Sonntag, 14. Dezember 2014

Winter-Basic: Wie bereite ich Maronen zu?

Mögt ihr Maronen? Oder habt ihr Maronen überhaupt schon gegessen?
Vielleicht auf dem Weihnachtsmarkt, wo sie in einer schwerden, gusseisernen Pfanne geröstet werden, und euch dann in Tütchen in die Hand gedrückt werden.


Ich liebe Maronen und freue mich jedes Jahr auf's Neue auf die Zeit, wenn die Edelkastanie Saison hat. Erstmal ist die harte, dünne Schale zu knacken, bevor man auf den angenehm weichen, aber bissfesten Kern stößt. Leicht nussig, süß, ein bisschen pelzig sind sie auf der Zunge. Pur oder mit geschmolzener Butter. Ein Genuss.
Und ich bitte euch: solltet ihr sie noch nicht probiert haben, dann verpasst es dieses Jahr nicht! Momentan gibt es sie überall zu kaufen, also, ran an die Nuss!


Außerdem sind Maronen eine gesunde Sachen, sie enthalten reichlich Ballaststoffe, hochwertiges Eiweiß, und wertvolle komplexe Kohlenhydrate. Sie machen also satt, auf eine absolut gesunde Art. Außerdem sind sie glutenfrei und für eine basische Ernährung geeignet.


Wollt ihr selbst im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt Maronen kaufen, solltet ihr darauf achten, dass die Schale glänzt, und nicht matt aussieht. Diese Maronen sind dann schon älter und eventuell nicht mehr genießbar. Auch auf Löcher solltet ihr achten, es könnte sich ja ein kleiner Mitbewohner eingenistet haben. Habt ihr aber glänzende Exemplare erwischt, dann ab nach Hause, kühl gelagert halten sie sich einige Tage, aber frisch verzehren ist doch am Schönsten, richtig?

Und so geht's
Meistens haben die Maronen eine flache und eine gebeulte Seite, ritzt die Schale auf der gebeulten Seite kreuzförmig ein, durchschneidet die Schale wirklich, versucht aber, das darunterliegende Fruchtfleisch unbeschadet zu lassen.
Heizt den Backofen auf 200°C auf, legt die Maronen auf ein Backblech, mit den Kreuzchen nach oben.
Nun einfach in den Ofen schieben und 20-30 Minuten gedulden. Mit der Zeit wölbt sich die Schale dort, wo sie eingeschnitten ist nach aussen. Nach der Zeit im Backofen solltet ihr sie noch ein klitzekleines bisschen abkühlen lassen. Sonst verbrennt ihr euch die Finger. Also Vorsicht! ;)
Dann die Schale abpulen, bei einigen Maronen geht das nicht ganz so gut, da kann es echt Fummelarbeit sein. Den inneren, weichen Kern genießen. Pur. Mit Butter. Und Salz.

Habt es schön!
Eure Lena

Keine Kommentare:

Kommentar posten

Vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit nimmst, deine Gedanken und Anregungen zu meinem Beitrag niederzuschreiben. Ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar!
Als kleiner Hinweis: der Kommentar muss zunächst von mir freigeschaltet werden, also bitte nicht wundern wenn er nicht sofort nach der Absendung auftaucht. :)
Deine Lena