Ich backe sehr gerne mit Avocados. Sie geben Muffins mit relativ wenig Fett eine wahnsinnig geniale Textur. Das Gebäck wird saftig, ohne zu fettig zu schmecken. Da Avocados wenig Eigengeschmack haben, sticht dieser nicht unangenehm hervor. Ich würde sagen, der ahnungslose Genießer würde nicht drauf kommen, dass Avocados verbacken sind.
Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass Gebäcke mit Avocados am besten schmecken, wenn sie komplett ausgekühlt sind, also geduldet euch etwas und genießt sie am besten am nächsten Tag. Sonst kann es sein, dass ihr enttäuscht seid.
Das Rezept dieser Schokoladenmuffins habe ich schon vor etwa 2 Jahren geschrieben, allerdings fanden sie auf dem Blog bisher wenig Beachtung. Da ich mit der Zeit schon einige kleine Änderungen vorgenommen habe, die bei Gebäcken aber recht viel ausmachen können, dachte ich, ein Post mehr über Schokoladenmuffins kann nicht schaden. Was man für Schokolade nicht alles macht... seufz. :)
Die Zutatenliste ist wirklich überschaubar. Und ziert euch nicht, eine wertvolle Avocado zu verbacken - ich versichere euch, das Ergebnis ist es wert! Ganz einfach vegan werden die Muffins mit jeglichem veganen Drink, Reis, Soja, Dinkel, wie ihr mögt. An alle, denen es egal ist, ob vegan oder nicht: tauscht bitte das Leinsamen (oder Chai-)- Ei nicht durch 2 normale Eier aus. Dadurch werden die Muffins viiel trockener.
Die Muffins an sich sind schon klasse, wenn ich aber mal Lust auf Schokolade mit Frucht habe, kommen noch eine Handvoll Cranberries mit rein - die geben eine wunderbar zu der Schokolade passende Säure! Wer nicht genug Schokolade haben kann, dem empfehle ich, noch einiges an gehackter Schokolade - am besten mit 70-80 % Kakaoanteil - unterzumischen. Himmlisch! Ach ja, und wenn ihr das Muffinblech einfettet, so wie ich es gemacht habe, dann empfehle ich euch, tut euch auch noch den Schritt an und mehlt es etwas. Ihr habt im Nachhinein viel weniger Arbeit und die Muffins kommen im Ganzen aus den Mulden raus.
Zutaten für 12 Muffins
Feste Zutaten
125 g Dinkelvollkornmehl
125 g Buchweizenmehl
2 Tl Backpulver
1/4 Tl Salz
70-80 g Kakao, schwach entölt
flüssige Zutaten
1 Avocado, das Fruchtfleisch
300 g Buttermilch
2 EL Leinsamen + 6 EL Wasser
70 g Ahornsirup
optional: 1 Handvoll Cranberries oder 1 Handvoll gehackte Zartbitter-Schokolade
So geht's
1 Heize den Backofen auf 160 °C vor, fette und mehle die Mulden eines Muffinsblechs.
2 Mische die festen Zutaten in einer Schüssel, die flüssigen pürierst du in einer anderen, größeren Schüssel.
3 Gib die Mehlmischung zu den flüssigen Zutaten und rühre so durch, dass die trockenen Zutaten gerade so befeuchtet sind, es dürfen ruhig noch feste und flüssige Stellen zu sehen sein.
4 optional: gib die Cranberries rein, hacke diese mit einem Löffel unter.
5 Fülle den Teig gleichmäßig in die Muffinformen
6 Backe die Muffins 20-25 Minuten im Ofen.
7 Hole das Blech aus dem Ofen, lasse die Muffins zunächst komplett auskühlen und hebe sie dann vorsichtig aus den Mulden.
Habt es schön! Eure Lena
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Samstag, 25. Februar 2017
Freitag, 24. Februar 2017
Bananen-Schoko-Kuchen mit Kokosmehl (paleo)
Ihr merkt es, es geht hier sehr sachte zu. Nach dem Studium komme ich nun langsam in der Arbeitswelt an und es ist echt ein schönes Gefühl, das Wochenende Wochenende sein zu lassen, anstatt immer noch zu lernen. Allerdings habe ich mir Abgabe der Bachelorarbeit auch gemerkt, dass die Luft erstmal raus ist. Und das hat sich auch auf den Blog übertragen. Wenn ich sonst sehr aktiv bin, pausenlos was zu tun brauche, war ich plötzlich energielos. Das Studium hat bis zuletzt doch ganz schön an den Kräften gezerrt. Und so musste ich mich erstmal zurecht finden. Langsam komme ich jetzt wieder in die Gänge, kann meine Zeiten wieder besser einteilen. Finde wieder Zeit zum Fotografieren. Ich möchte wieder ein bisschen mehr herumexperimentieren mit der Kamera. Hier und da ein Rezept veröffentlichen. Alles zu seiner Zeit. :) Heute zum Wochenende habe ich aber was wunderbar Schokoladiges für euch!
Dieser Kuchen ist wirklich eine Wucht, genauso mag ich ihn: klebrig, schokoladig mit einem Hauch Banane. Sehr, sehr lecker! Ich habe ihn bei bakerita gefunden. Er ist paleo, sprich keine Milchprodukte, kein Getreide, dafür Kokosmehl. Kokosmehl bindet mehr Flüssigkeit als sonstige Mehle, weshalb gerade mal 75 g davon in eine ganze Kastenform kommen.
Im Original werden Eier verwendet, um auf tierische Pordukte zu verzichten und einfach, weil ich es zum Ausprobieren noch da hatte, habe ich Chiamehl von Raab genommen, und davon 4 Tl mit zunächst 150 g Wasser und den restlichen zu pürierenden Zutaten vermixt. Das war mir allerdings noch zu fest, sodass ich nochmal etwa 50 g Wasser untergerührt habe. Ich denke, da geht es ums Ausprobieren, wenn man gemahlene Leinsamen zum Binden nimmt, geht das sicher mit weniger Wasser.
Zutaten für eine Kastenform (25 cm)
400 g Bananen, geschält (so 4-5 Stück)
1 Avocado
4 Eier (oder 20 g Chiamehl/gemahlene Chiasamen/gemahlene Leinsamen + 150-200g Wasser)
140 g gemahlene Nüsse
75 g Kokosmehl
100 g Kakao, schwach entölt
2 Tl Backpulver
1/3 Tl Salz
1/3 Tl gemahlene Vanille
100 g fein gehackte Schokolade, min. 80% Kakao
So geht's
1 Backofen auf 180 °C vorheizen, eine Kastenform mit Backpapier auslegen.
2 Banane, Fleisch der Avocado, Eier (oder Eiersatz) und Nüsse zusammen mit dem Zauberstab pürieren.
3 Die anderen Zutaten in einer Schüssel mischen, dann kräftig unter die Bananenmischung rühren, zuletzt die Schokostücke einrühren.
4 Die Masse in die Kastenform füllen und etwa 35 Minuten backen, wenn ein Eiersatz genommen wurde, oder 55 Minuten, wenn mit Eiern gebacken wurde. Mit der Stäbchenprobe testen, ob der Kuchen durch ist.
Habt es schön! Eure Lena
Donnerstag, 10. März 2016
Lieblingscookies - so fing mein Küchenwahn an!
Hab ich euch eigentlich schon mein Lieblingscookies Rezept mit euch geteilt? Nein?!?! Oh meine Güte, das sind die, mit denen alles anfing, die, die ich als eines meiner ersten Gebäcke in den Backofen schob, herausholte, hineinbiss - und ihnen verfiel. Oder noch besser gesagt: meine Backleidenschaft und der Küchenwahn waren geboren.
Es handelt sich dabei um ganz unspektakuläre American Chocolate Chip Cookies mit Nüssen und, ja, richtig, Schokolade. Ich habe danach noch unzählige andere Rezepte versucht, aber keines, wirkliche KEINES kam an diese Cookies heran. Sie sind leicht knusprig am Rand, aber weich und buttrig in der Mitte, hier und da beißt du auf eine Nuss oder ein Stück Schokolade. Beim Backen im Ofen darf der Boden nur ebenso anfangen zu bräunen, die Oberfläche der Cookies muss noch matschig aussehen. Genau dann holst du sie aus dem Ofen, genau dann haben sie ihre perfekte Backzeit hinter sich. Das kommt ganz auf deinen Ofen an, behalte sie deshalb gut im Auge. Ich backe sie manchmal auf 170°C dann wieder auf 180°C, aber ich glaube, sie gefallen mir mit der niedrigeren Backtemperatur besser, dann werden sie richtig schön "chewy"!
Zutaten für 2 Bleche Cookies
200g Butter, Zimmertemperatur
75g brauner Zucker
75g weißer Zucker
1 Pck. Vanillezucker
300g Mehl
1 Pr. Salz
1 Tl Backpulver
1 Ei
150g Schokolade und 50g Nüsse (oder so wie es euch gefällt), gehackt
So geht's
Mische das Mehl mit dem Salz und dem Backpulver.
Mit dem Handmixer schlage die Butter und die Zuckerarten schaumig. So 2 Minuten. Richtig schön cremig, möglichst bis sich Butter und Zucker verbunden haben. Dann mixe das Ei nochmals 2 Minuten drunter. Hebe kurz und vorsichtig auf unterster Handmixer-Stufe die Mehlmischung unter. Dann die gehackten Nüsse und Schokoladenstücke unterheben. Den Teig mindestens 1 Stunde, am besten aber über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
Heize den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor. Belege zwei Bleche mit Backpapier.
Forme aus dem Teig Kugeln deiner Wahl, lege sie auf das Backblech und drücke sie etwas platt. Nun im Ofen backen. so 8-12 Minuten, schaue auf deinen Ofen, und guck, wann sie so aussehen, wie im Text (oben) beschrieben. Hole sie aus dem Ofen, ziehe sie nach einer kurzen Abkühlzeit vom Blech und lasse sie auf einem Backgitter auskühlen. Oder iss sie einfach sofort. :)
Es handelt sich dabei um ganz unspektakuläre American Chocolate Chip Cookies mit Nüssen und, ja, richtig, Schokolade. Ich habe danach noch unzählige andere Rezepte versucht, aber keines, wirkliche KEINES kam an diese Cookies heran. Sie sind leicht knusprig am Rand, aber weich und buttrig in der Mitte, hier und da beißt du auf eine Nuss oder ein Stück Schokolade. Beim Backen im Ofen darf der Boden nur ebenso anfangen zu bräunen, die Oberfläche der Cookies muss noch matschig aussehen. Genau dann holst du sie aus dem Ofen, genau dann haben sie ihre perfekte Backzeit hinter sich. Das kommt ganz auf deinen Ofen an, behalte sie deshalb gut im Auge. Ich backe sie manchmal auf 170°C dann wieder auf 180°C, aber ich glaube, sie gefallen mir mit der niedrigeren Backtemperatur besser, dann werden sie richtig schön "chewy"!
Zutaten für 2 Bleche Cookies
200g Butter, Zimmertemperatur
75g brauner Zucker
75g weißer Zucker
1 Pck. Vanillezucker
300g Mehl
1 Pr. Salz
1 Tl Backpulver
1 Ei
150g Schokolade und 50g Nüsse (oder so wie es euch gefällt), gehackt
So geht's
Mische das Mehl mit dem Salz und dem Backpulver.
Mit dem Handmixer schlage die Butter und die Zuckerarten schaumig. So 2 Minuten. Richtig schön cremig, möglichst bis sich Butter und Zucker verbunden haben. Dann mixe das Ei nochmals 2 Minuten drunter. Hebe kurz und vorsichtig auf unterster Handmixer-Stufe die Mehlmischung unter. Dann die gehackten Nüsse und Schokoladenstücke unterheben. Den Teig mindestens 1 Stunde, am besten aber über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
Heize den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor. Belege zwei Bleche mit Backpapier.
Forme aus dem Teig Kugeln deiner Wahl, lege sie auf das Backblech und drücke sie etwas platt. Nun im Ofen backen. so 8-12 Minuten, schaue auf deinen Ofen, und guck, wann sie so aussehen, wie im Text (oben) beschrieben. Hole sie aus dem Ofen, ziehe sie nach einer kurzen Abkühlzeit vom Blech und lasse sie auf einem Backgitter auskühlen. Oder iss sie einfach sofort. :)
Und jetzt bin ich neugierig: Habt ihr ein absolutes "das ist mein Lieblingscookie-Rezept" und wie fing es bei euch mit dem Kochen oder Backen an?
Habe es schön!
Eure Lena
Abgelegt in:
Aus dem Ofen,
Kekse,
mit Ei,
Nüsse,
schokoladiges,
Soulfood
Mittwoch, 2. März 2016
Schokoladen-Walnuss-Muffins
Sie sahen echt gut aus, als sie aus dem Ofen kamen. Schön aufgegangen, richtig rund. So wie die Muffins beim Bäcker in der Auslage. "Man", dachte ich "wenn die nachher nicht ein super Foto abgeben."
Nachher kam ich wieder. Und nichts war da mehr mit "schön rund" und "super aufgegangen!". Nein, eingefallen, wie ein kleines Häufchen Elend sind sie. Tzztzz.
Wäre ja auch zu schön, wenn es so läuft, wie man es sich wünscht. Aber halt. Vielleicht erstmal probieren.
Und mmh! Ganz egal wie sie aussehen. Sie schmecken. Und das ist die Hauptsache! Richtig schön klitschig, Schokoladen-Kuchen vs. Schokoladenpudding. So irgendwas dazwischen. Nicht zu süß, nein, schön herb. Wem sowas schmeckt, empfehle ich: mach es nach!
Zutaten für 12 Stück
Trockene Zutaten
110 g Dinkelvollkornmehl
20 g Amaranthmehl (oder 20 g Dinkelvollkornmehl mehr)
55 g Kakao, schwach entölt
50 g Rohrzucker
1 Tl. Backpulver
1 Prise Salz
100 g Schokolade, Kakaoanteil 85 %
Nasse Zutaten
280 g Buttermilch
1 Avocado, das Fruchtfleisch
20 g Chiasamen
60 g Wasser
10 g Reissirup
So geht's
Mische die trockenen Zutaten in einer Schüssel. Ebenso die flüssigen in einer anderen, großen. Püriere diese. Lasse sie 10 Minuten stehen.
Heize den Backofen auf 170°C vor, lege ein Muffinblech mit Förmchen aus. Hacke die Schokolade fein. Mische alle Zutaten kurz (!), es dürfen noch trockene Stellen zu sehen sein.
Fülle den Teig in die Muffinförmchen, backe die Muffins 25 Minuten im gut vorgeheizten Ofen. Bevor du probierst, lasse sie auskühlen. Dann schmecken sie besser, glaub's mir.
Habt es schön! Eure Lena
Nachher kam ich wieder. Und nichts war da mehr mit "schön rund" und "super aufgegangen!". Nein, eingefallen, wie ein kleines Häufchen Elend sind sie. Tzztzz.
Wäre ja auch zu schön, wenn es so läuft, wie man es sich wünscht. Aber halt. Vielleicht erstmal probieren.
Und mmh! Ganz egal wie sie aussehen. Sie schmecken. Und das ist die Hauptsache! Richtig schön klitschig, Schokoladen-Kuchen vs. Schokoladenpudding. So irgendwas dazwischen. Nicht zu süß, nein, schön herb. Wem sowas schmeckt, empfehle ich: mach es nach!
Zutaten für 12 Stück
Trockene Zutaten
110 g Dinkelvollkornmehl
20 g Amaranthmehl (oder 20 g Dinkelvollkornmehl mehr)
55 g Kakao, schwach entölt
50 g Rohrzucker
1 Tl. Backpulver
1 Prise Salz
100 g Schokolade, Kakaoanteil 85 %
Nasse Zutaten
280 g Buttermilch
1 Avocado, das Fruchtfleisch
20 g Chiasamen
60 g Wasser
10 g Reissirup
So geht's
Mische die trockenen Zutaten in einer Schüssel. Ebenso die flüssigen in einer anderen, großen. Püriere diese. Lasse sie 10 Minuten stehen.
Heize den Backofen auf 170°C vor, lege ein Muffinblech mit Förmchen aus. Hacke die Schokolade fein. Mische alle Zutaten kurz (!), es dürfen noch trockene Stellen zu sehen sein.
Fülle den Teig in die Muffinförmchen, backe die Muffins 25 Minuten im gut vorgeheizten Ofen. Bevor du probierst, lasse sie auskühlen. Dann schmecken sie besser, glaub's mir.
Habt es schön! Eure Lena
Samstag, 5. Dezember 2015
Vollkornausstechkekse
Da jetzt der Advent anfängt, dürfen auch so langsam die hübschen, weihnachtlichen Ausstechkekse nicht mehr fehlen. Die Temperaturen lassen zwar immer noch zu wünschen übrig - aber das ist ja eine andere Geschichte.
Nichtsdestotrotz befinde ich mich langsam im Weihnachtsmodus. Heute durfte schon das 5te Türchen des Adventskalenders geöffnet werden. Jeden Morgen eine kleine Freude beim Frühstück, was für ein wunderbarer Pluspunkt für den Start in den Tag!
Auch diese Kekse dürfen sehr gerne zum Frühstück genascht werden. Nur sehr dezent gesüßt, durch
etwas Honig, schmecken sie nussig-herb mit einem Hauch Zitrone, Zimt und Vanille. Dunkle Schokolade als Glasur rundet den Geschmack hervorragend ab.
Die kleinen Lebkuchenmännchen-Ausstechförmchen sind im gleichen Atemzug, wie die neue Auflaufform aus dem vergangenen Post mit in den Einkaufskorb gewandert. Genauso wie die Schneeflocken in unterschiedlichen Größen. Ich finde, das sind herrliche Motive. Am Tag des Kaufs selber, war ich mir noch nicht so sicher und die Option "wenn sie nicht gefallen, sind sie immer noch ein gutes Geschenk", stand noch im Raum - ...
diese war aber schon Geschichte, als wir zuhause ankamen, und ich sie mir nochmal anguckte. Ja, manchmal ist es Liebe auf den zweiten oder dritten Blick. :)
Für 2 Bleche Kekse brauchst du:
250g Weizenvollkornmehl
125g Butter, kühl
50g Honig
1 Prise Salz
1/2 - 1 EL Abrieb einer Bio-Zitrone
1 Msp. Vanille
1/3 Tl. Zimt
1 Ei
1-2 EL sehr kaltes Wasser (auch je nach Größe des Eis)
Schokolade mit einem Kakaogehalt von min. 50% für die Glasur
etwas Kokosöl (1 TL)
So geht's
Vermische das Mehl mit der Butter zwischen den Händen, sodass sich Streusel bilden. Arbeite dann
fix die anderen Zutaten ein, sodass ein glatter Teig entsteht. Lasse diesen abgedeckt im
Kühlschrank mindesten 1 Stunde ruhen.
Belege ein Backblech mit Backpapier und heize den Backofen auf 180°C vor.
Rolle den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 0,3-0,5 cm dick aus, bemehle den Teig auch von oben, damit er nicht am Nudelholz kleben bleibt. Steche Figuren deiner Wahl aus. Und verfahre
immer so weiter, bis der Teig aufgebraucht ist. Backe die Kekse im Ofen 10-15 Minuten, bis sie von unten leicht bräunlich sind, und sich auf dem Backpapier schieben lassen.
Lasse sie auf einem Kuchenrost vollständig abkühlen. Wenn du sie glasieren möchtest, kannst du
in einer ofenfesten Schale Schokolade mit etwas Kokosöl schmelzen (in der Mikrowelle oder im Wasserbad), glattrühren und die Kekse damit bestreichen.
Quelle: ugb.de
Habt es schön!
Eure Lena
Nichtsdestotrotz befinde ich mich langsam im Weihnachtsmodus. Heute durfte schon das 5te Türchen des Adventskalenders geöffnet werden. Jeden Morgen eine kleine Freude beim Frühstück, was für ein wunderbarer Pluspunkt für den Start in den Tag!
Auch diese Kekse dürfen sehr gerne zum Frühstück genascht werden. Nur sehr dezent gesüßt, durch
etwas Honig, schmecken sie nussig-herb mit einem Hauch Zitrone, Zimt und Vanille. Dunkle Schokolade als Glasur rundet den Geschmack hervorragend ab.
Die kleinen Lebkuchenmännchen-Ausstechförmchen sind im gleichen Atemzug, wie die neue Auflaufform aus dem vergangenen Post mit in den Einkaufskorb gewandert. Genauso wie die Schneeflocken in unterschiedlichen Größen. Ich finde, das sind herrliche Motive. Am Tag des Kaufs selber, war ich mir noch nicht so sicher und die Option "wenn sie nicht gefallen, sind sie immer noch ein gutes Geschenk", stand noch im Raum - ...
diese war aber schon Geschichte, als wir zuhause ankamen, und ich sie mir nochmal anguckte. Ja, manchmal ist es Liebe auf den zweiten oder dritten Blick. :)
Für 2 Bleche Kekse brauchst du:
250g Weizenvollkornmehl
125g Butter, kühl
50g Honig
1 Prise Salz
1/2 - 1 EL Abrieb einer Bio-Zitrone
1 Msp. Vanille
1/3 Tl. Zimt
1 Ei
1-2 EL sehr kaltes Wasser (auch je nach Größe des Eis)
Schokolade mit einem Kakaogehalt von min. 50% für die Glasur
etwas Kokosöl (1 TL)
So geht's
Vermische das Mehl mit der Butter zwischen den Händen, sodass sich Streusel bilden. Arbeite dann
fix die anderen Zutaten ein, sodass ein glatter Teig entsteht. Lasse diesen abgedeckt im
Kühlschrank mindesten 1 Stunde ruhen.
Belege ein Backblech mit Backpapier und heize den Backofen auf 180°C vor.
Rolle den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 0,3-0,5 cm dick aus, bemehle den Teig auch von oben, damit er nicht am Nudelholz kleben bleibt. Steche Figuren deiner Wahl aus. Und verfahre
immer so weiter, bis der Teig aufgebraucht ist. Backe die Kekse im Ofen 10-15 Minuten, bis sie von unten leicht bräunlich sind, und sich auf dem Backpapier schieben lassen.
Lasse sie auf einem Kuchenrost vollständig abkühlen. Wenn du sie glasieren möchtest, kannst du
in einer ofenfesten Schale Schokolade mit etwas Kokosöl schmelzen (in der Mikrowelle oder im Wasserbad), glattrühren und die Kekse damit bestreichen.
Quelle: ugb.de
Habt es schön!
Eure Lena
Montag, 23. November 2015
Kompakte Schokoladen-Nuss Muffins
Gestern ist der Winter in Hamburg zu Besuch gekommen. Ganz in echt, und kaum zu glauben. Als ich meinem Freund Freitag noch freudestrahlend verkündete "Am Wochenende soll es schneien!", sah er mich nur mit einem seehr skeptischen Blick an...
Als wir am Sonntag aufstanden, schlenderte ich zunächst in den Wohnraum. Total vertieft fing ich an, den Tisch zu decken. Bis ich nach fünf Minuten auf die Idee kam, aus dem Fenster zu gucken, und gleich darauf zu rufen "Es schneit!!". Tja, ich glaub, so schnell habe ich ihn noch nicht einmal mit der Verlockung auf Kaffee aufstehen sehen! :D So wurden dann auch die ersten besinnlichen Lieder aufgelegt, noch nicht so richtig, richtig weihnachtlich, aber schon ein kleines bisschen. Sonntag halt.
Genug der Alltagsgeschwafels. Zurück zu den Muffins! ;) Diese sind aufgrund von akutem Schokoladen-Muffin-Mangel entstanden. Normalerweise sind immer welche im Tiefkühler, aber beim Sonntagsfrühstück wurde der letzte dann doch tatsächlich verputzt. Und da das Wetter nicht so hübsch und sonnig war, wie heute, sonder eher dem Muffel-Winter-Grau, ich-mache-es-mir-gemütlich-Wetter glich, war ein Backtag vorprogrammiert. Nüsse grob mahlen und rösten, den Ofen anschalten, Kerzen anzünden. Einfach nur gemütlich. Fünfmal ging ich im Kopf durch, ob ich denn auch alles hätte. Und war mir fünfmal sicher, dass es so war. Bis die Muffins im Ofen waren. Genau in dem Moment - und auch keine Sekunde vorher - fiel mir natürlich auf - Backpulver vergessen. Da war schon klar, dass die kleinen sehr kompakt werden. Vor allem, da sie aus reinem Vollkornmehl gebacken werden. Aber...
...am nächsten Morgen beim Frühstück durfte ich dann hören:" Mmh, ich weiß gar nicht, ich glaub fast, ich find' die besser als die anderen, ist schon ziemlich genial, so kompakt!" Und deswegen werde ich jetzt auch freudestrahlend das Rezept genauso weitergeben, wie ich es am Sonntag verbrochen haben. Denn kompakt ist hier echt gut!
Als wir am Sonntag aufstanden, schlenderte ich zunächst in den Wohnraum. Total vertieft fing ich an, den Tisch zu decken. Bis ich nach fünf Minuten auf die Idee kam, aus dem Fenster zu gucken, und gleich darauf zu rufen "Es schneit!!". Tja, ich glaub, so schnell habe ich ihn noch nicht einmal mit der Verlockung auf Kaffee aufstehen sehen! :D So wurden dann auch die ersten besinnlichen Lieder aufgelegt, noch nicht so richtig, richtig weihnachtlich, aber schon ein kleines bisschen. Sonntag halt.
Genug der Alltagsgeschwafels. Zurück zu den Muffins! ;) Diese sind aufgrund von akutem Schokoladen-Muffin-Mangel entstanden. Normalerweise sind immer welche im Tiefkühler, aber beim Sonntagsfrühstück wurde der letzte dann doch tatsächlich verputzt. Und da das Wetter nicht so hübsch und sonnig war, wie heute, sonder eher dem Muffel-Winter-Grau, ich-mache-es-mir-gemütlich-Wetter glich, war ein Backtag vorprogrammiert. Nüsse grob mahlen und rösten, den Ofen anschalten, Kerzen anzünden. Einfach nur gemütlich. Fünfmal ging ich im Kopf durch, ob ich denn auch alles hätte. Und war mir fünfmal sicher, dass es so war. Bis die Muffins im Ofen waren. Genau in dem Moment - und auch keine Sekunde vorher - fiel mir natürlich auf - Backpulver vergessen. Da war schon klar, dass die kleinen sehr kompakt werden. Vor allem, da sie aus reinem Vollkornmehl gebacken werden. Aber...
...am nächsten Morgen beim Frühstück durfte ich dann hören:" Mmh, ich weiß gar nicht, ich glaub fast, ich find' die besser als die anderen, ist schon ziemlich genial, so kompakt!" Und deswegen werde ich jetzt auch freudestrahlend das Rezept genauso weitergeben, wie ich es am Sonntag verbrochen haben. Denn kompakt ist hier echt gut!
Zutaten für 10 Stück
Trockene Zutaten
150g Mehl (100g Weizenvollkorn, 30g Buchweizen, 20g
Dinkelvollkorn)
70g grob gemahlene Nüsse
1 Prise Salz
20g brauner Zucker
25g gehackte Schokolade, 80% Kakao
1 ½ EL Kakaopulver
Nasse Zutaten
200g Joghurt
35g Agavendickssaft
2 Eier
½ Avocado
60g Schokolade A, 70% Kakao
Kakaonibs, optional
So geht’s
Ein Muffinblech mit 10 Papierförmchen auslegen. Die
gemahlenen Nüsse in einer Pfanne rösten, bis sie duften. Den Ofen auf 160°C
vorheizen.
Die trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen.
Die Schokolade A (bei den nassen Zutaten) schmelzen, und
alle nassen Zutaten verrühren. Die trockenen Zutaten nur kurz unterrühren. Es
dürfen noch trockene und nasse Stellen zu sehen sein. Den Teig auf 10 Förmchen
aufteilen, eventuell mit einigen Kakaonibs bestreuen. Im vorgeheizten Ofen
25-30 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe testen, ob noch flüssiger Teig
haften bleibt. Wenn nicht, sind die Muffins fertig.
Ich war heute auch tatsächlich schon den ersten Glühwein trinken. Seid ihr bereits in Weihnachtsstimmung, und läutet schon das ein oder andere Weihnachtliche zuhause ein?
Habt es schön!
Eure Lena
Mittwoch, 14. Oktober 2015
Schokobrötchen für Herbst-Frühstücke
Wer mich ein bisschen besser kennt, weiß, dass ich Schokolade zum Frühstück esse. Und die darf bei einem ausgiebigen Frühstück wirklich nicht fehlen. Nun bin ich aber für Schokolade in jeglicher Form zu haben, und als ich (wie so oft in letzter Zeit) auf dem Plötzblog stöberte, fand ich ein durch und durch schokoladiges Gebäck.
Ganz klar, dass der Schokoladenvorrat da gerne geplündert wird, damit eine halbe Tafel in die Brötchen wandert. Den ganzen Tag musste mein Freund sich anhören, "wie gut der Teig doch nach Schokolade duftet...!" Ups.... ;)
Heute morgen wurde dann eine richtig kleine Backsession eingelegt, Brötchen, Schokobrötchen und mein erstes Brot (oh mein Gott, ich bin soo gespannt, morgen wird es angeschnitten) habe ich gebacken.
Der Teig war von der Verarbeitung her sehr gut zu handhaben, das einzige, was mich ein bisschen erschreckte, ist, dass er am Morgen (also kurz bevor er gebacken wurde) irgendwie nicht richtig aufgegangen war, zumindest kam es mir so vor. Vielleicht habe ich mir auch einfach nicht gemerkt, wie groß er abends war. Nunja, aber da die Brötchen super fluffig und flaumig geworden sind, habe ich mich entweder geirrt, oder sie haben im Ofen genug nachgelegt. :-)
Für 9 kleine Brötchen brauchst du:
Vorteig
40g Weizenmehl Type 550
40g Wasser
0,3g Frischhefe
Water roux
135g Milch
27g Weizenmehl Type 550
Hauptteig
Water Roux
Vorteig
55g Magerquark
15g Butter (1)
55g Butter (2)
55g Halbbitterschokolade
50g Zucker (ich: halb Vollrohrzucker, halb weißer Raffinadezucker)
120g Weizenvollkornmehl
100g Weizenmehl Type 550
25g Kakao, schwach entölt
3g Salz
5g Frischhefe
25g Ei (etwa 1/2 Ei)
abgeriebene Zitronenschale von 1/2 Zitrone
restliches Ei mit 1 EL Milch verquirl, zum Bestreichen
So geht's
Tag 1, morgens: Verrühre die Zutaten für den Vorteig, lasse sie bei Raumtemperatur 12-16 Stunden stehen.
Für das Water roux verrührst du Milch und Mehl klümpchenfrei und erhitzt diese langsam. Dabei rührst du ständig, bis das Mehl bindet, und eine Art Pudding entsteht. Im Kühlschrank aufbewahren.
Tag 1, abends: Mische Mehle, Zucker, Salz, Zitronenschale, Kakao, Quark, Hefe, Ei, Water Roux und Vorteig, knete dieses 5 Minuten lang.
Schmelze dann die Schokolade mit Butter (1) und knete diese weitere 5 Minuten unter. Füge nun Butter (2) hinzu und knete weitere 15 Minuten. Es entsteht ein glatter Teig, der sich gut vom Schüsselboden löst. Gib diesen in eine Schüssel (optimalerweise eine eckige, sodass der Teig auch gleich diese Form annimmt), und lasse ihn im Kühlschrank bei 8 Grad 8-10 Stunden garen.
Tag 2, morgens: Den Teig aus dem Kühlschrank holen, und eine Stunde akklimatisieren lassen. Auf eine bemehlte Arbeitsfläche stürzen und (wenn nicht schon in der Schüssel vorgeformt) vorsichtig eckig ausziehen, dabei möglichst wenig Gas ausdrücken. Mit einem Teigschaber in 9 Vierecke teilen. Nochmal 20 Minuten auf einem Bäckerleinen, oder mit einem Küchentuch abgedeckt, gehen lassen.
Den Ofen auf 200°C vorheizen, die Brötchen auf ein Backblech legen, mit der Ei-Milch-Mischung abstreichen und 25-30 Minuten backen (bei mir 28 Minuten). Warm genießen, so gut <3
Und da diese Schokoladen-Bomben perfekt sind, um zufrieden in einen Herbsttag zu starten, egal wie grau er ist, werden sie zum Blogevent gegen den Herbstblues eingereicht. Ein tolles Thema von Jule und Susi! Here we go!
Habt es schön! Eure Lena
Ganz klar, dass der Schokoladenvorrat da gerne geplündert wird, damit eine halbe Tafel in die Brötchen wandert. Den ganzen Tag musste mein Freund sich anhören, "wie gut der Teig doch nach Schokolade duftet...!" Ups.... ;)
Heute morgen wurde dann eine richtig kleine Backsession eingelegt, Brötchen, Schokobrötchen und mein erstes Brot (oh mein Gott, ich bin soo gespannt, morgen wird es angeschnitten) habe ich gebacken.
Der Teig war von der Verarbeitung her sehr gut zu handhaben, das einzige, was mich ein bisschen erschreckte, ist, dass er am Morgen (also kurz bevor er gebacken wurde) irgendwie nicht richtig aufgegangen war, zumindest kam es mir so vor. Vielleicht habe ich mir auch einfach nicht gemerkt, wie groß er abends war. Nunja, aber da die Brötchen super fluffig und flaumig geworden sind, habe ich mich entweder geirrt, oder sie haben im Ofen genug nachgelegt. :-)
Für 9 kleine Brötchen brauchst du:
Vorteig
40g Weizenmehl Type 550
40g Wasser
0,3g Frischhefe
Water roux
135g Milch
27g Weizenmehl Type 550
Hauptteig
Water Roux
Vorteig
55g Magerquark
15g Butter (1)
55g Butter (2)
55g Halbbitterschokolade
50g Zucker (ich: halb Vollrohrzucker, halb weißer Raffinadezucker)
120g Weizenvollkornmehl
100g Weizenmehl Type 550
25g Kakao, schwach entölt
3g Salz
5g Frischhefe
25g Ei (etwa 1/2 Ei)
abgeriebene Zitronenschale von 1/2 Zitrone
restliches Ei mit 1 EL Milch verquirl, zum Bestreichen
So geht's
Tag 1, morgens: Verrühre die Zutaten für den Vorteig, lasse sie bei Raumtemperatur 12-16 Stunden stehen.
Für das Water roux verrührst du Milch und Mehl klümpchenfrei und erhitzt diese langsam. Dabei rührst du ständig, bis das Mehl bindet, und eine Art Pudding entsteht. Im Kühlschrank aufbewahren.
Tag 1, abends: Mische Mehle, Zucker, Salz, Zitronenschale, Kakao, Quark, Hefe, Ei, Water Roux und Vorteig, knete dieses 5 Minuten lang.
Schmelze dann die Schokolade mit Butter (1) und knete diese weitere 5 Minuten unter. Füge nun Butter (2) hinzu und knete weitere 15 Minuten. Es entsteht ein glatter Teig, der sich gut vom Schüsselboden löst. Gib diesen in eine Schüssel (optimalerweise eine eckige, sodass der Teig auch gleich diese Form annimmt), und lasse ihn im Kühlschrank bei 8 Grad 8-10 Stunden garen.
Tag 2, morgens: Den Teig aus dem Kühlschrank holen, und eine Stunde akklimatisieren lassen. Auf eine bemehlte Arbeitsfläche stürzen und (wenn nicht schon in der Schüssel vorgeformt) vorsichtig eckig ausziehen, dabei möglichst wenig Gas ausdrücken. Mit einem Teigschaber in 9 Vierecke teilen. Nochmal 20 Minuten auf einem Bäckerleinen, oder mit einem Küchentuch abgedeckt, gehen lassen.
Den Ofen auf 200°C vorheizen, die Brötchen auf ein Backblech legen, mit der Ei-Milch-Mischung abstreichen und 25-30 Minuten backen (bei mir 28 Minuten). Warm genießen, so gut <3
Und da diese Schokoladen-Bomben perfekt sind, um zufrieden in einen Herbsttag zu starten, egal wie grau er ist, werden sie zum Blogevent gegen den Herbstblues eingereicht. Ein tolles Thema von Jule und Susi! Here we go!
Habt es schön! Eure Lena
Sonntag, 7. September 2014
Honig-Schokoladen-Cookies
Ich oute mich mal: Ich stehe ja total auf matschiges Gebäck (und ich wäre verblüfft, wenn der ein oder andere von euch das nicht auch tut...). Sind nicht Zwetschgenkuchen aus Rührteig erst richtig gut, wenn sie nach einem Tag die Flüssigkeit der Früchte aufgenommen haben? Oder Franzbrötchen, die sind am leckersten, wenn sie richtig gut matschig sind...
Dank des Honigs erreichen nun auch diese Cookies den "ich bin matschig"-Status. Und glaubt mir, das ist ein sehr ehrenwerter Status, daran zu erkennen, dass er genüssliche "Mmhs" und "Aahs" hervorruft.
Der Teig schmeckt dank des Vollkornmehl leicht kernig mit einer dezenten Honig-Note.
Zwischendurch gespickt mit Schokoladenstücken und Haselnüssen, damit auch was zum Knacken drinne ist. 'N büsschen was sollen unsere Zähne ja auch noch zu tun haben. :)
Zum wunderbaren Spätsommer-Sonnenuntergang gibt es ein Käffchen dazu und der Kekshimmel ist wieder mal perfekt. Für alles andere bist du zuständig. Lass es dir schmecken!
Zutaten für 2 Bleche Cookies
nach pastryaffair.com
110g Weizenmhel Type 405
110g Weizenvollkornmehl
1/2 Tl Salz
1/2 Tl Backpulver
1/2 Tl Natron
115g Butter (Zimmertemperatur)
1 Ei, L (Zimmertemperatur)
70g Muscovado Zucker
35g brauner Zucker (wenn ihr keinen Muscovado habt, dann nehmt nur braunen)
2-3 EL Honig (ich: 2 EL, davon 1 EL Akazien-, 1 EL Blütenhonig)
1Tl Vanilleextrakt
125g Schokolade nach Wahl (bei mir: 73% Kakao, 50%Kakao, 35%Kakao, gemischt), grob gehackt
50g Nüsse, grob gehackt
So geht's
Die Butter und die beiden Zuckerarten mit einem Handmixer schaumig rühren, das Ei dazugeben und ebenso schaumig schlagen. Nun Vanilleextrakt und Honig unterrühren.
Die Mehle mit Salz, Backpulver und Natron mischen, kurz unter die Buttermasse rühren.
Die Schokolade und die Nüsse unterheben, den Teig eine Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
Zwei Bleche mit Backpapier auslegen, den Ofen auf 170°C Ober-/Unterhitze aufheizen.
Mit einem Esslöffel immer etwas Teig abstechen, diesen zu Kugeln von 3-4cm Durchmesser formen. Die Kugeln mit Abstand aufs Blech setzen und etwas flach drücken. Die Bleche nacheinander 10-12 Minuten im Backofen backen, bis die Cookies an den Rändern gaaanz leicht bräunlich werden. Die Cookies aus dem Ofen lassen, und einige Minuten auf dem Backblech erkalten lasse, dann auf einem Gitter auskühlen lassen.
...(pssst! warm sind sie noch matschiger, und mindestens schon genauso lecker :) )
Habt es schön!
Eure Lena
Dank des Honigs erreichen nun auch diese Cookies den "ich bin matschig"-Status. Und glaubt mir, das ist ein sehr ehrenwerter Status, daran zu erkennen, dass er genüssliche "Mmhs" und "Aahs" hervorruft.
Der Teig schmeckt dank des Vollkornmehl leicht kernig mit einer dezenten Honig-Note.
Zwischendurch gespickt mit Schokoladenstücken und Haselnüssen, damit auch was zum Knacken drinne ist. 'N büsschen was sollen unsere Zähne ja auch noch zu tun haben. :)
Zum wunderbaren Spätsommer-Sonnenuntergang gibt es ein Käffchen dazu und der Kekshimmel ist wieder mal perfekt. Für alles andere bist du zuständig. Lass es dir schmecken!
Zutaten für 2 Bleche Cookies
nach pastryaffair.com
110g Weizenmhel Type 405
110g Weizenvollkornmehl
1/2 Tl Salz
1/2 Tl Backpulver
1/2 Tl Natron
115g Butter (Zimmertemperatur)
1 Ei, L (Zimmertemperatur)
70g Muscovado Zucker
35g brauner Zucker (wenn ihr keinen Muscovado habt, dann nehmt nur braunen)
2-3 EL Honig (ich: 2 EL, davon 1 EL Akazien-, 1 EL Blütenhonig)
1Tl Vanilleextrakt
125g Schokolade nach Wahl (bei mir: 73% Kakao, 50%Kakao, 35%Kakao, gemischt), grob gehackt
50g Nüsse, grob gehackt
So geht's
Die Butter und die beiden Zuckerarten mit einem Handmixer schaumig rühren, das Ei dazugeben und ebenso schaumig schlagen. Nun Vanilleextrakt und Honig unterrühren.
Die Mehle mit Salz, Backpulver und Natron mischen, kurz unter die Buttermasse rühren.
Die Schokolade und die Nüsse unterheben, den Teig eine Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
Zwei Bleche mit Backpapier auslegen, den Ofen auf 170°C Ober-/Unterhitze aufheizen.
Mit einem Esslöffel immer etwas Teig abstechen, diesen zu Kugeln von 3-4cm Durchmesser formen. Die Kugeln mit Abstand aufs Blech setzen und etwas flach drücken. Die Bleche nacheinander 10-12 Minuten im Backofen backen, bis die Cookies an den Rändern gaaanz leicht bräunlich werden. Die Cookies aus dem Ofen lassen, und einige Minuten auf dem Backblech erkalten lasse, dann auf einem Gitter auskühlen lassen.
...(pssst! warm sind sie noch matschiger, und mindestens schon genauso lecker :) )
Habt es schön!
Eure Lena
Abgelegt in:
Aus dem Ofen,
Kekse,
mit Ei,
Nüsse,
schokoladiges
Montag, 16. Juni 2014
Lakritzkekse
An einem Kuscheltag braucht man auch was zum Kuscheln, ganz klar. Und richtig kuschlig kann man es sich mit einer schönen Tasse Tee und diesen Keksen machen.
Letztes Jahr war ich in Schweden, und was essen die furchtbar gerne? Klar, Lakritze. Da ich auch so ein Lakritzmonster bin, und schon ewig Lakritzpulver haben wollte, hier in Deutschland aber nicht fündig geworden bin, musste das bei einem Einkauf natürlich mit in den Einkaufswagen.
So, und jetzt, fast ein Jahr später, habe ich es ENDLICH ausprobiert. Und das mit großem Erfolg, warum habe ich nur so lange gewartet?! tzzzz...
Erst wurde es mit in ein Eis verarbeitet, jetzt in Keksen. Ganz wunderbare Kekse: beim Reinbeißen richtig schön chewy, so wie man es von einem Cookie erwartet, und im "Abgang" kommt die Lakritznote hervor. Sogar dem Nicht-Lakritz-Esser unserer Schweden-Runde hat er geschmeckt. Wenn das mal kein Kompliment an die Kekse ist. :)
Dank des Lakritzpulvers schmeckt der ganze Teig lakritzig. Von den Verkostern wurden die Kekse mit den weißen Schokoladenstücke im Teig bevorzugt, ich mag beides, und esse je nach Laune.
Zutaten für 16 Cookies
125g Weizenmehl Type 405
75g Hafermehl
1/2 Tl Backpulver
1/3 Tl Salz
1 1/2 EL Lakritzpulver
60g weißer Zucker
60g brauner Zucker
1 Ei, L
100g weiche Butter
200g Schokolade deiner Wahl (bei mir 100g weiße und 100g 72% Kakao, der Teig wurde in zwei Hälften geteilt), gehackt
So geht's
Den Backofen auf 180°C vorheizen, ein Backblech mit Papier auslegen.
Mehle mit Lakritzpulver, Salz und Backpulver mischen. Zucker und Butter mit dem Handmixer sehr cremig rühren (1-2 Minuten), das Ei unterrühren, noch eine Minute weiter mixen. Mehlmischung nur kurz unterrühren, gehackte Schokolade unterheben.
Den Teig mit einem Esslöffel abstechen, zu Kugeln formen und diese auf's Backblech setzen und etwas flach drücken, Abstand lassen, sie laufen noch ein bisschen auseinander. Bei mir haben 12 Cookies auf ein Blech gepasst. Im vorgeheizten Ofen 12 Minuten backen.
Auf dem Backblech kurz fester werden lassen, dann auf einem Backgitter vollständig auskühlen lassen.
Habt es schön!
Eure Lena
Letztes Jahr war ich in Schweden, und was essen die furchtbar gerne? Klar, Lakritze. Da ich auch so ein Lakritzmonster bin, und schon ewig Lakritzpulver haben wollte, hier in Deutschland aber nicht fündig geworden bin, musste das bei einem Einkauf natürlich mit in den Einkaufswagen.
So, und jetzt, fast ein Jahr später, habe ich es ENDLICH ausprobiert. Und das mit großem Erfolg, warum habe ich nur so lange gewartet?! tzzzz...
Erst wurde es mit in ein Eis verarbeitet, jetzt in Keksen. Ganz wunderbare Kekse: beim Reinbeißen richtig schön chewy, so wie man es von einem Cookie erwartet, und im "Abgang" kommt die Lakritznote hervor. Sogar dem Nicht-Lakritz-Esser unserer Schweden-Runde hat er geschmeckt. Wenn das mal kein Kompliment an die Kekse ist. :)
Dank des Lakritzpulvers schmeckt der ganze Teig lakritzig. Von den Verkostern wurden die Kekse mit den weißen Schokoladenstücke im Teig bevorzugt, ich mag beides, und esse je nach Laune.
Zutaten für 16 Cookies
125g Weizenmehl Type 405
75g Hafermehl
1/2 Tl Backpulver
1/3 Tl Salz
1 1/2 EL Lakritzpulver
60g weißer Zucker
60g brauner Zucker
1 Ei, L
100g weiche Butter
200g Schokolade deiner Wahl (bei mir 100g weiße und 100g 72% Kakao, der Teig wurde in zwei Hälften geteilt), gehackt
So geht's
Den Backofen auf 180°C vorheizen, ein Backblech mit Papier auslegen.
Mehle mit Lakritzpulver, Salz und Backpulver mischen. Zucker und Butter mit dem Handmixer sehr cremig rühren (1-2 Minuten), das Ei unterrühren, noch eine Minute weiter mixen. Mehlmischung nur kurz unterrühren, gehackte Schokolade unterheben.
Den Teig mit einem Esslöffel abstechen, zu Kugeln formen und diese auf's Backblech setzen und etwas flach drücken, Abstand lassen, sie laufen noch ein bisschen auseinander. Bei mir haben 12 Cookies auf ein Blech gepasst. Im vorgeheizten Ofen 12 Minuten backen.
Auf dem Backblech kurz fester werden lassen, dann auf einem Backgitter vollständig auskühlen lassen.
Habt es schön!
Eure Lena
Dienstag, 7. Januar 2014
Kleine Maronenkuchen mit Datteln und Schokolade
Achtung! Ich will mit diesem Rezept keine Herbststimmung verbreiten, auch, wenn es draußen (meiner Meinung nach) echt herbstlich aussieht. Aber da ich einige Beutel Maronen im Ausverkauf ergattern konnte, und dieses Rezept mich schon länger anlächelt, musste es nun doch ausprobiert werden. Es treffen hier nämlich lauter Lieblingszutaten aufeinander: Datteln, Maronen, Mandeln und Schokiii! Yam, wenn das nichts wird. Und als ich dann nochmal genau das Rezept gelesen habe (jaa, manchmal vergesse ich das, und lese erst, wenn das Gebäck im Ofen ist, um mich dann zu ärgern, dass ich die Haferflocken vor dem Mehl hinzugefügt habe...) und bemerkte, dass fluffiger Eischnee locker, flockig am Schluss untergehoben werden soll, da wusste ich, dass diese Küchlein nur gut werden können. Und das sind sie: locker, fruchtig und ein bisschen schokoladig und vor allem saftig. Plant aber ein bisschen Zeit ein, die kleinen sind doch aufwendiger, als ich dachte.
Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten + 25 Minuten backen
Zutaten
1 große Bio-Orange
50 g Zartbitterschokolade
200 g gegarte Maronen (vakuumverpackt)
3 Eier (Größe M)
1 Prise Salz
100 g weiche Butter
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1/2 abgeriebene Schale Bio-Zitrone
75 g gemahlene Mandeln
25 g Speisestärke
kleine Förmchen à 100 ml Inhalt (z.B Muffinblech)
Und los geht's
Die Datteln entsteinen und würfeln. Die Orange heiß
waschen und abtrocknen, die Schale abreiben, den Saft auspressen. Die
Schokolade würfeln. Die Maronen mit dem Orangensaft fein pürieren. Den
Backofen auf 180° (Umluft 160°) vorheizen.
Die Eier trennen, die Eiweiße mit Salz steif schlagen.
Butter mit Zucker und Vanillezucker cremig schlagen. Die Eigelbe nach
und nach unterrühren. Maronenpüree, Datteln, Orangen- und Zitronenschale
sowie Schokolade untermischen. Die Mandeln mit der Speisestärke mischen
und zusammen mit dem Eischnee locker unterheben. Den Teig in die
Förmchen verteilen und die Kuchen im heißen Ofen (Mitte) ca. 25 Min.
backen. 10 Min. in der Form stehen lassen, herauslösen und abkühlen
lassen.
Quelle: Mini Kuchen aus dem GU-Verlag
Tasse Tee her, und dem Wetter ein Schnippchen schlagen.
Genießt schön.
Eure Lena
Mittwoch, 20. November 2013
KÜRBIS!-Cookies
Oh man, immer wenn die Kürbissaison anfängt (die ja jetzt leider schon fast wieder vorbei ist, deswegen muss das Rezept auch noch ganz schnell rein), decke ich mich erstmal mit den Hübschen ein! Ich finde dieses Gemüse (ist es das?) irgendwie einfach toll, man kann sooooo viel damit machen, Gratin, Suppe, Risotto, Pasta, Muffins, Kekse... Kekse? Ja, und die sind so super lecker, ohne Mist. Ich bin sowieso so eine Cookie-Fanatikerin, und als ich dann das tolle Rezept bei Paule gesehen habe, war ich hin und weg. Ich bin ehrlich, ich habe es doch ein Jahr rumliegen lassen. Weil ich es letztes Jahr erst gefunden hatte, als es bei uns keine ordentlichen Kürbisse mehr gab. Dafür habe ich es dieses Mal innerhalb von einem Monat schon zweimal nachgebacken! Und das ist Rekord bei mir, das schaffen sonst nur meine Standard-Hafer-Vollkornkekse so oft. Ich liebe einfach schon die Konsistenz, denn die Cookies sind nicht aussen knusprig und innen chewy, wie es ja eigentlich sein soll, sondern durch das Püree sind sie einfach nur weich. Und mit den Gewürzen...hmmm... uuund, während ich das so schreibe, bekomme ich gleich wieder Appetit. ;)
Hach ja, probiert sie am besten selbst. Ich hoffe, ihr findet noch einen Kürbis...
Kürbiscookies
Quelle: paules-ki(t)chen
Hach ja, probiert sie am besten selbst. Ich hoffe, ihr findet noch einen Kürbis...
Kürbiscookies
Zutaten:
115g Butter, Raumtemperatur
50g Rohrzucker
40g Muscovadozucker, dunkel
130g Kürbispüree
1/2 Tl. Zimt
1 Pr. Kardamom
1/3 geriebene Tonkabohne
1/4 Tl. Salz
1/4 Tl. Weinsteinbackpulver
1/4 Tl. Backnatron
1 Ei (L), Raumtemperatur
150g Weizenmehl Type 405
25g feine Haferflocken
100g Zartbitterschokolade
50g Mandeln, gehackt
115g Butter, Raumtemperatur
50g Rohrzucker
40g Muscovadozucker, dunkel
130g Kürbispüree
1/2 Tl. Zimt
1 Pr. Kardamom
1/3 geriebene Tonkabohne
1/4 Tl. Salz
1/4 Tl. Weinsteinbackpulver
1/4 Tl. Backnatron
1 Ei (L), Raumtemperatur
150g Weizenmehl Type 405
25g feine Haferflocken
100g Zartbitterschokolade
50g Mandeln, gehackt
Zubereitung:
Den Backofen auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen.
Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
Butter mit der Küchenmaschine 1-2 Minuten auf höchster
Stufe schaumig schlagen.
Zucker hinzugeben und solange schlagen bis der Zucker
sich aufgelöst hat und eine fluffige, cremige Masse entsteht (ca. 5 Minuten).
Kürbispüree, Backpulver, Backnatron und Gewürze
hinzufügen und so lange rühren bis alles vermischt ist. Anschließend das Ei gut
unterrühren.
Mehl und Haferflocken in einer Schüssel vermischen und
auf kleinster Stufe kurz untermixen.
Mit einem Teigspachtel die Schokostücke und gehackten
Mandeln.
Mit einem runden Löffel (z.B. ein runder Messlöffel) Teig
abstechen und auf die vorbereiteten Backbleche verteilen. Leicht flach drücken.
Je ein Blech im vorgeheizten Ofen 12-15 Minuten backen
Nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen, kurz ruhen lassen
und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Verschlossen aufbewahrt entfalten die Kekse am 3. und 4.
Tag ihr volles Aroma.
Quelle: paules-ki(t)chen
Das sind Ich-mach-mir-jetzt-einen-Kaffee-und-genieße-Kekse!
Also los!
Habt wundervolle Stunden,
eure Lena
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