einfach immer was Neues, Anderes, mal mehr, mal weniger interessant... ;)
Nun, dadurch war hier erstmal Flaute, denn ich bin zum Beginn des Semesters als Tutorin aktiv, um die Erstsemestler auf die Schrecken des Studiums vorzubereiten. Orientierungswoche heißt das bei uns. Ist immer hoch interessant, kostet Nerven, nervt manchmal auch ziemlich, wenn mal was nicht so klappt, wie vereinbart, ist aber eine ehrliche Bereicherung. So viele neue Gesichter, spannend. Ich habe Spaß, lache, treffe so viele neue, interessante und unterschiedliche Leute, und habe am Ende ein bisschen das Gefühl, dass ich da einigen Leutchen weitergeholfen habe, um den Studieneinstieg doch etwas besser bewältigen zu können.
Nun, die Zeit vergeht wie im Fluge, und dieses Rezept ist wie dafür gemacht. Unaufwendig, mit wenigen, einfachen Zutaten, ist es auch an einem Tag, der eigentlich 30 statt 24 Stunden haben sollte, mal schnell zwischen Tür und Angel gekocht.


Wie im vorletzten Post schon erwähnt, gibt es hier nun die Ergänzung zum Cornbread: ein fruchtig-würziges Ragout, was ganz hervorragend schmeckt, und von dem man sich auch gerne noch Nachschlag gönnen darf.

 

Darin landen Aubergine, Möhrchen und wer mag noch Bohnen, sanft geschmort in einer leckeren Tomatensoße. Nehmt zu dieser Jahreszeit besser Dosentomaten, denn die Tomaten, die ich momentan so in den Läden sehe, sind mehr rosa als rot. Zur Saison sollen es gerne frische sein! Genauso hervorragend wie das Cornbread, macht sich sicher Vollkornreis dazu, wenn es schnell gehen soll (noch schneller? :D ), dann greift zu Polenta, Couscous oder Bulgur.


Zutaten für 2 Personen
So oder so ähnlich mal in einem Alnatura-Magazin gesehen.

1 Aubergine
1 Möhre
1 Dose gestückelte Tomaten (400g)
1 EL Tomatenmark
1 Tl getrockneter Oregano
Zucker
Salz
Pfeffer
Olivenöl
optional: Schwarzaugen-Bohnen (hatte ich noch eingefroren und mussten weg), schwarze Oliven, Kapern (sehr lecker für die Würze)

So geht’s
Wasche die Aubergine und die Möhre, würfele die Aubergine in 2x2 cm große Stücke, schäle die Möhre und würfele diese in 1x1 cm große Stücke. 
Erhitze 2 EL Olivenöl in einer Pfanne, gib die Auberginen und Möhren hinein, und dünste sie unter Rühren 4 Minuten an. Streue den Oregano rüber, gib das Tomatenmark in die Pfanne und die gestückelten Tomaten, rühre alles zusammen und lasse es bei kleiner Hitze 15 Minuten einköcheln. Schmecke das Ragout gut mit Salz, Pfeffer und Zucker ab. Serviere dazu Cornbread, Polenta oder Reis. 

Habt es schön!
Eure Lena

Kommentare:

  1. Ah, da ist ja die Ergänzung zum Cornbread : ) (welches ich leider noch nicht nachgebacken habe, weil ich in meiner Studi-Bude ja keinen Ofen habe. Wird aber definitiv nachgeholt!)
    Auberginen-Ragout hört sich wirklich toll an, gerade wenn es in einer Tomaten-Möhren-Sauce ist. Sowas liebe ich! Obwohl die Tomaten momentan wirklich nicht so gut aussehen und nach nichts schmecken. Aber bald ist Sommer, dann schmeckt frisches Gemüse auch endlich wieder nach was ; )

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!
    Patricia

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    1. Und wie, ich habe dieses Jahr wieder einige eigene Tomatenpflanzen. Damit dann das Ragout..das wird bestimmt himmlisch. :)
      Dir auch!

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