Hallo ihr Lieben!
Ich freue mich, endlich wieder einen Beitrag zu veröffentlichen. Die letzten Wochen waren etwas anstrengender, da ich im Endspurt meines Studiums war und dieses nun letzte Woche abschließen konnte. :)
Dieses Wochenende wurde das dann gefeiert, indem es komplett für Aktivitäten verplant wurde. Unter anderem haben wir eine schöne Kuchenrunde gemacht. Es war alles so so lecker und ich glaube, abends brauchte eigentlich niemand mehr ein Abendbrot..
Ich habe Scones gebacken. Einmal die Kürbiscones von taticupcake, hier nachzulesen und mittlerweile ein absoluter Herbst-Favorit. Zusätzlich habe ich noch welche nach diesem Rezept gebacken.
Nicht zu süß, waren sie ein passender Gegensatz zu den anderen Gebäcken. Die Scones sind supersimpel zuzubereiten. In diesem Rezept wird die Butter geschmolzen. Normalerweise kenne ich es, dass sie möglichst kalt eingearbeitet wird. Diese Verarbeitungsweise erleichtert meiner Meinung nach die Zubereitung und das Ergebnis überzeugt.
Zutaten für 12 Stück
2 Eier
2 EL Honig
50 g geschmolzene Butter
100 ml Buttermilch
125 g Dinkelvollkornmehl
125 g Dinkelmehl T630
3 Tl Backpulver
1/2 Tl Salz
1/2 Tl Zimt
Rosinen/Cranberries
So geht's
1 Das Backblech mit Backpapier auslegen, den Ofen auf 200 °C vorheizen.
2 Eier, Honig, Butter und Buttermilch in einer Schüssel verrühren.
3 Mehle, Salz, Backpulver und Zimt in einer anderen Schüssel vermischen.
4 Die trockenen Zutaten zu den flüsiggen geben und kurz vermischen, dann die Cranberries/Rosinen unterheben.
5 Den Teig in 2 Teile teilen, auf dem Backblech jeweils zu einem 1-2 cm hohen Kreis ausstreichen. Jeden Kreis in sechs Stücke teilen. Das Blech in den Ofen schieben und 15 Minuten backen.
6 Dann vorsichtig die Einteilungen nochmals schneiden, da sie mittlerweile wieder zusammengebacken sind. Nochmals 2-5 Minuten backen, bis die Scones goldbraun sind.
7 Mit Butter und Marmelade servieren.
Habt es schöne!
Eure Lena
Posts mit dem Label Gebäck werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gebäck werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Montag, 7. November 2016
Donnerstag, 24. Dezember 2015
Apfel-Haselnuss-Zimt Brötchen zum Weihnachtsfrühstück
Besinnlichkeiten. Zusammensitzen. Lecker essen. Es ist wieder Zeit!
Die Inspiration habe ich bei Lisa von Inser Kuchlbiachl gefunden. Das erste Mal, dass ich auf ihren Blog gestolpert bin, und gleich dieses richtig tolle Rezept gefunden habe. Ich habe es meinen Vorstellungen nach angepasst. Da der Teig über Nacht gehen soll, habe ich die Hefemenge auf 1% der Gesamtmehlmenge reduziert. Und etwas Butter gegen saure Sahne ersetzt, damit das viele Fett der Hefe nicht im Wege steht. :)
Ich bin schon sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Beim nächsten Backen werde ich noch 100g Quark in den Teig kneten. Ich habe die Hoffnung, das die Brötchen dadurch noch saftiger werden!
Das jetzige Ergebnis sind weiche Brötchen mit einer dünnen, soften Kruste. Sie sind nur dezent gesüßt, sodass sie auch problemlos noch belegt werden können. Die Äpfel sorgen für eine angenehme Saftigkeit und etwas Säure.
In diesem Sinne, wünsche ich euch ein bezauberndes Weihnachtsfest. Und ruhige Tage mit eurer Familie und Freunden!
Ich bin schon sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Beim nächsten Backen werde ich noch 100g Quark in den Teig kneten. Ich habe die Hoffnung, das die Brötchen dadurch noch saftiger werden!
Das jetzige Ergebnis sind weiche Brötchen mit einer dünnen, soften Kruste. Sie sind nur dezent gesüßt, sodass sie auch problemlos noch belegt werden können. Die Äpfel sorgen für eine angenehme Saftigkeit und etwas Säure.
In diesem Sinne, wünsche ich euch ein bezauberndes Weihnachtsfest. Und ruhige Tage mit eurer Familie und Freunden!
Zutaten für 8 große oder 16 kleinere Brötchen
250g Dinkelmehl Type 630
200g Kamutvollkornmehl (alternativ:
Weizenvollkornmehl)
50 g Roggenvollkornmehl
4g Salz
1/3 Tl Anis
1 ½ Tl Zimt
(optional: 1 guter EL Anstellgut vom
Roggensauer)
50g Butter
50g Saure Sahne
50g Zucker
5g Hefe
100 g + 35 g Wasser
50g gehackte Haselnüsse
4 Äpfel
1 Ei
So geht’s
Zuerst bereitest du einen Water roux
vor, um dem Teig mehr Saftigkeit zu ermöglichen. Hierfür 100 g Wasser und 20g
Dinkelmehl Type 630 unter ständigem Rühren auf 65°C erhitzen. Die Masse soll eindicken
und die Konsistenz eines Puddings erlangen. Decke das Ganze mir
Frischhaltefolie oder dem Topfdeckel ab, damit sich keine Haut bildet.
Lasse die Masse mindesten 3 Stunden aber
höchstens 12 Stunden abkühlen.
Vermische die übrigen Mehle mit den
Gewürzen und dem Zucker. Löse die Hefe in 35 g Wasser auf. Gib das Hefewasser
und die Saure Sahne sowie das Anstellgut zum Teig und knete alles 3 Minuten von
Hand. Lasse den Teig 5 Minuten ruhen.
Raspele in der Zeit einen Apfel. Die
anderen drei viertelst du und hobelst die Viertel in Scheiben. Knete nun Äpfel,
Haselnüsse und Butter in den Teig ein. Gib als letztes das Salz hinzu und knete
den Teig. Er ist leicht klebrig, lässt sich mit nassen Händen aber gut
bearbeiten.
Über Nacht luftdicht abgedeckt im
Kühlschrank ruhen lassen.
Am nächsten Tag den Teig vorsichtig zu
einem Viereck ausziehen und in 8 bzw. 16 Dreiecke teilen.
Habt es schön!
Eure Lena
Mittwoch, 14. Oktober 2015
Schokobrötchen für Herbst-Frühstücke
Wer mich ein bisschen besser kennt, weiß, dass ich Schokolade zum Frühstück esse. Und die darf bei einem ausgiebigen Frühstück wirklich nicht fehlen. Nun bin ich aber für Schokolade in jeglicher Form zu haben, und als ich (wie so oft in letzter Zeit) auf dem Plötzblog stöberte, fand ich ein durch und durch schokoladiges Gebäck.
Ganz klar, dass der Schokoladenvorrat da gerne geplündert wird, damit eine halbe Tafel in die Brötchen wandert. Den ganzen Tag musste mein Freund sich anhören, "wie gut der Teig doch nach Schokolade duftet...!" Ups.... ;)
Heute morgen wurde dann eine richtig kleine Backsession eingelegt, Brötchen, Schokobrötchen und mein erstes Brot (oh mein Gott, ich bin soo gespannt, morgen wird es angeschnitten) habe ich gebacken.
Der Teig war von der Verarbeitung her sehr gut zu handhaben, das einzige, was mich ein bisschen erschreckte, ist, dass er am Morgen (also kurz bevor er gebacken wurde) irgendwie nicht richtig aufgegangen war, zumindest kam es mir so vor. Vielleicht habe ich mir auch einfach nicht gemerkt, wie groß er abends war. Nunja, aber da die Brötchen super fluffig und flaumig geworden sind, habe ich mich entweder geirrt, oder sie haben im Ofen genug nachgelegt. :-)
Für 9 kleine Brötchen brauchst du:
Vorteig
40g Weizenmehl Type 550
40g Wasser
0,3g Frischhefe
Water roux
135g Milch
27g Weizenmehl Type 550
Hauptteig
Water Roux
Vorteig
55g Magerquark
15g Butter (1)
55g Butter (2)
55g Halbbitterschokolade
50g Zucker (ich: halb Vollrohrzucker, halb weißer Raffinadezucker)
120g Weizenvollkornmehl
100g Weizenmehl Type 550
25g Kakao, schwach entölt
3g Salz
5g Frischhefe
25g Ei (etwa 1/2 Ei)
abgeriebene Zitronenschale von 1/2 Zitrone
restliches Ei mit 1 EL Milch verquirl, zum Bestreichen
So geht's
Tag 1, morgens: Verrühre die Zutaten für den Vorteig, lasse sie bei Raumtemperatur 12-16 Stunden stehen.
Für das Water roux verrührst du Milch und Mehl klümpchenfrei und erhitzt diese langsam. Dabei rührst du ständig, bis das Mehl bindet, und eine Art Pudding entsteht. Im Kühlschrank aufbewahren.
Tag 1, abends: Mische Mehle, Zucker, Salz, Zitronenschale, Kakao, Quark, Hefe, Ei, Water Roux und Vorteig, knete dieses 5 Minuten lang.
Schmelze dann die Schokolade mit Butter (1) und knete diese weitere 5 Minuten unter. Füge nun Butter (2) hinzu und knete weitere 15 Minuten. Es entsteht ein glatter Teig, der sich gut vom Schüsselboden löst. Gib diesen in eine Schüssel (optimalerweise eine eckige, sodass der Teig auch gleich diese Form annimmt), und lasse ihn im Kühlschrank bei 8 Grad 8-10 Stunden garen.
Tag 2, morgens: Den Teig aus dem Kühlschrank holen, und eine Stunde akklimatisieren lassen. Auf eine bemehlte Arbeitsfläche stürzen und (wenn nicht schon in der Schüssel vorgeformt) vorsichtig eckig ausziehen, dabei möglichst wenig Gas ausdrücken. Mit einem Teigschaber in 9 Vierecke teilen. Nochmal 20 Minuten auf einem Bäckerleinen, oder mit einem Küchentuch abgedeckt, gehen lassen.
Den Ofen auf 200°C vorheizen, die Brötchen auf ein Backblech legen, mit der Ei-Milch-Mischung abstreichen und 25-30 Minuten backen (bei mir 28 Minuten). Warm genießen, so gut <3
Und da diese Schokoladen-Bomben perfekt sind, um zufrieden in einen Herbsttag zu starten, egal wie grau er ist, werden sie zum Blogevent gegen den Herbstblues eingereicht. Ein tolles Thema von Jule und Susi! Here we go!
Habt es schön! Eure Lena
Ganz klar, dass der Schokoladenvorrat da gerne geplündert wird, damit eine halbe Tafel in die Brötchen wandert. Den ganzen Tag musste mein Freund sich anhören, "wie gut der Teig doch nach Schokolade duftet...!" Ups.... ;)
Heute morgen wurde dann eine richtig kleine Backsession eingelegt, Brötchen, Schokobrötchen und mein erstes Brot (oh mein Gott, ich bin soo gespannt, morgen wird es angeschnitten) habe ich gebacken.
Der Teig war von der Verarbeitung her sehr gut zu handhaben, das einzige, was mich ein bisschen erschreckte, ist, dass er am Morgen (also kurz bevor er gebacken wurde) irgendwie nicht richtig aufgegangen war, zumindest kam es mir so vor. Vielleicht habe ich mir auch einfach nicht gemerkt, wie groß er abends war. Nunja, aber da die Brötchen super fluffig und flaumig geworden sind, habe ich mich entweder geirrt, oder sie haben im Ofen genug nachgelegt. :-)
Für 9 kleine Brötchen brauchst du:
Vorteig
40g Weizenmehl Type 550
40g Wasser
0,3g Frischhefe
Water roux
135g Milch
27g Weizenmehl Type 550
Hauptteig
Water Roux
Vorteig
55g Magerquark
15g Butter (1)
55g Butter (2)
55g Halbbitterschokolade
50g Zucker (ich: halb Vollrohrzucker, halb weißer Raffinadezucker)
120g Weizenvollkornmehl
100g Weizenmehl Type 550
25g Kakao, schwach entölt
3g Salz
5g Frischhefe
25g Ei (etwa 1/2 Ei)
abgeriebene Zitronenschale von 1/2 Zitrone
restliches Ei mit 1 EL Milch verquirl, zum Bestreichen
So geht's
Tag 1, morgens: Verrühre die Zutaten für den Vorteig, lasse sie bei Raumtemperatur 12-16 Stunden stehen.
Für das Water roux verrührst du Milch und Mehl klümpchenfrei und erhitzt diese langsam. Dabei rührst du ständig, bis das Mehl bindet, und eine Art Pudding entsteht. Im Kühlschrank aufbewahren.
Tag 1, abends: Mische Mehle, Zucker, Salz, Zitronenschale, Kakao, Quark, Hefe, Ei, Water Roux und Vorteig, knete dieses 5 Minuten lang.
Schmelze dann die Schokolade mit Butter (1) und knete diese weitere 5 Minuten unter. Füge nun Butter (2) hinzu und knete weitere 15 Minuten. Es entsteht ein glatter Teig, der sich gut vom Schüsselboden löst. Gib diesen in eine Schüssel (optimalerweise eine eckige, sodass der Teig auch gleich diese Form annimmt), und lasse ihn im Kühlschrank bei 8 Grad 8-10 Stunden garen.
Tag 2, morgens: Den Teig aus dem Kühlschrank holen, und eine Stunde akklimatisieren lassen. Auf eine bemehlte Arbeitsfläche stürzen und (wenn nicht schon in der Schüssel vorgeformt) vorsichtig eckig ausziehen, dabei möglichst wenig Gas ausdrücken. Mit einem Teigschaber in 9 Vierecke teilen. Nochmal 20 Minuten auf einem Bäckerleinen, oder mit einem Küchentuch abgedeckt, gehen lassen.
Den Ofen auf 200°C vorheizen, die Brötchen auf ein Backblech legen, mit der Ei-Milch-Mischung abstreichen und 25-30 Minuten backen (bei mir 28 Minuten). Warm genießen, so gut <3
Und da diese Schokoladen-Bomben perfekt sind, um zufrieden in einen Herbsttag zu starten, egal wie grau er ist, werden sie zum Blogevent gegen den Herbstblues eingereicht. Ein tolles Thema von Jule und Susi! Here we go!
Habt es schön! Eure Lena
Dienstag, 13. Oktober 2015
Lutzs Rosinen-Scones nach Richard Bertinet
Tatsächlich ist der Herbst nun gekommen, es ist richtig kalt
geworden und ich bin motiviert, in den Studienalltag zu
starten. Was natürlich ganz viel lernen beinhaltet. Mir kommt das herbstliche
Grau dafür gerade recht, denn bei Sonnenschein verirre ich mich selten an den
Schreibtisch, was dann auch am Ende bei den Klausuren des Sommersemesters zum
Tragen gekommen ist.
Nichtsdestotrotz ist einer meiner größten Ansprüche an den
Alltag, meine „Work-Life-Balance“ zu erhalten, deshalb kommt der Ausgleich in
Form von Sport, Kochen und Backen natürlich nicht zu kurz. Und außerdem haben mein Freund und ich dieses Wochenende in Kopenhagen verbracht, ein richtig
kleiner Mini-Urlaub. Wir haben nicht geplant, sondern einfach angeschaut, was uns so über den Weg lief. Das war herrlich entspannt, und besser hätte ich es mir nicht vorstellen können... :)
![]() |
| Nyhavn |
Vor gut 3 Wochen habe ich einen Sauerteigansatz gezüchtet,
schon vor einem Jahr hat es mich in der Nase gekitzelt, dass zu machen, aber
nun habe ich es endlich versucht, habe ihn fleißig gerührt und gefüttert, und
siehe da – nun gibt es einen fröhlich, blubbernden, neuen Mitbewohner.
Mittlerweile sogar schon zwei, da ich zunächst einen Dinkelansatz hergestellt
habe, und von diesem nochmal was abgenommen habe, um ihn auf Roggen umzuzüchten.
Diese vielen Dinge, die man sich vornimmt, und wozu man
einfach nicht kommt. Meistens muss man einfach nur anfangen…
Aber nun zu den Rosinen-Brötchen-Scones: sie sind so gut
angekommen, dass die ganze Portion gleich schon wieder leer ist, und ich
demnächst wohl neue backe. Kein Wunder, die Krume ist schön fluffig, die
Kruste schön weich, wie bei Milchbrötchen. Der Teig ist mild-süß und durch die
Rosinen nochmal fruchtig. Perfekt, einfach nur mit Butter oder pur.
Momentan muss ich noch strikt nach Rezept gehen, und kann noch keine eigenen Kreationen zaubern, so wie ich es bei Muffins kann.
Eine Kleinigkeit habe ich zwar trotzdem umgewandelt, aber
das zählt für mich kaum. Ich habe knapp 20% Vollkornmehl in den Teig
eingearbeitet, dafür 5g mehr Sahne genommen, und außerdem habe ich im Hauptteig
mit Dinkelmehl Type 630 statt Weizenmehl Type 405 gearbeitet.
Ich schreibe das Rezept so nieder, wie ich es umgesetzt
habe, denn es hat vorzüglich funktioniert und geschmeckt.
Achtet darauf, dass ihr insgesamt 3 Tage braucht, ehe das
Gebäck fertig aus dem Ofen kommt. Ich habe Montagabend um 21 Uhr gestartet, und
konnte Mittwochmorgen um 9 Uhr duftende Scones aus dem Ofen holen.
Das Rezept ist vom Plötzblog, Lutz hat es von Richard Bertinet nachgebacken. Super lecker!
Zutaten für 8 Scones
Vorteig
50g Weizenmehl Type 550
50g Weizenmehl Type 550
50g Milch
0,1g Frischhefe
Weizensauerteig
50g Weizenmehl Type 550
50g Milch
5g Anstellgut
150g Dinkelmehl Type 630
50g Dinkelvollkornmehl
1g Salz (ich habe drei kleine Prisen genommen)
2g Frischhefe
2g Frischhefe
90g süße Sahne
75g Puderzucker
75g Puderzucker
75g Butter
140g Rosinen
1 Ei zum Abstreichen
So geht’s
Tag 1: Die Zutaten für Vorteig und den Weizensauerteig verrühren, bei
Raumtemperatur 16-20 Stunden reifen lassen.
Tag 2: Alle Zutaten bis auf Butter, Zucker und Rosinen 5
Minuten lang zu einem glatten, festen Teig verkneten. Danach die Butter und den
Zucker weitere 5 Minuten unterkneten. Dann etwa 15 Minuten kneten, bis ein
glatter, homogener Teig entsteht, der sich gut von der Schüssel löst. Die
Rosinen noch vorsichtig unterkneten. Den Teig abgedeckt 12-15 Stunden im
obersten Fach des Kühlschrank reifen lassen.
Tag 3: Den Teig aus dem Kühlschrank holen und 1 Stunde
akklimatisieren lassen. Dann auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, zu einem
Viereck von 12x12 cm formen (dabei die Gase nicht rausdrücken!) und in vier
Vierecke teilen, diese nochmal zu Dreiecken halbieren. In einem Bäckerleinen
1,5 Stunden zur Gare stellen. Währenddessen einen Backstein im Ofen auf 200°C
vorheizen. Die Scones mit Ei abstreichen und auf dieser Temperatur etwa 20
Minuten backen.
Anmerkung: Ob der
Backstein bei diesen unbedingt notwendig ist, kann ich gar nicht sagen, bei mir
hat es super funktioniert, allerdings habe ich ihn genutzt, da ich auch noch
eine Ladung der Buttermilch-Kanten gebacken habe. Auch ohne Backstein werdet
ihr hier sicher ein gutes Ergebnis erzielen!
Habt es schön!
Eure Lena
Eure Lena
Donnerstag, 2. Juli 2015
Erdbeer-Kamut-Cashew-Küchlein
Diese Woche ruft endlich nach Sommer! Und mit den steigenden Temperaturen wächst die Auswahl an regionalem Obst auch wieder gewaltig, Beerenfrüchte haben Hauptsaison, allen voran der all time favorite, die Erdbeeren. Ich weiß gar nicht, warum, aber gebacken habe ich - soweit ich mich erinnere- noch gar nicht mit den süßen Samenfrüchten. Wird also schnell geändert, eine gesunde Nascherei zwischen meinen Lernphasen (jaa, das Semester naht sich dem Ende, was gleichbedeutend mit, jetzt geht der Stress nochmal richtig los, ist... ) ist immer herzlichst willkommen.
Ich wollte einen Teig, der interessant schmeckt, sich aber gut mit den Erdbeeren ergänzt haben. Cashewkerne überzeugen mich stets mit ihrem frischen, leicht süßlich-nussigem Geschmackt. Kamut, Urgetreide des Sommerweizens, ist selbst recht mild im Geschmack, bringt aber eine interessantere gelbe Farbe mit sich.
Und weil ich einfach zu gerne mit Avocado backe, und sie dem Teig solch eine herrlich matschige Konsistenz gibt, wandert diese auch mit rein. Sie kann sicherlich durch 1-2 EL des Fettes eurer Wahl ersetzt werden. Oder nehmt einfach mehr Joghurt, ich kann mir vorstellen, dass auch das funktioniert.
Und das aktuelle Thema bei "ich backs mir" von Claretti aka Tastesheriff ist Rührkuchen. Also auf und los, meine Küchlein werden auch gerührt, sind sozusagen nur die verniedlichte Form. :)
Mit einem Klick auf's Logo kommt ihr zur Übersicht der eingereichten Backwerke.
Zutaten für 9 Küchlein
150g Kamutmehl (ersatzweise Weizenvollkornmehl)
70g Cashew, gemahlen
1 Tonkabohne, fein gerieben
1 Pr. Salz
1 Tl Backpulver
1 Msp. Vanille
40g Vollrohrzucker
250g Joghurt
2 Eier, M
1 Chia-Ei (optional)
1/2 Avocado
150g Erdbeeren
So geht's
Ich wollte einen Teig, der interessant schmeckt, sich aber gut mit den Erdbeeren ergänzt haben. Cashewkerne überzeugen mich stets mit ihrem frischen, leicht süßlich-nussigem Geschmackt. Kamut, Urgetreide des Sommerweizens, ist selbst recht mild im Geschmack, bringt aber eine interessantere gelbe Farbe mit sich.
Und weil ich einfach zu gerne mit Avocado backe, und sie dem Teig solch eine herrlich matschige Konsistenz gibt, wandert diese auch mit rein. Sie kann sicherlich durch 1-2 EL des Fettes eurer Wahl ersetzt werden. Oder nehmt einfach mehr Joghurt, ich kann mir vorstellen, dass auch das funktioniert.
Und das aktuelle Thema bei "ich backs mir" von Claretti aka Tastesheriff ist Rührkuchen. Also auf und los, meine Küchlein werden auch gerührt, sind sozusagen nur die verniedlichte Form. :)
Mit einem Klick auf's Logo kommt ihr zur Übersicht der eingereichten Backwerke.
Zutaten für 9 Küchlein
150g Kamutmehl (ersatzweise Weizenvollkornmehl)
70g Cashew, gemahlen
1 Tonkabohne, fein gerieben
1 Pr. Salz
1 Tl Backpulver
1 Msp. Vanille
40g Vollrohrzucker
250g Joghurt
2 Eier, M
1 Chia-Ei (optional)
1/2 Avocado
150g Erdbeeren
So geht's
Stelle dir die Förmchen bereit, ich habe eckige
Silikonförmchen benutzt, es geht natürlich auch ein Muffinblech mit ausgelegten
Papierförmchen.
Erhitze eine Pfanne und röste die gemahlenen Cashewkerne
mit der Tonkabohne an, bis sie anfangen zu duften.
Vermische in einer Schüssel Kamutmehl, Zucker, Salz,
Backpulver und Vanille. Füge die Cashewkerne und die Tonkabohne hinzu.
Heize den Backofen auf 170°C vor.
Verrühre in einer anderen größeren Schüssel den Joghurt,
die Eier und zermansche die Avocado, füge auch sie hinzu. Wasche die Erdbeeren,
schneide das Grüne raus und viertele sie.
Montag, 9. März 2015
Cornbread mit Mais, Zwiebeln und Chili
Was für ein Wetterchen. Ich könnte jauchzen und jubeln, grinsen und hüpfen. Ja, und vielleicht tue ich es sogar. Wer weiß... ;)
Das Cornbread schmeckt wunderbar, sowohl warm als auch kalt. Das hinzugefügte Gemüse lässt sich doch etwas variieren, so landeten bei mir Mais, rote Zwiebeln und grüne Chili drin, bei Kiki aber Lauchzwiebeln und frische rote Chili, passend sind sicher auch Kidneybohnen. Es muss sich irgendwie nach Urlaub anfühlen. :)
Aber das Cornbread passt nicht nur zum Picknick wunderbar, ich denke, es ist auch ein köstlicher Partykracher. Deswegen möchte ich damit am Blogevent von Miriam teilnehmen. Ihr Blog Miri's süße Welt wird ein Jahr alt, und das feiert sie mit einem Geburtstagstisch, auf dem süße und herzhafte Speisen willkommen sind. Alles Gute!
Achso, und bei uns gab es noch was zum Maisbrot dazu. Das wird demnächst verraten. :)
Obwohl ich eine Verfechterin des Spruchs "es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung" bin (auch nicht immer, aber oft...), freue ich mich jetzt doch umso mehr, dass es mit dem grau-in-grau gerade ein Ende hat. Pünktlich zu meinem Urlaub strahlt die Sonne vom Himmel, als gäbe es kein Halten mehr. Mannomann, super.
Das kommt mir nämlich sehr recht. Die Gartensaison hat schon voll begonnen, und ich bin fleißig am aussäen, umgraben, vorbereiten. Mein Paprika hat schon eine beachtliche Größe (ja, ich muss sie loben, dann wächst sie vor stolz gleich noch einige Zentimeter), meine Tomaten recken sich auch schon der Sonne entgegen, und nach nur 4 Tagen unter der Erde erblicken jetzt auch schon Kopfsalat und Brokkoli das Licht der Welt. Ich meine HALLO! wie schnell ging das bitte? (Fahre mit der Maus über das Bild, um zu erfahren, welches Pflänzchen was ist.)
Und endlich gibt es zum Mittag auch mal wieder was Frischgekochtes. Für einige Tage keine Gedanken daran zu verschwenden, was ich mir bloß Leckeres mit zur Arbeit nehme, ist wirklich herrlich.
Und passend zum Wetter habe ich - tadaaa- ein Rezept nachgemacht, welches wir zwar am Küchentisch genossen haben, sich aber auch genauso gut mit einigen Dips und frischem Gemüse für ein Frühjahrs-Picknick einpacken lässt. Schon vor fast einem Jahr (uuppss..) habe ich das Cornbread von Kiki kommentiert. Um es jetzt endlich nachzubacken.
Das Cornbread schmeckt wunderbar, sowohl warm als auch kalt. Das hinzugefügte Gemüse lässt sich doch etwas variieren, so landeten bei mir Mais, rote Zwiebeln und grüne Chili drin, bei Kiki aber Lauchzwiebeln und frische rote Chili, passend sind sicher auch Kidneybohnen. Es muss sich irgendwie nach Urlaub anfühlen. :)
Aber das Cornbread passt nicht nur zum Picknick wunderbar, ich denke, es ist auch ein köstlicher Partykracher. Deswegen möchte ich damit am Blogevent von Miriam teilnehmen. Ihr Blog Miri's süße Welt wird ein Jahr alt, und das feiert sie mit einem Geburtstagstisch, auf dem süße und herzhafte Speisen willkommen sind. Alles Gute!
Achso, und bei uns gab es noch was zum Maisbrot dazu. Das wird demnächst verraten. :)
Zutaten für eine Springform mit 20 cm Durchmesser
150 g Maismehl
15 g Mehl
1 Tl Natron
3/4 Tl Backpulver
1 EL Zucker
1 Tl Salz
125 g Maiskörner aus der Dose, abgespült
2 frische grüne Chilischoten, entkernt und fein gehackt
1 rote Zwiebel, in Ringe geschnitten
20g Butter, geschmolzen
15 g Mehl
1 Tl Natron
3/4 Tl Backpulver
1 EL Zucker
1 Tl Salz
125 g Maiskörner aus der Dose, abgespült
2 frische grüne Chilischoten, entkernt und fein gehackt
1 rote Zwiebel, in Ringe geschnitten
20g Butter, geschmolzen
170 ml Buttermilch
1 Ei
1 Ei
Olivenöl
So geht’s:
Heize den Ofen auf 210°C vor, lege den Boden einer Springform
(20 cm Durchmesser) mit Backpapier aus, und fette den Rand mit Butter. Stelle
die Form in den Ofen, sodass sie heiß werden kann.
Erhitze 1 EL Öl in einer Pfanne, röste Mais, Chili und
rote Zwiebel unter Rühren an, bis die Zwiebeln glasig werden.
Verrühre die Buttermilch mit dem Ei, vermische die
trockenen Zutaten in einer Schüssel, rühre Buttermilch und Ei unter. Gib nun
das Gemüse und die geschmolzene Butter hinein, vermische alles gut. Nun die
Backform aus dem Ofen holen, den Teig hineingeben und das Cornbread 20 Minuten
backen, bis es eine schöne, goldbraune Farbe angenommen hat.
Habt es schön!
Eure Lena
Abgelegt in:
Aus dem Ofen,
Brot&Brötchen,
Fingerfood,
Gebäck,
Mais,
Picknick
Sonntag, 8. Februar 2015
Pide mit Lauch und Schafkäse - und warum ich mich manchmal zu sehr stresse
Ich bin chaotischer Gefühlsmensch. Ist mir danach, erledige ich Dinge mit Hingabe und völliger Gelassenheit. Ist mir nicht danach, dann lasse ich es lieber gleich bleiben. Wird sowieso nichts, und meine Laune sinkt eher Richtung Gefrierpunkt, als dass irgendetwas Produktives dabei herausspringt.
Ich finde es total toll zu organisieren. Andererseits stresse ich mich damit häufig, da ich hierbei einen gewissen Hang zum Perfektionismus habe. So kam es, dass meine Einladung zum Geburtstag erst ausgesprochen wurde, als dieser schon vorbei war. Ja, richtig. Ich weiß, eigentlich lädt man zum Geburtstag ein, BEVOR der stattgefunden hat. Naja, wurde aus organisatorischen Gründen halt nichts. Es war mir zu stressig, zu planen, zu kompliziert. Eine Milliarde Gründe hatte ich. Und auf der anderen Seite wusste ich aber ganz genau: ICH WILL meinen Geburtstag feiern.
Und zum Glück raffte ich mich dann einen Tag später auf, erstellte eine Einladung mit Datum, Uhrzeit und Ort und lud ein.
Ja aber ist doch ganz einfach, warum so kompliziert?! Mein Problem: das Essen. ;) Ich wollte natürlich ein schönes Buffet bieten, und ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich finde es furchtbar schwierig, die richtige Auswahl zu treffen. Egal, einen Samstagvormittag habe ich mich dann hingesetzt, und schwupssdiwupps, stand das Konzept dann doch recht schnell.
Die Bedingungen? Ich wollte am Tag selber möglichst keinen Finger mehr rühren müssen, sondern schon alles, bis auf weniges Geschnippel, einen Tag vorher vorbereitet haben.
Aus Zufall stieß ich bei Britta von kamafoodra auf Pide, türkisches Fladenbrot mit einer variablen Füllung. Da ich es gerne fleischlos haben wollte, kam mir -zack- ein Rezept aus meiner Lieblingskochzeitschrift köstlich vegetarisch in den Sinn. Hier wurden die Pide mit einer wunderbaren Mischung aus Lauch, Schafkäse und Ei gefüllt, die pikant gewürzt mit Salz, Pfeffer, Petersilie und Paprika recht unkompliziert daherkam. Da Britta so von der Fluffigkeit bzw. Saftigkeit des Teiges schwärmte, entschied ich mich dazu, ihren Teig zu übernehmen und die Füllung aus der Zeitschrift zuzubereiten. Jip, ein Teil des Buffets wurden dann diese Pide.
Die Zubereitung war wirklich entspannt, ich hatte viel mehr Zeit eingeplant, und war überrascht, wie schnell es dann doch ging, obwohl ich sogar die doppelte Menge des von mir angegebenen Rezeptes zubereitete. Tagsüber machte ich Teig und Füllung, so konnte der Teig in Ruhe gehen und die Füllung abkühlen. Abends kam dann das Ausrollen, Belegen und Backen. Und nach nicht mal 45 Minuten war die Küche wieder sauber, alle Pide auf dem Backblech und warteten nur noch darauf, in den Ofen geschoben zu werden.
Ich weiß gar nicht, was ich mir manchmal so für einen Stress mache... ;)
Für acht Pide brauchst du:
Teig
600 g Mehl
10g Hefe
50 g Butter
250 ml Milch, lauwarm (nicht über 40°C)
3 Eier
1/4 Tl brauner Zucker
1 ordentlichen Tl Salz
etwas Sesam zum Bestreuen
So geht's
Butter, Zucker und Hefe in der Milch auflösen. Währendessen das Mehl mit dem Salz mischen, und mit 2 Eiern verrühren. Die Milchmischung hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Erst eine Stunde bei Zimmertemperatur stehen lassen, dann an einen kühlen Ort stellen und solange gehen lassen, bis er das doppelte Volumen erreicht hat. (Ich habe ihn etwa 8 Stunden gehen lassen.) Vor der Verarbeitung noch eine Stunde auf Zimmertemperatur aufwärmen lassen.
Verrühre das übrige Ei mit 1 EL Milch und hebe es für später auf.
Füllung
600g Lauch, geputzt und in 1/2cm breite Ringe geschnitten
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
400g Schafkäse
2 Eier
1/2 Tl Paprikapulver, edelsüß
1 Bund glatte Petersilie, die Blättchen fein gehackt
1/2 Bund Dill, die Spitzen abgezupft und fein gehackt
Salz
schwarzer Pfeffer
evtl. Chili
Öl zum Braten
So geht's
Erhitze das Öl in einer Pfanne, füge den Lauch und den Knoblauch hinzu und brate das Gemüse 7-8 Minuten an. Rühre dabei immer mal wieder.
Fülle den Lauch in eine große Schüssel um und lasse ihn abkühlen.
Währenddessen zerkrümele den Schafkäse mit einer Gabel, und vermenge Käse, Eier, Paprikapulver und Kräuter mit dem Lauch. Würze ihn gut mit Salz und Pfeffer und evtl. Chili. (Hierbei natürlich darauf achten, wie salzig euer Schafkäse schon ist.)
Und nun zusammen
Heize den Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze auf. Belege zwei Backbleche mit Backpapier.
Teile den temperierten Teig in acht gleichgroße Stücke, forme sie zu Kugeln und lasse sie nochmals 5 Minuten gehen. Nun bemehle eine Arbeitsfläche und rolle jede Teigkugel oval aus, gebe mit den Händen etwas von der Füllung rauf, klappe die langen Seiten hoch und drehe die Spitzen gut ein, sodass Schiffchen entstehen. Verfahre mit allen Teigkugeln so. Bestreiche die Pide mit dem Ei, und bestreue sie mit Sesam. Backe die Pide auf mittlerer Schiene nacheinander etwas 25-30 Minuten lang, bis die Eimasse komplett gestockt ist und die Pide goldbraun sind. (Wenn du beide Backbleche zusammen reinschieben möchtest, benutzte die Umluftfunktion bei 170°C. Ich denke, das sollte auch klappen.)
Die Pide schmecken zwei Tage lang wie frisch, wenn sie in der Mikrowelle oder im Backofen nochmals aufgebacken werden.
Und mit diesem Rezept feiere ich nochmal Geburtstag! Und zwar schmeißt Steffi eine Party! Ihr Blog cupcakewerk wird 1 Jahr alt! Alles Liebe auch von mir, ich hoffe, die Pide kommen gut an! :)
Habt es schön!
Eure Lena
Ich finde es total toll zu organisieren. Andererseits stresse ich mich damit häufig, da ich hierbei einen gewissen Hang zum Perfektionismus habe. So kam es, dass meine Einladung zum Geburtstag erst ausgesprochen wurde, als dieser schon vorbei war. Ja, richtig. Ich weiß, eigentlich lädt man zum Geburtstag ein, BEVOR der stattgefunden hat. Naja, wurde aus organisatorischen Gründen halt nichts. Es war mir zu stressig, zu planen, zu kompliziert. Eine Milliarde Gründe hatte ich. Und auf der anderen Seite wusste ich aber ganz genau: ICH WILL meinen Geburtstag feiern.
Und zum Glück raffte ich mich dann einen Tag später auf, erstellte eine Einladung mit Datum, Uhrzeit und Ort und lud ein.
Ja aber ist doch ganz einfach, warum so kompliziert?! Mein Problem: das Essen. ;) Ich wollte natürlich ein schönes Buffet bieten, und ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich finde es furchtbar schwierig, die richtige Auswahl zu treffen. Egal, einen Samstagvormittag habe ich mich dann hingesetzt, und schwupssdiwupps, stand das Konzept dann doch recht schnell.
Die Bedingungen? Ich wollte am Tag selber möglichst keinen Finger mehr rühren müssen, sondern schon alles, bis auf weniges Geschnippel, einen Tag vorher vorbereitet haben.
Aus Zufall stieß ich bei Britta von kamafoodra auf Pide, türkisches Fladenbrot mit einer variablen Füllung. Da ich es gerne fleischlos haben wollte, kam mir -zack- ein Rezept aus meiner Lieblingskochzeitschrift köstlich vegetarisch in den Sinn. Hier wurden die Pide mit einer wunderbaren Mischung aus Lauch, Schafkäse und Ei gefüllt, die pikant gewürzt mit Salz, Pfeffer, Petersilie und Paprika recht unkompliziert daherkam. Da Britta so von der Fluffigkeit bzw. Saftigkeit des Teiges schwärmte, entschied ich mich dazu, ihren Teig zu übernehmen und die Füllung aus der Zeitschrift zuzubereiten. Jip, ein Teil des Buffets wurden dann diese Pide.
Die Zubereitung war wirklich entspannt, ich hatte viel mehr Zeit eingeplant, und war überrascht, wie schnell es dann doch ging, obwohl ich sogar die doppelte Menge des von mir angegebenen Rezeptes zubereitete. Tagsüber machte ich Teig und Füllung, so konnte der Teig in Ruhe gehen und die Füllung abkühlen. Abends kam dann das Ausrollen, Belegen und Backen. Und nach nicht mal 45 Minuten war die Küche wieder sauber, alle Pide auf dem Backblech und warteten nur noch darauf, in den Ofen geschoben zu werden.
Ich weiß gar nicht, was ich mir manchmal so für einen Stress mache... ;)
Für acht Pide brauchst du:
Teig
600 g Mehl
10g Hefe
50 g Butter
250 ml Milch, lauwarm (nicht über 40°C)
3 Eier
1/4 Tl brauner Zucker
1 ordentlichen Tl Salz
etwas Sesam zum Bestreuen
So geht's
Butter, Zucker und Hefe in der Milch auflösen. Währendessen das Mehl mit dem Salz mischen, und mit 2 Eiern verrühren. Die Milchmischung hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Erst eine Stunde bei Zimmertemperatur stehen lassen, dann an einen kühlen Ort stellen und solange gehen lassen, bis er das doppelte Volumen erreicht hat. (Ich habe ihn etwa 8 Stunden gehen lassen.) Vor der Verarbeitung noch eine Stunde auf Zimmertemperatur aufwärmen lassen.
Verrühre das übrige Ei mit 1 EL Milch und hebe es für später auf.
Füllung
600g Lauch, geputzt und in 1/2cm breite Ringe geschnitten
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
400g Schafkäse
2 Eier
1/2 Tl Paprikapulver, edelsüß
1 Bund glatte Petersilie, die Blättchen fein gehackt
1/2 Bund Dill, die Spitzen abgezupft und fein gehackt
Salz
schwarzer Pfeffer
evtl. Chili
Öl zum Braten
So geht's
Erhitze das Öl in einer Pfanne, füge den Lauch und den Knoblauch hinzu und brate das Gemüse 7-8 Minuten an. Rühre dabei immer mal wieder.
Fülle den Lauch in eine große Schüssel um und lasse ihn abkühlen.
Währenddessen zerkrümele den Schafkäse mit einer Gabel, und vermenge Käse, Eier, Paprikapulver und Kräuter mit dem Lauch. Würze ihn gut mit Salz und Pfeffer und evtl. Chili. (Hierbei natürlich darauf achten, wie salzig euer Schafkäse schon ist.)
Und nun zusammen
Heize den Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze auf. Belege zwei Backbleche mit Backpapier.
Teile den temperierten Teig in acht gleichgroße Stücke, forme sie zu Kugeln und lasse sie nochmals 5 Minuten gehen. Nun bemehle eine Arbeitsfläche und rolle jede Teigkugel oval aus, gebe mit den Händen etwas von der Füllung rauf, klappe die langen Seiten hoch und drehe die Spitzen gut ein, sodass Schiffchen entstehen. Verfahre mit allen Teigkugeln so. Bestreiche die Pide mit dem Ei, und bestreue sie mit Sesam. Backe die Pide auf mittlerer Schiene nacheinander etwas 25-30 Minuten lang, bis die Eimasse komplett gestockt ist und die Pide goldbraun sind. (Wenn du beide Backbleche zusammen reinschieben möchtest, benutzte die Umluftfunktion bei 170°C. Ich denke, das sollte auch klappen.)
Die Pide schmecken zwei Tage lang wie frisch, wenn sie in der Mikrowelle oder im Backofen nochmals aufgebacken werden.
Und mit diesem Rezept feiere ich nochmal Geburtstag! Und zwar schmeißt Steffi eine Party! Ihr Blog cupcakewerk wird 1 Jahr alt! Alles Liebe auch von mir, ich hoffe, die Pide kommen gut an! :)
Habt es schön!
Eure Lena
Montag, 19. Mai 2014
Nussige Muffins mit Sonnenblumenkernen
Halli hallo ihr Lieben!
Habt ihr schon eine Idee, wie ihr es auch diese Woche wieder schafft, so laaange wie nur möglich im Kuschelbett zu bleiben? Ohne gleich aufspringen zu müssen, und das Frühstück nicht mal richtig genießen zu können, denn, "ach, eigentlich müsste ich schon auf dem Weg sein?!".
Ich bin mir sicher, nicht nur ich kenne diese Tage zu gut, an denen die Zeit irgendwie auf einmal..gar nicht mehr da ist! Dann fliege ich mit meinem Highspeed-Superrad zur Bahn, springe aus dem Sattel, schließe es gefühlt nicht mal ordentlich an und hechte zum Zug, während ich dem lieben Schaffner im Laufen noch zubrülle "haaalt, ich will doch auch noch mit". Jup, kam schon ein, zwei, ähm, nunja, vielleicht auch dreimal vor... ;)
Und nicht nur deswegen haben es diese kleinen Dinger mal eben im Vorbeigehen geschafft, auf meiner Frühstück-zum-Mitnehmen-Liste nach ganz weit oben zu klettern. Ich liebe Hafer, Dinkel und Haselnüsse, und hier wird einfach alles vereint, und das ist dann so schön nussig und fluffig. Das Rezept habe ich gefunden bei reformhaus.de und meinen Zuckervorstellungen entsprechend angepasst.
Ein wunderbares Frühstück ist ein wunderbarer Start in den Tag. Das ist meine Meinung. ;)
Außerdem glänzen die Muffins, was ihren Inhalt angeht: Haferkleie besitzt einen niedrigen glykämischen Index, sodass unser Blutzuckerspiegel stabil gehalten wird, und nicht gleich in die Höhe schnell. Das sorgt dafür, dass wir nicht so schnell einen Jieper nach Zucker bekommen, sondern erstmal rundum glücklich sind. ;) Neben verdauungsfördernden Eigenschaften, soll Haferkleie den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen, also senken. Haselnüsse und pflanzliche Öle sind wegen der ungesättigten Fette, welche zu den "guten Fetten" gehören, wertvoll.
Und für Weizenallergiker ist Dinkel eventuell ein gutes Austauschprodukt, da er als verträglicher gilt.
Zutaten
1 EL Sonnenblumenkerne
Hihi, heute Morgen (!) habe ich es aber sogar gaaanz entspannt geschafft. Aber die Tage, an denen die Zeit rennt, kommen auch wieder, garantiert. ;)
Habt ihr schon eine Idee, wie ihr es auch diese Woche wieder schafft, so laaange wie nur möglich im Kuschelbett zu bleiben? Ohne gleich aufspringen zu müssen, und das Frühstück nicht mal richtig genießen zu können, denn, "ach, eigentlich müsste ich schon auf dem Weg sein?!".
Ich bin mir sicher, nicht nur ich kenne diese Tage zu gut, an denen die Zeit irgendwie auf einmal..gar nicht mehr da ist! Dann fliege ich mit meinem Highspeed-Superrad zur Bahn, springe aus dem Sattel, schließe es gefühlt nicht mal ordentlich an und hechte zum Zug, während ich dem lieben Schaffner im Laufen noch zubrülle "haaalt, ich will doch auch noch mit". Jup, kam schon ein, zwei, ähm, nunja, vielleicht auch dreimal vor... ;)
Und nicht nur deswegen haben es diese kleinen Dinger mal eben im Vorbeigehen geschafft, auf meiner Frühstück-zum-Mitnehmen-Liste nach ganz weit oben zu klettern. Ich liebe Hafer, Dinkel und Haselnüsse, und hier wird einfach alles vereint, und das ist dann so schön nussig und fluffig. Das Rezept habe ich gefunden bei reformhaus.de und meinen Zuckervorstellungen entsprechend angepasst.
Ein wunderbares Frühstück ist ein wunderbarer Start in den Tag. Das ist meine Meinung. ;)
Außerdem glänzen die Muffins, was ihren Inhalt angeht: Haferkleie besitzt einen niedrigen glykämischen Index, sodass unser Blutzuckerspiegel stabil gehalten wird, und nicht gleich in die Höhe schnell. Das sorgt dafür, dass wir nicht so schnell einen Jieper nach Zucker bekommen, sondern erstmal rundum glücklich sind. ;) Neben verdauungsfördernden Eigenschaften, soll Haferkleie den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen, also senken. Haselnüsse und pflanzliche Öle sind wegen der ungesättigten Fette, welche zu den "guten Fetten" gehören, wertvoll.
Und für Weizenallergiker ist Dinkel eventuell ein gutes Austauschprodukt, da er als verträglicher gilt.
Zutaten
125g Dinkelmehl ( bei mir: ½ Type 630, ½ Vollkornmehl, frisch gemahlen)
125g Haferkleie
60g Rohrzucker (original: 100g)
60g Haselnüsse, gemahlen
2 Tl Weinsteinbackpulver
½ Tl Natron
½ Tl. Zimt
1 Msp. Vanille
1 Ei
230 ml Buttermilch
50g Walnussöl
optional: gehackte Nüsse, (Trocken)Früchte
1 EL Sonnenblumenkerne
Zubereitung
Den Backofen auf 180°C verteilen, ein Muffinblech mit 12 Förmchen bekleiden.
Den Backofen auf 180°C verteilen, ein Muffinblech mit 12 Förmchen bekleiden.
Mehle, Kleie, Zucker, Natron, Backpulver und Gewürze vermischen. Ei, Buttermilch und Öle mit einem Schneebesen gut verschlagen.
Feuchte Zutaten zu den trockenen geben, ganz kurz
vermengen, (wer möchte, hebt in diesem Schritt noch gehackte Früchte darunter, Pflaumen, Brombeeren, machen sich zum Beispiel sehr gut.).
Auf 12 Förmchen verteilen, mit Kernen bestreuen.
Auf 12 Förmchen verteilen, mit Kernen bestreuen.
Etwa 20-25 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe prüfen, ob die Muffins fertig sind, dies ist der Fall, wenn kein Teig mehr am rausgezogenen Stäbchen klebt.
Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und dann aus den Formen heben. Auf einem Backgitter vollständig erkalten lassen.
Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und dann aus den Formen heben. Auf einem Backgitter vollständig erkalten lassen.
Hihi, heute Morgen (!) habe ich es aber sogar gaaanz entspannt geschafft. Aber die Tage, an denen die Zeit rennt, kommen auch wieder, garantiert. ;)
Habt es schön!
Eure Lena
Samstag, 17. Mai 2014
Ricotta-Kräuter-Scones
Nein. Das sind keine "komischen braunen Haufen", wie mein Bruder sie nannte. Kam in die Küche rein und meinte genau das.
Das sind Scones. Die ich am Muttertag für das Abendessen gebacken habe, denn sie stehen in nicht mal joaa, ich würde mal sagen, wenn ihr echt schnell seid, so 30 Minuten ofenwarm auf dem Tisch. Mit guter Butter oder herzhaftem Käse belegt sind sie ein Träumchen, ebenso mit gewürztem Kräuterquark. Oder meinem liebsten, dem Hüttenkäse, der auch nach Belieben verfeinert werden kann, wie frau mag.
Ich habe das Rezept halbiert, sodass 8 schöne Scones rausgekommen sind. Ok, naja, schön ist Ansichtssache. Aber wie gesagt, geschmeckt haben sie und das ist doch das was zählt. :)
Endeckt wurde das Rezept mal wieder in einer der tollen Zeitschriften von "köstlich vegetarisch", wo es in der Picknickreihe präsentiert wurde. Ist ja auch nicht verkehrt, denn wenn ich jetzt so hinausschaue... vielleicht lässt sich ja dieses Wochenende noch picknicken.
Zutaten für 8 Stück
200g Dinkelvollkornmehl
50g Weizenmehl Type 405 (oder Dinkelmehl Type 630)
1/2 Tl Salz
Pfeffer
je 1/2 Tl getrockneten Thymian, Oregano und Rosmarin (oder je 3 frische Zweige, Blättchen abgezupft und fein gehackt)
125g Ricotta
50-100ml Milch
50g Butter
1 Ei
Und los
Ofen auf 200°C vorheizen.
Mehle, Salz, Pfeffer mischen, Butter und Ricotta rasch mit den Fingern "reinreiben", sodass Streusel entstehen, und das ganze nicht zu warm wird. Ei, Milch und Kräuter rasch unterkneten, den Teig auf einer bemehlten Fläche auf 2-3cm flach drücken, mit einem Glas Kreise ausstechen, diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und mit Milch bestreichen.
Im Ofen in 20-25 Minuten goldbraun backen. Schmeckt himmlisch mit Camembert oder gesalzener Butter.
Achso, ja, meine liebe Mama beschwerte sich, dass die "Brötchen ja recht krümelig sind". Ich hab nur die Augen verdreht und gemeint: "Maaamaaa, das sind keine Brötchen, dass sind Scones." ;)
Habt es schön!
Eure Lena
Das sind Scones. Die ich am Muttertag für das Abendessen gebacken habe, denn sie stehen in nicht mal joaa, ich würde mal sagen, wenn ihr echt schnell seid, so 30 Minuten ofenwarm auf dem Tisch. Mit guter Butter oder herzhaftem Käse belegt sind sie ein Träumchen, ebenso mit gewürztem Kräuterquark. Oder meinem liebsten, dem Hüttenkäse, der auch nach Belieben verfeinert werden kann, wie frau mag.
Ich habe das Rezept halbiert, sodass 8 schöne Scones rausgekommen sind. Ok, naja, schön ist Ansichtssache. Aber wie gesagt, geschmeckt haben sie und das ist doch das was zählt. :)
Endeckt wurde das Rezept mal wieder in einer der tollen Zeitschriften von "köstlich vegetarisch", wo es in der Picknickreihe präsentiert wurde. Ist ja auch nicht verkehrt, denn wenn ich jetzt so hinausschaue... vielleicht lässt sich ja dieses Wochenende noch picknicken.
Zutaten für 8 Stück
200g Dinkelvollkornmehl
50g Weizenmehl Type 405 (oder Dinkelmehl Type 630)
1/2 Tl Salz
Pfeffer
je 1/2 Tl getrockneten Thymian, Oregano und Rosmarin (oder je 3 frische Zweige, Blättchen abgezupft und fein gehackt)
125g Ricotta
50-100ml Milch
50g Butter
1 Ei
Und los
Ofen auf 200°C vorheizen.
Mehle, Salz, Pfeffer mischen, Butter und Ricotta rasch mit den Fingern "reinreiben", sodass Streusel entstehen, und das ganze nicht zu warm wird. Ei, Milch und Kräuter rasch unterkneten, den Teig auf einer bemehlten Fläche auf 2-3cm flach drücken, mit einem Glas Kreise ausstechen, diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und mit Milch bestreichen.
Im Ofen in 20-25 Minuten goldbraun backen. Schmeckt himmlisch mit Camembert oder gesalzener Butter.
Achso, ja, meine liebe Mama beschwerte sich, dass die "Brötchen ja recht krümelig sind". Ich hab nur die Augen verdreht und gemeint: "Maaamaaa, das sind keine Brötchen, dass sind Scones." ;)
Habt es schön!
Eure Lena
Abgelegt in:
Abendessen,
Brot&Brötchen,
Gebäck,
Picknick,
Vegetarisch
Donnerstag, 10. April 2014
Muffins mit Walnüssen, Kokos und Karotte
In der Woche ist es gut, wenn ich für mein Frühstück nicht so lange in der Küche stehe wie am Wochenende. Da genieße ich es, jedes kleinste Detail vorzubereiten, was dann auch gut mal eine halbe Stunde oder mehr in Anspruch nehmen kann...
Geht unter der Woche nicht, ganz klar.
Viertel nach vier wird aus dem Bett gehüpft, da hab' auch ich keine Lust auf Küchenakrobatiken. Richtig gut bewährt haben sich deswegen Muffins. Die sind super schnell aus ihrer Dose gemopst, dann noch Joghurt und Obst dazu, und auf geht's.
Rein kommt, was schmeckt. Was bei mir aber nicht die kuchenartigen Muffins sind, mit hellem, sabbschig-saftigen Teig und Schokolade oder so, sondern die auf die "Öko-Vollkorn" gepimpte Variante.
Das finde ich auch immer wieder schön, beim Selbst zubereiten: Es ist mir möglich, bewusst das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden, ich bestimme selbst, welche Zutaten ich wähle, was mit schmeckt und wie "gut" für den Körper das Ergebnis dann hinterher ist.
Hier eine saftig-nussige Variante mit Kokos, Karotten und Walnüssen. Wobei der Kokosgeschmack zwar da ist, jedoch nur im Hintergrund, für mich gut, für andere vielleicht enttäuschend, deswegen die Kokosmenge wenn ihr mögt verdoppeln.
Ach ja, und ich benutze immer recht wenig Zucker, mir ist es so süß genug, aber die "normale" (PHILOSOPHENFRAGE: was ist schon normal?!...) Menge auf dieser Portion wären, ich schätze so 50-60g. Mir reichen 30g.
Hihi, und beim Fotos machen hat mein Opi mir zugeschaut, der hat sich richtig gefreut über den "neumodischen Kram mit dieser Kamera". Auch von ihm ist ein tolles Foto entstanden. :)
Zutaten für 6 Stück
80g Weizenvollkornmehl
45g Dinkelmehl Type 630
30g Rohrohrzucker
1/2 Tl Kardamom
1/2 Tl Ingwer
1/4 Tl Salz
1 große Möhre, fein geraspelt
1 Ei (L)
40g Buttermilch
60g Joghurt (oder insgesamt einfach 100g Joghurt bzw. 100g Buttermilch, ich glaub fast, ich mag Joghurt lieber. Ist Ausprobier-Sache)
30-40ml Walnussöl
30g Kokosflocken, geröstet (evtl. 60g für mehr Kokosgeschmack)
50g Walnüsse, gehackt
Und los
Den Ofen auf 180°C vorheizen
Mehle, Zucker, Gewürze und Salz mischen. Ei, Joghurt, Buttermilch und Öl verrühren, Kokosflocken, Möhrenraspel und Walnusskerne unterrühren, Mehlmischung kurz unterheben.
Ein Muffinblech mit 6 Förmchen auslegen, den Teig mit Hilfe von zwei Esslöffeln gleichmäßig darauf verteilen.
Die Muffins 25 Minuten im Ofen backen, nach etwa 20 Minuten mal die Stäbchenprobe machen (eine Stricknadel komplett in den Muffin pieksen, wenn kein Teig mehr dran kleben bleibt ist der Muffin gut). Kurz in der Form auskühlen lassen, kann rausheben und auf einem Backgitter vollständig erkalten lassen.
Wie seid ihr frühstücklich veranlagt? Könnt ihr ohne nicht aus dem Haus, oder nehmt ihr euch auch was mit? Öko-Vollkorn-Typ oder Butter-Nutella-Toast-Junkie?
Für mich ist Frühstück die wichtigste Mahlzeit am Tag, aber um fünf Uhr früh kriege ich dann doch noch nichts runter... ;)
Habt es schön!
Eure Lena
Geht unter der Woche nicht, ganz klar.
Viertel nach vier wird aus dem Bett gehüpft, da hab' auch ich keine Lust auf Küchenakrobatiken. Richtig gut bewährt haben sich deswegen Muffins. Die sind super schnell aus ihrer Dose gemopst, dann noch Joghurt und Obst dazu, und auf geht's.
Rein kommt, was schmeckt. Was bei mir aber nicht die kuchenartigen Muffins sind, mit hellem, sabbschig-saftigen Teig und Schokolade oder so, sondern die auf die "Öko-Vollkorn" gepimpte Variante.
Das finde ich auch immer wieder schön, beim Selbst zubereiten: Es ist mir möglich, bewusst das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden, ich bestimme selbst, welche Zutaten ich wähle, was mit schmeckt und wie "gut" für den Körper das Ergebnis dann hinterher ist.
Hier eine saftig-nussige Variante mit Kokos, Karotten und Walnüssen. Wobei der Kokosgeschmack zwar da ist, jedoch nur im Hintergrund, für mich gut, für andere vielleicht enttäuschend, deswegen die Kokosmenge wenn ihr mögt verdoppeln.
Ach ja, und ich benutze immer recht wenig Zucker, mir ist es so süß genug, aber die "normale" (PHILOSOPHENFRAGE: was ist schon normal?!...) Menge auf dieser Portion wären, ich schätze so 50-60g. Mir reichen 30g.
Hihi, und beim Fotos machen hat mein Opi mir zugeschaut, der hat sich richtig gefreut über den "neumodischen Kram mit dieser Kamera". Auch von ihm ist ein tolles Foto entstanden. :)
Zutaten für 6 Stück
80g Weizenvollkornmehl
45g Dinkelmehl Type 630
30g Rohrohrzucker
1/2 Tl Kardamom
1/2 Tl Ingwer
1/4 Tl Salz
1 große Möhre, fein geraspelt
1 Ei (L)
40g Buttermilch
60g Joghurt (oder insgesamt einfach 100g Joghurt bzw. 100g Buttermilch, ich glaub fast, ich mag Joghurt lieber. Ist Ausprobier-Sache)
30-40ml Walnussöl
30g Kokosflocken, geröstet (evtl. 60g für mehr Kokosgeschmack)
50g Walnüsse, gehackt
Und los
Den Ofen auf 180°C vorheizen
Mehle, Zucker, Gewürze und Salz mischen. Ei, Joghurt, Buttermilch und Öl verrühren, Kokosflocken, Möhrenraspel und Walnusskerne unterrühren, Mehlmischung kurz unterheben.
Ein Muffinblech mit 6 Förmchen auslegen, den Teig mit Hilfe von zwei Esslöffeln gleichmäßig darauf verteilen.
Die Muffins 25 Minuten im Ofen backen, nach etwa 20 Minuten mal die Stäbchenprobe machen (eine Stricknadel komplett in den Muffin pieksen, wenn kein Teig mehr dran kleben bleibt ist der Muffin gut). Kurz in der Form auskühlen lassen, kann rausheben und auf einem Backgitter vollständig erkalten lassen.
Wie seid ihr frühstücklich veranlagt? Könnt ihr ohne nicht aus dem Haus, oder nehmt ihr euch auch was mit? Öko-Vollkorn-Typ oder Butter-Nutella-Toast-Junkie?
Für mich ist Frühstück die wichtigste Mahlzeit am Tag, aber um fünf Uhr früh kriege ich dann doch noch nichts runter... ;)
Habt es schön!
Eure Lena
Samstag, 15. März 2014
Endlich gebacken und sofort lieben gelernt: Bircher-Müsli-Scones
Guten Morgen ihr Lieben!
Wenn ich so rausgucke, habe ich genau den richtigen Post für dieses stürmische Wetter: leckere Scones und dazu vielleicht ein Tässchen Tee?
Schon beim ersten Mal durchblättern der Lecker Bakery 3/2013 hatte ich sie gesichtet: Die Scones, und da allen voran die Bircher-Müsli-Scones. Jap, genau das sind meine, die muss ich backen. Nun ja, nur leider ist meine Nachback-Liste lang und dadurch wurde sie auch nicht kürzer...haben wir jetzt nicht schon den 3/2014...? Uups, *beschämt zu Boden schau*
Wenn ich so rausgucke, habe ich genau den richtigen Post für dieses stürmische Wetter: leckere Scones und dazu vielleicht ein Tässchen Tee?
Schon beim ersten Mal durchblättern der Lecker Bakery 3/2013 hatte ich sie gesichtet: Die Scones, und da allen voran die Bircher-Müsli-Scones. Jap, genau das sind meine, die muss ich backen. Nun ja, nur leider ist meine Nachback-Liste lang und dadurch wurde sie auch nicht kürzer...haben wir jetzt nicht schon den 3/2014...? Uups, *beschämt zu Boden schau*
In der Bakery ist super beschrieben, wie man am besten vorgehen soll, da der Scones-Teig genau wie Muffin-Teige es nicht mag, zu doll bearbeitet zu werden. Außerdem sollen alle Zutaten (Ei, Butter, Milch) so kalt wie möglich sein. Wird die Butter in das Mehl geknetet, dieses nur ganz schnell mit den Fingern machen, in dem ihr Butterstückchen nehmt und ins Mehl "reibt". Die flüssigen Zutaten so reinrühren, dass die Masse nicht homogen ist, es dürfen ruhig trockene Stelle vorhanden sein. Und alles was sonst noch rein soll auch nur ganz kurz untermischen. Mein Teig sah wirklich nur aus, als hätte ich vergessen, ihn durchzurühren, überall trockene Mehlstellen, und dann wieder sehr feuchte Stellen, aber GENAUSO WERDEN SIE PERFEKT! Meine Scones sind herrlich fluffig geworden, und obwohl ich irgendwo gelesen habe (auch in der Bakery?!), dass sie schnell trocken werden, und deswegen frisch gegessen werden sollten, haben sie nach zwei Tagen in einer gut verschlossenen Keksdose immer noch fabelhaft geschmeckt. Kann natürlich auch an den Äpfeln liegen.
Zutaten für 6 große Scones
1 Apfel
30g Haferflocken, kernig
15g gehackte Haselnüsse
25g gehackte Trockenfrüchte (bei mir Aprikosen und Datteln)
60 ml kalte Buttermilch
1 kleines Ei
90g Dinkelmehl, Type 630
95g Weizenvollkornmehl
35g dunkler Muscovadozucker
1 1/2 Tl. Backpulver
1/2 Tl. Natron
1/4 Tl. Salz
90g Butter, ganz kalt aus dem Kühlschrank
Und los:
Den Backofen auf 200°C vorheizen.
Den Apfel vierteln, entkernen und klein würfeln.
Mit Haferflocken, Nüssen und Trockenfrüchten mischen.
Ei und Buttermilch in einer kleinen Schüssel verquirlen.
Mehle, Zucker, Backpulver, Natron und Salz vermischen. Die Butter in Stücken dazugeben und ganz, ganz fix mit den Fingern reinreiben.
Buttermilch-Gemisch kurz mit einem Esslöffel einrühren, und dann die Apfel-Haferflocken-Mischung, auch nur ganz kurz einrühren. Der Teig soll nicht gleichmäßig aussehen, es macht nichts, wenn teilweise noch trockene Stellen zu sehen sind.
Eine Fläche mit etwas Mehl ausstreuen und den Teig raufbatschen, auf etwa 2-3 cm flachdrücken und in Formen eurer Wahl teilen.
Auf ein mit Backpapier belegtes Blech heben und bei 200°C 15 Minuten backen.
Und man, die Dinger sind so lecker, am besten nur kurz abkühlen lassen und dann ganz frisch genießen, sie sollen schnell trocken werden, schmecken aber auch noch nach zwei Tagen. Trotzdem würde ich den Rest, den ihr innerhalb dieser Zeit nicht esst vorsichtshalber einfrieren.
Lasst es euch gut gehen!
Eure Lena
Abonnieren
Posts (Atom)





























