Ich backe sehr gerne mit Avocados. Sie geben Muffins mit relativ wenig Fett eine wahnsinnig geniale Textur. Das Gebäck wird saftig, ohne zu fettig zu schmecken. Da Avocados wenig Eigengeschmack haben, sticht dieser nicht unangenehm hervor. Ich würde sagen, der ahnungslose Genießer würde nicht drauf kommen, dass Avocados verbacken sind.
Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass Gebäcke mit Avocados am besten schmecken, wenn sie komplett ausgekühlt sind, also geduldet euch etwas und genießt sie am besten am nächsten Tag. Sonst kann es sein, dass ihr enttäuscht seid.
Das Rezept dieser Schokoladenmuffins habe ich schon vor etwa 2 Jahren geschrieben, allerdings fanden sie auf dem Blog bisher wenig Beachtung. Da ich mit der Zeit schon einige kleine Änderungen vorgenommen habe, die bei Gebäcken aber recht viel ausmachen können, dachte ich, ein Post mehr über Schokoladenmuffins kann nicht schaden. Was man für Schokolade nicht alles macht... seufz. :)
Die Zutatenliste ist wirklich überschaubar. Und ziert euch nicht, eine wertvolle Avocado zu verbacken - ich versichere euch, das Ergebnis ist es wert! Ganz einfach vegan werden die Muffins mit jeglichem veganen Drink, Reis, Soja, Dinkel, wie ihr mögt. An alle, denen es egal ist, ob vegan oder nicht: tauscht bitte das Leinsamen (oder Chai-)- Ei nicht durch 2 normale Eier aus. Dadurch werden die Muffins viiel trockener.
Die Muffins an sich sind schon klasse, wenn ich aber mal Lust auf Schokolade mit Frucht habe, kommen noch eine Handvoll Cranberries mit rein - die geben eine wunderbar zu der Schokolade passende Säure! Wer nicht genug Schokolade haben kann, dem empfehle ich, noch einiges an gehackter Schokolade - am besten mit 70-80 % Kakaoanteil - unterzumischen. Himmlisch! Ach ja, und wenn ihr das Muffinblech einfettet, so wie ich es gemacht habe, dann empfehle ich euch, tut euch auch noch den Schritt an und mehlt es etwas. Ihr habt im Nachhinein viel weniger Arbeit und die Muffins kommen im Ganzen aus den Mulden raus.
Zutaten für 12 Muffins
Feste Zutaten
125 g Dinkelvollkornmehl
125 g Buchweizenmehl
2 Tl Backpulver
1/4 Tl Salz
70-80 g Kakao, schwach entölt
flüssige Zutaten
1 Avocado, das Fruchtfleisch
300 g Buttermilch
2 EL Leinsamen + 6 EL Wasser
70 g Ahornsirup
optional: 1 Handvoll Cranberries oder 1 Handvoll gehackte Zartbitter-Schokolade
So geht's
1 Heize den Backofen auf 160 °C vor, fette und mehle die Mulden eines Muffinsblechs.
2 Mische die festen Zutaten in einer Schüssel, die flüssigen pürierst du in einer anderen, größeren Schüssel.
3 Gib die Mehlmischung zu den flüssigen Zutaten und rühre so durch, dass die trockenen Zutaten gerade so befeuchtet sind, es dürfen ruhig noch feste und flüssige Stellen zu sehen sein.
4 optional: gib die Cranberries rein, hacke diese mit einem Löffel unter.
5 Fülle den Teig gleichmäßig in die Muffinformen
6 Backe die Muffins 20-25 Minuten im Ofen.
7 Hole das Blech aus dem Ofen, lasse die Muffins zunächst komplett auskühlen und hebe sie dann vorsichtig aus den Mulden.
Habt es schön! Eure Lena
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Samstag, 25. Februar 2017
Freitag, 24. Februar 2017
Bananen-Schoko-Kuchen mit Kokosmehl (paleo)
Ihr merkt es, es geht hier sehr sachte zu. Nach dem Studium komme ich nun langsam in der Arbeitswelt an und es ist echt ein schönes Gefühl, das Wochenende Wochenende sein zu lassen, anstatt immer noch zu lernen. Allerdings habe ich mir Abgabe der Bachelorarbeit auch gemerkt, dass die Luft erstmal raus ist. Und das hat sich auch auf den Blog übertragen. Wenn ich sonst sehr aktiv bin, pausenlos was zu tun brauche, war ich plötzlich energielos. Das Studium hat bis zuletzt doch ganz schön an den Kräften gezerrt. Und so musste ich mich erstmal zurecht finden. Langsam komme ich jetzt wieder in die Gänge, kann meine Zeiten wieder besser einteilen. Finde wieder Zeit zum Fotografieren. Ich möchte wieder ein bisschen mehr herumexperimentieren mit der Kamera. Hier und da ein Rezept veröffentlichen. Alles zu seiner Zeit. :) Heute zum Wochenende habe ich aber was wunderbar Schokoladiges für euch!
Dieser Kuchen ist wirklich eine Wucht, genauso mag ich ihn: klebrig, schokoladig mit einem Hauch Banane. Sehr, sehr lecker! Ich habe ihn bei bakerita gefunden. Er ist paleo, sprich keine Milchprodukte, kein Getreide, dafür Kokosmehl. Kokosmehl bindet mehr Flüssigkeit als sonstige Mehle, weshalb gerade mal 75 g davon in eine ganze Kastenform kommen.
Im Original werden Eier verwendet, um auf tierische Pordukte zu verzichten und einfach, weil ich es zum Ausprobieren noch da hatte, habe ich Chiamehl von Raab genommen, und davon 4 Tl mit zunächst 150 g Wasser und den restlichen zu pürierenden Zutaten vermixt. Das war mir allerdings noch zu fest, sodass ich nochmal etwa 50 g Wasser untergerührt habe. Ich denke, da geht es ums Ausprobieren, wenn man gemahlene Leinsamen zum Binden nimmt, geht das sicher mit weniger Wasser.
Zutaten für eine Kastenform (25 cm)
400 g Bananen, geschält (so 4-5 Stück)
1 Avocado
4 Eier (oder 20 g Chiamehl/gemahlene Chiasamen/gemahlene Leinsamen + 150-200g Wasser)
140 g gemahlene Nüsse
75 g Kokosmehl
100 g Kakao, schwach entölt
2 Tl Backpulver
1/3 Tl Salz
1/3 Tl gemahlene Vanille
100 g fein gehackte Schokolade, min. 80% Kakao
So geht's
1 Backofen auf 180 °C vorheizen, eine Kastenform mit Backpapier auslegen.
2 Banane, Fleisch der Avocado, Eier (oder Eiersatz) und Nüsse zusammen mit dem Zauberstab pürieren.
3 Die anderen Zutaten in einer Schüssel mischen, dann kräftig unter die Bananenmischung rühren, zuletzt die Schokostücke einrühren.
4 Die Masse in die Kastenform füllen und etwa 35 Minuten backen, wenn ein Eiersatz genommen wurde, oder 55 Minuten, wenn mit Eiern gebacken wurde. Mit der Stäbchenprobe testen, ob der Kuchen durch ist.
Habt es schön! Eure Lena
Freitag, 23. Dezember 2016
Apfel-Grieß-Auflauf
Ein kleines schnuckeliges Häuschen, wenige Menschen, hinreißend schöne Natur. Irgendwo zwischen Ost- und Nordsee. Das war unser Urlaub in Dänemark. Mein Freund und ich haben uns eine Woche Auszeit gegönnt. Und konnten diese voll und ganz genießen. Ich bin ein Mensch, der am liebsten immer alles durchplant – außer Urlaub. Deswegen beschlich mich kurz vorher der Gedanke, ob es nicht langweilig werden könnte. Aber Pustekuchen, kein bisschen langweilig wurde es. Wir waren viel unterwegs und wir haben viel gekocht und gebacken. Zum Frühstück gab es an einem Morgen diesen wunderbaren Auflauf.
Das Rezept ist ein klein wenig abgewandelt und auf uns angepasst (wir essen
normalerweise ein Gericht, was für 4 Personen angegeben ist auch zu 2 gut auf).
Deswegen ist dieses Rezept für den großen Frühstückshunger gedacht – also genau
richtig für die kommenden Festtage. Und mit diesem Rezept wünsche ich euch
wunderschöne und entspannte Tage mit Familie und Freunden, lasst es euch gut
gehen!
Zutaten für 2 Personen
2 Eier
2 Äpfel, in dünne Spalten geschnitten
60 g Butter, zimmerwarm
1 EL Rohrohrzucker (wer es etwas süßer mag: 2 EL)
1 Pck. Bourbon-Vanille Zucker
400 g Magerquark
100 g Dinkel-Volkorngrieß
abgeriebene Schale von einer Bio-Zitrone/Orange
1 Pr. Salz
2 Eier
2 Äpfel, in dünne Spalten geschnitten
60 g Butter, zimmerwarm
1 EL Rohrohrzucker (wer es etwas süßer mag: 2 EL)
1 Pck. Bourbon-Vanille Zucker
400 g Magerquark
100 g Dinkel-Volkorngrieß
abgeriebene Schale von einer Bio-Zitrone/Orange
1 Pr. Salz
Gehackte Mandeln
Butter für die Form
Butter für die Form
So geht’s
1 Den Ofen auf 200°C vorheizen. Die Form mit etwas Butter
fetten.
2 Die Eier trennen und das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen.
3 In einer großen Schale Butter, beide Zucker und Eigelbe schaumig schlagen. Grieß und Zitronenschale unterrühren.
4 Erst die Hälfte der Äpfel, dann die Hälfte der Grießmasse einfüllen. Dann wieder Äpfel und den Rest Masse.
5 Mit Mandeln bestreuen und bei 200°C 30-35 Minuten goldbraun backen.
2 Die Eier trennen und das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen.
3 In einer großen Schale Butter, beide Zucker und Eigelbe schaumig schlagen. Grieß und Zitronenschale unterrühren.
4 Erst die Hälfte der Äpfel, dann die Hälfte der Grießmasse einfüllen. Dann wieder Äpfel und den Rest Masse.
5 Mit Mandeln bestreuen und bei 200°C 30-35 Minuten goldbraun backen.
Quelle: alnatura.de
Habt es schön! Eure Lena
Montag, 7. November 2016
Cranberry-Scones
Hallo ihr Lieben!
Ich freue mich, endlich wieder einen Beitrag zu veröffentlichen. Die letzten Wochen waren etwas anstrengender, da ich im Endspurt meines Studiums war und dieses nun letzte Woche abschließen konnte. :)
Dieses Wochenende wurde das dann gefeiert, indem es komplett für Aktivitäten verplant wurde. Unter anderem haben wir eine schöne Kuchenrunde gemacht. Es war alles so so lecker und ich glaube, abends brauchte eigentlich niemand mehr ein Abendbrot..
Ich habe Scones gebacken. Einmal die Kürbiscones von taticupcake, hier nachzulesen und mittlerweile ein absoluter Herbst-Favorit. Zusätzlich habe ich noch welche nach diesem Rezept gebacken.
Nicht zu süß, waren sie ein passender Gegensatz zu den anderen Gebäcken. Die Scones sind supersimpel zuzubereiten. In diesem Rezept wird die Butter geschmolzen. Normalerweise kenne ich es, dass sie möglichst kalt eingearbeitet wird. Diese Verarbeitungsweise erleichtert meiner Meinung nach die Zubereitung und das Ergebnis überzeugt.
Zutaten für 12 Stück
2 Eier
2 EL Honig
50 g geschmolzene Butter
100 ml Buttermilch
125 g Dinkelvollkornmehl
125 g Dinkelmehl T630
3 Tl Backpulver
1/2 Tl Salz
1/2 Tl Zimt
Rosinen/Cranberries
So geht's
1 Das Backblech mit Backpapier auslegen, den Ofen auf 200 °C vorheizen.
2 Eier, Honig, Butter und Buttermilch in einer Schüssel verrühren.
3 Mehle, Salz, Backpulver und Zimt in einer anderen Schüssel vermischen.
4 Die trockenen Zutaten zu den flüsiggen geben und kurz vermischen, dann die Cranberries/Rosinen unterheben.
5 Den Teig in 2 Teile teilen, auf dem Backblech jeweils zu einem 1-2 cm hohen Kreis ausstreichen. Jeden Kreis in sechs Stücke teilen. Das Blech in den Ofen schieben und 15 Minuten backen.
6 Dann vorsichtig die Einteilungen nochmals schneiden, da sie mittlerweile wieder zusammengebacken sind. Nochmals 2-5 Minuten backen, bis die Scones goldbraun sind.
7 Mit Butter und Marmelade servieren.
Habt es schöne!
Eure Lena
Ich freue mich, endlich wieder einen Beitrag zu veröffentlichen. Die letzten Wochen waren etwas anstrengender, da ich im Endspurt meines Studiums war und dieses nun letzte Woche abschließen konnte. :)
Dieses Wochenende wurde das dann gefeiert, indem es komplett für Aktivitäten verplant wurde. Unter anderem haben wir eine schöne Kuchenrunde gemacht. Es war alles so so lecker und ich glaube, abends brauchte eigentlich niemand mehr ein Abendbrot..
Ich habe Scones gebacken. Einmal die Kürbiscones von taticupcake, hier nachzulesen und mittlerweile ein absoluter Herbst-Favorit. Zusätzlich habe ich noch welche nach diesem Rezept gebacken.
Nicht zu süß, waren sie ein passender Gegensatz zu den anderen Gebäcken. Die Scones sind supersimpel zuzubereiten. In diesem Rezept wird die Butter geschmolzen. Normalerweise kenne ich es, dass sie möglichst kalt eingearbeitet wird. Diese Verarbeitungsweise erleichtert meiner Meinung nach die Zubereitung und das Ergebnis überzeugt.
Zutaten für 12 Stück
2 Eier
2 EL Honig
50 g geschmolzene Butter
100 ml Buttermilch
125 g Dinkelvollkornmehl
125 g Dinkelmehl T630
3 Tl Backpulver
1/2 Tl Salz
1/2 Tl Zimt
Rosinen/Cranberries
So geht's
1 Das Backblech mit Backpapier auslegen, den Ofen auf 200 °C vorheizen.
2 Eier, Honig, Butter und Buttermilch in einer Schüssel verrühren.
3 Mehle, Salz, Backpulver und Zimt in einer anderen Schüssel vermischen.
4 Die trockenen Zutaten zu den flüsiggen geben und kurz vermischen, dann die Cranberries/Rosinen unterheben.
5 Den Teig in 2 Teile teilen, auf dem Backblech jeweils zu einem 1-2 cm hohen Kreis ausstreichen. Jeden Kreis in sechs Stücke teilen. Das Blech in den Ofen schieben und 15 Minuten backen.
6 Dann vorsichtig die Einteilungen nochmals schneiden, da sie mittlerweile wieder zusammengebacken sind. Nochmals 2-5 Minuten backen, bis die Scones goldbraun sind.
7 Mit Butter und Marmelade servieren.
Habt es schöne!
Eure Lena
Mittwoch, 25. Mai 2016
Kamut-Hafer-Energieriegel zum Mitnehm-Mittwoch
Diese lecker, saftigen Energiehappen haben diesen Sonntag ein sehr nette Geschichte bekommen. Ich durfte an einem Faszien-Workshop teilnehmen, zu dem ich diese als kleine Energiehappen mitgebracht habe. Ich bin immer ein bisschen aufgeregt, wenn ich etwas mitbringe und erhoffe mir natürlich ein Feedback in irgendeiner Art und Weise. Nicht immer bekommt man eines, das kennt ihr sicher. Was ja an sich auch total oke ist... nur mit Feedback ist ja nun doch schön, oder?! :)
Als wir zwischen dem xten herabschauenden Hund und der Faszien-Massage eine kleine Pause einlegten, knurrte mein Magen schon sehr. Ich unterhielt mich mit anderen Sportbegeisterten und schielte zwischendurch auf mein Schüsselchen mit den Riegeln drin. Innerlich triumphierend "Ah, schon halb leer!!", fragte ich mich aber auch kurz, ob jeder nur einmal probiert hatte, und sie dann als "sind OK" abtat, aber schon kamen einige Teilnehmer auf mich zu: "Oh, hast du die gemacht, die schmecken wirklich lecker, überhaupt nicht trocken wie solch gekaufte Müsliriegel. Richtig schön saftig!" Und es wurde danach gefragt, wie ich sie gemacht habe. Wie ich mich gefreut habe! Es ist doch immer toll, wenn anderen etwas schmeckt. Die werden zur nächsten Sportstunde auf jeden Fall wieder mitgenommen.
Perfekt um sie dann auch hier zu veröffentlichen. Und wie ihr seht, perfekt zum Mitnehmen. Und Teilen!
Zutaten für eine Form von 18x25 cm
120g getrocknete Pflaumen
280g Wasser
45g Kokosflocken
115g Kamut-Mehl (oder ein anderes Mehl eurer Wahl)
80g kernige Haferflocken
50g Kürbiskerne
25g Hanfsamen
1 sehr reife Banane
1 EL Ahornsirup
optional: Cranberries (50g), dunkle Schokolade (50g)
So geht's
1 Den Ofen auf 180°C vorheizen, eine Form mit Backpapier auslegen.
2 Wasser und Pflaumen in einen Topf geben und kurz aufkochen, für zehn Minuten stehen lassen.
3 Kokosflocken und Kürbiskerne in einer heißen Pfanne anrösten, bis sie zu duften beginnen. Beiseitestellen.
4 Mische die Kerne, Flocken, Mehl und Samen in einer großen Schüssel. Zermatsche die Banane und rühre sie zusammen mit dem Ahornsirup unter die trockenen Zutaten. Püriere die Pflaumen mit dem Wasser, messe 180ml davon ab. Rühre es unter die Masse, und gibt nun eventuell noch Canberries oder/und dunkle Schokolade (gehackt) hinzu.
5 Fülle die Masse in die vorbereitete Form, und drücke sie z.B. mit einem Holzbrettchen gut an. 6 Backe sie für 25-30 Minuten. Nimm den Block aus der Form, zerschneide ihn in Würfel und lasse diese komplett auskühlen, bevor du sie in einen luftdichten Behälter umfüllst. Die Energieriegel schmecken von Tag zu Tag besser.
Habt es schön! Eure Lena
Perfekt um sie dann auch hier zu veröffentlichen. Und wie ihr seht, perfekt zum Mitnehmen. Und Teilen!
Zutaten für eine Form von 18x25 cm
120g getrocknete Pflaumen
280g Wasser
45g Kokosflocken
115g Kamut-Mehl (oder ein anderes Mehl eurer Wahl)
80g kernige Haferflocken
50g Kürbiskerne
25g Hanfsamen
1 sehr reife Banane
1 EL Ahornsirup
optional: Cranberries (50g), dunkle Schokolade (50g)
So geht's
1 Den Ofen auf 180°C vorheizen, eine Form mit Backpapier auslegen.
2 Wasser und Pflaumen in einen Topf geben und kurz aufkochen, für zehn Minuten stehen lassen.
3 Kokosflocken und Kürbiskerne in einer heißen Pfanne anrösten, bis sie zu duften beginnen. Beiseitestellen.
4 Mische die Kerne, Flocken, Mehl und Samen in einer großen Schüssel. Zermatsche die Banane und rühre sie zusammen mit dem Ahornsirup unter die trockenen Zutaten. Püriere die Pflaumen mit dem Wasser, messe 180ml davon ab. Rühre es unter die Masse, und gibt nun eventuell noch Canberries oder/und dunkle Schokolade (gehackt) hinzu.
5 Fülle die Masse in die vorbereitete Form, und drücke sie z.B. mit einem Holzbrettchen gut an. 6 Backe sie für 25-30 Minuten. Nimm den Block aus der Form, zerschneide ihn in Würfel und lasse diese komplett auskühlen, bevor du sie in einen luftdichten Behälter umfüllst. Die Energieriegel schmecken von Tag zu Tag besser.
Habt es schön! Eure Lena
Montag, 16. Mai 2016
Pfannkuchen, süß. Ganz einfach.
Manchmal mag es was ganz Einfaches sein, was der Seele schmeichelt. Bei mir waren es heute Pfannkuchen.
Kurz zusammengerührt, einen Apfel kleingeschnitten, genauso wie einige Zwetschen, die noch vom letzten Jahr im Tiefkühler zu finden waren. Mit etwas Quark und Zimt drauf. Einfach. Perfekt.
Zutaten für 2 Pfannkuchen
125 g Mehl
200 ml Mineralwasser
1 Ei
25-50 g Honig, je nach Süße
Öl oder Butter zum Braten
eventuell: gewürfeltes Obst
So geht's
1 Das Mehl mit dem Mineralwasser glattrühren, dann Ei und Honig unterrühren. 5 Minuten ruhen lassen.
2 Die Pfanne mit etwas Fett erhitzen.
3 Den ersten Pfannkuchen darin ausbacken. Wenn ihr gewürfeltes Obst habt, dieses gleich wenn der Teig in der Pfanne ist und noch recht flüssig, rauf tun und mit einem Löffel etwas andrücken. Den Pfannkuchen vorsichtig wenden. Auf der zweiten Seite zu Ende backen.
4 Mit dem restlichen Teig genauso verfahren.
Habt es schön! Eure Lena
Kurz zusammengerührt, einen Apfel kleingeschnitten, genauso wie einige Zwetschen, die noch vom letzten Jahr im Tiefkühler zu finden waren. Mit etwas Quark und Zimt drauf. Einfach. Perfekt.
Zutaten für 2 Pfannkuchen
125 g Mehl
200 ml Mineralwasser
1 Ei
25-50 g Honig, je nach Süße
Öl oder Butter zum Braten
eventuell: gewürfeltes Obst
So geht's
1 Das Mehl mit dem Mineralwasser glattrühren, dann Ei und Honig unterrühren. 5 Minuten ruhen lassen.
2 Die Pfanne mit etwas Fett erhitzen.
3 Den ersten Pfannkuchen darin ausbacken. Wenn ihr gewürfeltes Obst habt, dieses gleich wenn der Teig in der Pfanne ist und noch recht flüssig, rauf tun und mit einem Löffel etwas andrücken. Den Pfannkuchen vorsichtig wenden. Auf der zweiten Seite zu Ende backen.
4 Mit dem restlichen Teig genauso verfahren.
Habt es schön! Eure Lena
Sonntag, 15. Mai 2016
Dinkel-Körnerbrötchen
Ein langes Wochenende! Toll! Ich hoffe, ihr könnt es genießen, habt schöne Sachen vor, und seid dem Mai nicht böse, dass er sich gerade wie ein April benimmt.
Ich habe dieses Wochenende unter anderem meine Cousine zum Frühstück eingeladen. Obwohl wir gerade mal 2 Kilometer auseinander wohnen, hören und sehen wir oft lange nichts voneinander. Wenn wir uns dann wiedersehen, ist es dafür umso schöner. Das Frühstück war super nett, lecker und begleitet von viel Gelächter.
Es kostet dann doch schon einiges an Vorbereitungszeit. Wir waren zwar nur zu dritt, mit meinem Freund noch, aber wenn es um Essen geht, habe ich den Anspruch, dann auch selbstgemachte Brötchen und Brot aufzutischen, wenn ich doch eh so oft backe. Und das Kaffee kochen übernimmt dann er, denn mit so viel Hingabe, wie ich in der Küche vor dem Ofen stehe, kocht er seinen Kaffee. Stets frisch gemahlene Bohnen, mit Ruhe und Geduld durch den Handfilter aufgegossen.
Die Planung bei diesen Brötchen ist etwas langwieriger, sie brauchen auch einfach Zeit. Dafür könnt ihr die Brühstücke aber auch schon 2-3 Tage im voraus zubereiten, und einfach im Kühlschrank zwischenlagern. So hab ich's gemacht. Dann scheint es nicht mehr ganz so viel Arbeit zu sein. Und wenn schon, diese Arbeit wird sowieso belohnt, denn die Brötchen sind sehr schmackhaft, was sie auch den beiden Vorteigen zu verdanken haben. Außerdem werden es knapp 15 Stück. Also genug, um gegebenenfalls noch welche für den nächsten Tag zu haben. :)
Das Rezept habe ich von Stefanie.
Zutaten für etwa 15 Brötchen
Pâte fermentée
3 Koche für das Brühstück 1 den Dinkel in reichlich Wasser etwa 45 Minuten lang weich, lasse ihn in einem Sieb gut abtropfen und abkühlen.
4 Für das Brühstück 2 übergieße Leinsamen, Sesam und Haferflocken mit kochendem Wasser, lasse sie 20 Minuten quellen und lasse auch diese dann in einem Sieb abtropfen. (Ich habe ein Küchentuch druntergelegt, damit die restliche Flüssigkeit gut aufgesogen wird. Trotzdem bleibt alles noch sehr nass, da die Leinsamen sehr viel Flüssigkeit binden.)
5 Für den Teig mische das Weizen- und Dinkelmehl mit dem Salz, löse die Hefe im Wasser (ich habe zunächst nur 250 g genommen, brauchte zum Schluss auch nicht mehr) und knete alles mit dem Poolish und dem Pâte fermentée in der Knetmaschine 5 Minuten auf unterster Stufe und dann nochmal 3 Minuten auf erster Stufe. Den Teig beobachten. Vielleicht verträgt er noch die restlichen 50 g Wasser.
6 Nun lasse den Teig abgedeckt 1 Stunde ruhen (oder über Nacht im Kühlschrank). Falte den Teig dann, teile Stücke à 85g ab. Schleife diese rund, lasse sie 20 Minuten ruhen. Danach die Teiglinge langwirken. Lasse sie auf einem bemehlten Küchentuch 1 Stunde gehen.
7 Heize währenddessen den Backofen mit einem Backstein, oder einem Backblech darin, auf 250°C auf. Heize eine Metallschüssel auf dem Ofenboden mit auf.
8 Schneide die Brötchen nach der Gehzeit mit einer scharfen Klinge ein, schieße sie in den Ofen ein. Schütte 50 ml heißes Wasser in die Metallschüssel. Schließe die Ofentür schnell. Lasse die Brötchen insgesamt 30 Minuten backen, reduziere die Temperatur dabei nach 10 Minuten auf 230 °C und lasse den Dampf ab. In den letzten 10 Minuten stecke einen Kochlöffel zwischen Ofen und Tür, um eine knusprige Kruste zu erzielen.
Habt es schön!
Eure Lena
Ich habe dieses Wochenende unter anderem meine Cousine zum Frühstück eingeladen. Obwohl wir gerade mal 2 Kilometer auseinander wohnen, hören und sehen wir oft lange nichts voneinander. Wenn wir uns dann wiedersehen, ist es dafür umso schöner. Das Frühstück war super nett, lecker und begleitet von viel Gelächter.
Es kostet dann doch schon einiges an Vorbereitungszeit. Wir waren zwar nur zu dritt, mit meinem Freund noch, aber wenn es um Essen geht, habe ich den Anspruch, dann auch selbstgemachte Brötchen und Brot aufzutischen, wenn ich doch eh so oft backe. Und das Kaffee kochen übernimmt dann er, denn mit so viel Hingabe, wie ich in der Küche vor dem Ofen stehe, kocht er seinen Kaffee. Stets frisch gemahlene Bohnen, mit Ruhe und Geduld durch den Handfilter aufgegossen.
Die Planung bei diesen Brötchen ist etwas langwieriger, sie brauchen auch einfach Zeit. Dafür könnt ihr die Brühstücke aber auch schon 2-3 Tage im voraus zubereiten, und einfach im Kühlschrank zwischenlagern. So hab ich's gemacht. Dann scheint es nicht mehr ganz so viel Arbeit zu sein. Und wenn schon, diese Arbeit wird sowieso belohnt, denn die Brötchen sind sehr schmackhaft, was sie auch den beiden Vorteigen zu verdanken haben. Außerdem werden es knapp 15 Stück. Also genug, um gegebenenfalls noch welche für den nächsten Tag zu haben. :)
Das Rezept habe ich von Stefanie.
Zutaten für etwa 15 Brötchen
Pâte fermentée
65g Weizen (frisch
gemahlen)
45g Wasser
1g Hefe
1 g Salz
Poolish
125g Dinkelmehl
(Type 630)
125g Wasser
1g Hefe
Brühstück 1
75g Dinkel
Brühstück 2
75g Leinsamen
25g Sesam
25g
Vollkorn-Haferflocken
Teig
250g Weizen (frisch gemahlen)
250g Dinkelmehl
Type 630
300g Wasser
5g Hefe
12g Salz
So geht's
1 Für den Pâte fermentée vermische den Weizen mit dem Salz, löse die Hefe im Wasser und verknete alles zu einem geschmeidigen Teig, lasse diesen erst 1 Stunde bei Raumtemperatur, dann über Nacht für mindesten 12 Stunden (bis 48 Stunden) im Kühlschrank reifen.
2 Verrühre für das Poolish Dinkelmehl, Wasser und Hefe, lasse es über Nacht bei Raumtemperatur stehen (12-16 Stunden).
3 Koche für das Brühstück 1 den Dinkel in reichlich Wasser etwa 45 Minuten lang weich, lasse ihn in einem Sieb gut abtropfen und abkühlen.
4 Für das Brühstück 2 übergieße Leinsamen, Sesam und Haferflocken mit kochendem Wasser, lasse sie 20 Minuten quellen und lasse auch diese dann in einem Sieb abtropfen. (Ich habe ein Küchentuch druntergelegt, damit die restliche Flüssigkeit gut aufgesogen wird. Trotzdem bleibt alles noch sehr nass, da die Leinsamen sehr viel Flüssigkeit binden.)
5 Für den Teig mische das Weizen- und Dinkelmehl mit dem Salz, löse die Hefe im Wasser (ich habe zunächst nur 250 g genommen, brauchte zum Schluss auch nicht mehr) und knete alles mit dem Poolish und dem Pâte fermentée in der Knetmaschine 5 Minuten auf unterster Stufe und dann nochmal 3 Minuten auf erster Stufe. Den Teig beobachten. Vielleicht verträgt er noch die restlichen 50 g Wasser.
6 Nun lasse den Teig abgedeckt 1 Stunde ruhen (oder über Nacht im Kühlschrank). Falte den Teig dann, teile Stücke à 85g ab. Schleife diese rund, lasse sie 20 Minuten ruhen. Danach die Teiglinge langwirken. Lasse sie auf einem bemehlten Küchentuch 1 Stunde gehen.
7 Heize währenddessen den Backofen mit einem Backstein, oder einem Backblech darin, auf 250°C auf. Heize eine Metallschüssel auf dem Ofenboden mit auf.
8 Schneide die Brötchen nach der Gehzeit mit einer scharfen Klinge ein, schieße sie in den Ofen ein. Schütte 50 ml heißes Wasser in die Metallschüssel. Schließe die Ofentür schnell. Lasse die Brötchen insgesamt 30 Minuten backen, reduziere die Temperatur dabei nach 10 Minuten auf 230 °C und lasse den Dampf ab. In den letzten 10 Minuten stecke einen Kochlöffel zwischen Ofen und Tür, um eine knusprige Kruste zu erzielen.
Habt es schön!
Eure Lena
Mittwoch, 27. April 2016
Jans Müsliriegel, ichbacksmir und Ankündigung!
Die Muffins sind gut angekommen. Sehr gut sogar. Und als hätte er es geahnt, hat mein Freund sich abends noch in die Küche gestellt und Müsliriegel gebacken. Vor einigen Wochen hat er schon mal welche gemacht. Er schüttet dann immer einfach beliebige Sachen zusammen, ohne Abzuwiegen oder Sonstiges und guckt, ob ihm die Konsistenz gefällt. Wenn ja, ab in den Ofen, wenn nein, dann muss halt noch irgendwas dazu. Und das klappt bei ihm echt gut! Mit Brot, Kleingebäcken, mit Müsli und nun auch mit Müsliriegeln. Ich kann das ja nicht, ich muss immer alles abwiegen. Naja, und wie oft hab ich schon gesagt:"Ah, das ist so lecker, das muss eigentlich auf den Blog!". Nur ohne Rezept? Fehlanzeige!
Und was soll ich sagen... das nächste Mal hat er sich doch tatsächlich jede Zutat mit Gewichtsangabe notiert! Und sie sind wieder so lecker geworden, dass sie nun veröffentlicht werden. Da wir ein umfangreiches Sortiment an Saaten und Körnern haben, durfte natürlich alles reinwandern, was geht. Wer nicht wegen 10 g Leinsamen losrennen möchte, ersetzt diese einfach gegen andere Saaten.
Die Müsliriegel lassen sich erst gut schneiden, wenn sie vollständig ausgekühlt sind. Also: übt euch in Geduld, wartet etwas. ;)
Sie sind wunderbar kernig und fruchtig. Da wir beide keine Zuckerjunkies sind, sind sie nicht zu süß.
Tja, und da Clara vom tastesheriff diesen Monat beim ichbacksmir das Thema "unterwegs" gewählt hat, gehen die leckeren Riegel gleich dahin. Vielen Dank, dass du dieses tolle Event immer noch durchführst! :)
Und jetzt möchte ich noch eine Sache ankündigen! Ich habe mir auch mal überlegt, so eine besondere Kategorie an einem bestimmten Tag der Woche zu machen! Gibt es ja auch einigen Blogs, und ich mag das echt gerne. Ich habe mir überlegt, und dazu passen die Müsliriegel gleich als erstes Rezept super, die Kategorie Mitnehm-Mittwoch ins Leben zu rufen. Jeden zweiten Mittwoch, gezählt ab jetzt, werde ich ein Rezept zum Mitnehmen veröffentlich.
Ihr kennt das doch sicher, wenn euch tagsüber auf der Arbeit, in der Uni, Schule oder vor dem Sport der kleine Hunger überfällt. Ihr euch wünscht, jetzt irgendwas dabei zu haben, was nicht so teuer, nicht so zuckrig, sondern einfach sättigend und lecker ist. Und vielleicht am besten noch selbstgemacht. Ich schau mal, wie umfangreich ich mein Spektrum machen werde, ob es eher bei so Müsliriegeln und Schnitten bleibt, oder ob ich auch herzhafte Sachen mit reinnehme. Das wird sich alles entwickeln, ich bin gespannt.
Und hiermit ist der erste Beitrag online! Yaay! :)
Wahrscheinlich gibt es noch ein Update dieses Rezeptes. Da mein Freund ein ziemlicher Perfektionist ist (im allerpositivsten Sinne :) ), möchte er gerne noch ein wenig an der Konsistenz schrauben. Wird sich aber wohl nur um eine Kleinigkeit (1 Ei mehr oder so) handeln.
Zutaten für eine Form von 18x25 cm
Flüssige Zutaten
20 g Kokosöl, geschmolzen
20 g Butter, geschmolzen
30 g Honig
1 Ei
Feste Zutaten
150 g Haferflocken, kernig
100 g Haferflocken, zart
30 g Kokosraspeln
30 g Sonnenblumenkerne
30 g geschroteter Leinsamen
30 g Sesam, geschält
10 g Haferkleie
10 g gepuffter Amaranth
bzw. 140g Saaten, Kerne, ...
100 g Rosinen
25 g getrocknete Pflaumen, gehackt
15 g kandierter Ingwer, gehackt
75 g Nüsse, gehackt
etwa 100 g Wasser
So geht's
Den Ofen auf 200 °C vorheizen, die Form mit Backpapier auslegen.
Flüssige Zutaten in einer Schüssel verquirlen, feste Zutaten in einer anderen, großen Schüssel vermengen. Flüssige Zutaten dazugeben und mit den festen vermengen. Dann noch bis zu 100 g Wasser hinzugeben, bis die Masse eine feuchte Konsistenz hat.
Die Masse in die Form geben, sehr gut (!) mit einem Löffel fest drücken. Nur dann halten die Riegel gut zusammen.
Im Ofen 30 Minuten goldbraun backen. Vor dem Schneiden komplett auskühlen lassen.
Habt es schön, eure Lena
Und was soll ich sagen... das nächste Mal hat er sich doch tatsächlich jede Zutat mit Gewichtsangabe notiert! Und sie sind wieder so lecker geworden, dass sie nun veröffentlicht werden. Da wir ein umfangreiches Sortiment an Saaten und Körnern haben, durfte natürlich alles reinwandern, was geht. Wer nicht wegen 10 g Leinsamen losrennen möchte, ersetzt diese einfach gegen andere Saaten.
Die Müsliriegel lassen sich erst gut schneiden, wenn sie vollständig ausgekühlt sind. Also: übt euch in Geduld, wartet etwas. ;)Sie sind wunderbar kernig und fruchtig. Da wir beide keine Zuckerjunkies sind, sind sie nicht zu süß.
Tja, und da Clara vom tastesheriff diesen Monat beim ichbacksmir das Thema "unterwegs" gewählt hat, gehen die leckeren Riegel gleich dahin. Vielen Dank, dass du dieses tolle Event immer noch durchführst! :)
Und jetzt möchte ich noch eine Sache ankündigen! Ich habe mir auch mal überlegt, so eine besondere Kategorie an einem bestimmten Tag der Woche zu machen! Gibt es ja auch einigen Blogs, und ich mag das echt gerne. Ich habe mir überlegt, und dazu passen die Müsliriegel gleich als erstes Rezept super, die Kategorie Mitnehm-Mittwoch ins Leben zu rufen. Jeden zweiten Mittwoch, gezählt ab jetzt, werde ich ein Rezept zum Mitnehmen veröffentlich.
Ihr kennt das doch sicher, wenn euch tagsüber auf der Arbeit, in der Uni, Schule oder vor dem Sport der kleine Hunger überfällt. Ihr euch wünscht, jetzt irgendwas dabei zu haben, was nicht so teuer, nicht so zuckrig, sondern einfach sättigend und lecker ist. Und vielleicht am besten noch selbstgemacht. Ich schau mal, wie umfangreich ich mein Spektrum machen werde, ob es eher bei so Müsliriegeln und Schnitten bleibt, oder ob ich auch herzhafte Sachen mit reinnehme. Das wird sich alles entwickeln, ich bin gespannt.
Und hiermit ist der erste Beitrag online! Yaay! :)
Wahrscheinlich gibt es noch ein Update dieses Rezeptes. Da mein Freund ein ziemlicher Perfektionist ist (im allerpositivsten Sinne :) ), möchte er gerne noch ein wenig an der Konsistenz schrauben. Wird sich aber wohl nur um eine Kleinigkeit (1 Ei mehr oder so) handeln.
Zutaten für eine Form von 18x25 cm
Flüssige Zutaten
20 g Kokosöl, geschmolzen
20 g Butter, geschmolzen
30 g Honig
1 Ei
Feste Zutaten
150 g Haferflocken, kernig
100 g Haferflocken, zart
30 g Kokosraspeln
30 g Sonnenblumenkerne
30 g geschroteter Leinsamen
30 g Sesam, geschält
10 g Haferkleie
10 g gepuffter Amaranth
bzw. 140g Saaten, Kerne, ...
100 g Rosinen
25 g getrocknete Pflaumen, gehackt
15 g kandierter Ingwer, gehackt
75 g Nüsse, gehackt
etwa 100 g Wasser
So geht's
Den Ofen auf 200 °C vorheizen, die Form mit Backpapier auslegen.
Flüssige Zutaten in einer Schüssel verquirlen, feste Zutaten in einer anderen, großen Schüssel vermengen. Flüssige Zutaten dazugeben und mit den festen vermengen. Dann noch bis zu 100 g Wasser hinzugeben, bis die Masse eine feuchte Konsistenz hat.
Die Masse in die Form geben, sehr gut (!) mit einem Löffel fest drücken. Nur dann halten die Riegel gut zusammen.
Im Ofen 30 Minuten goldbraun backen. Vor dem Schneiden komplett auskühlen lassen.
Habt es schön, eure Lena
Abgelegt in:
Frühstück,
für Unterwegs,
Haferflocken,
Mitnehm-Mittwoch,
Nüsse,
Trockenfrüchte
Montag, 18. April 2016
Süßkartoffel-Muffins die Zweiten
Wenn man „nur mal eben kurz“ was machen möchte, dann geht
das meistens ganz gewaltig schief. Genau das ist mir passiert, als ich abends
noch meine geliebten Süßkartoffel-Ingwer-Muffins backen wollte. Ich schätze
Muffins deshalb so sehr, weil sie normalerweise echt schnell gemacht sind. Aber
diesmal war irgendwie der Wurm drin. Nix wollte so wie ich. Erst war die
Buttermilch schlecht, sodass ich eine ganze Packung wegschütten musste. Ich fand es schon etwas komisch, als ich sie schüttelte, und aus der eigentlich geschlossenen Packung etwas Buttermilch tropfte. Da war wohl ein Loch im Deckel. Meine Ma musste dann zur Verkostung der zweiten herhalten – ich war mir nicht mehr
sicher, ob mein Geschmackssinn noch richtig funktionierte, nachdem ich die
etwas alkoholisch schmeckende Milch probiert hatte. Dann fehlten die Eier, und
meine geliebte Moulinette erfüllte ihren Dienst nicht ganz so wie sie sollte.
Nach einer Stunde (und so lange brauche ich sonst echt nicht für ein
paar Muffins) schob ich das Blech dann endlich in den Ofen. Mit einer kleinen,
spontanen Modifikation – es kamen noch 2
Teelöffel Kakaopulver und eine halbe, sehr, sehr reife Banane mit in den Teig.
Und ich liebe, was dabei herausgekommen ist: saftig, lockere Muffins, sehr
schmackhaft mit einer tollen Balance von süß und würzig. Ich bin sehr
gespannt, was mein Freund morgen dazu sagen wird, wenn die
gefrühstückt werden… :)
Vielleicht war dieses ewige Hin und Her ja letzten Endes dafür gut, dass neue Zutaten in den Teig wanderten - denn ansonsten hätte ich natürlich kein neues Rezept gehabt. Wer weiß! :)
Zutaten für 12
Muffins
Trockene Zutaten
100g Hafermehl (oder Haferflocken, fein gehackt)
100g Dinkelvollkornmehl
30g Kokosblütenzucker
1 Prise Salz
1 ½ Tl. Backpulver
2 Tl. Kakaopulver, ungesüßt
1 Tl. Ingwerpulver
½ Tl Zimt
¼ Muskatnuss, gerieben
Flüssige Zutaten
300 ml Buttermilch
½ Banane
2 Eier, Größe L
2 EL Olivenöl
200g Süßkartoffel, fein
geraspelt
5 Stücke kandierter Ingwer, fein gehackt
5 getrocknete Aprikose, fein gehackt
So geht’s
Heize den Backofen auf 180°C vor, lege ein Muffinblech
mit Förmchen aus.
Mische die trockenen Zutaten in einer Schüssel, püriere
die Buttemilch, Banane, Eier und das Olivenöl in einer anderen Schüssel zu
einer homogenen Masse.
Gib die flüssigen Zutaten zu den trockenen, mische sie
kurz, gib dann die geraspelte Süßkartoffel und die gehackten Trockenfrüchte
dazu, mische alles.
Den Teig verteilst du auf die Förmchen und bäckst ihn im Ofen
für 30 Minuten.
Nach einer Auskühlzeit von 10 Minuten kannst du die
Muffins aus den Mulden heben und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Habt es schön, eure Lena
Sonntag, 10. April 2016
Saftiger Mohn-Apfel-Kuchen
Hach, endlich. Ein Mohnkuchen sollte schon vor einem halben Jahr oder so gebacken werden. Doch wie die vielen kleinen Dinge nun mal so sind, wurde es erst jetzt was. Fix und foxi nach einem schönen, anstrengenden Samstag, habe ich mich abends noch in die Küche gestellt. Während mein Freund fleißig an einem Tisch für den Balkon werkelte, buk der Kuchen im Ofen. Ich lernte noch etwas (ja, das muss leider selbst an einem Samstagabend manchmal noch sein). Und freute mich schon auf unser Sonntagsfrühstück. Kuchen...
Hier könnt ihr einige von den kleinen Pflänzchen sehen, die bald ihr Heim auf dem Balkon finden. Traditionell soll man frostempfindliche Pflanzen erst nach den Eisheiligen im Mai nach draussen pflanzen. Hier in Hamburg werde ich das vielleicht schon früher machen. Ich hab immer das Gefühl, in der Stadt wird es nicht mehr so kalt, wie auf dem Land. :)
![]() |
| Links: Tomate in der Mitte, Spinat hinten; Rechts: Schleierkraut |
Um Pflanzen vorzuziehen, solltet ihr wirklich rechtzeitig starten. Die Zeit zum Anziehen von Tomaten, Paprika und Aubergine ist quasi schon durch. Natürlich könnt ihr im Fachhandel jetzt fertig vorgezogenen Pflanzen erstehen. Also ist noch nichts zu spät, um auf eurem Balkon eine schöne große Tomatenpflanze im Sommer stehen zu haben.
Aber auch im April kann noch eine Menge vorgezogen werden. Radieschen gehen sowieso immer, diese in einem Blumenkasten ausgesät, bescheren euch in 6 Wochen schöne rosarote scharfe Früchte.
Es gibt so viele tolle Ideen, und ich bin schon das zweite Jahr in Folge am überlegen, ob ich meinen Blog nicht ausweite, da ich gerne gärtnere und bastel und nicht nur koche und backe. Aber erstmal lass ich den Blog in der Küche stattfinden. Her mit dem Kuchen!
Zutaten für eine Kastenform
100g Weizenvollkornmehl
50 g Buchweizenmehl
100 g gemahlener Mohn
1 Tl. Backpulver
1 Prise Salz
60 g Vollrohrzucker
1/2 Tonkabohne, geriebn
etwas Zimt und Ingwer
3 Eier
200g saure Sahne
100g Kokosmilch (oder Joghurt)
25 g geschmacksneutrales Öl
2 Möhren, gerieben
2 Äpfel, einer gerieben, einer gewürfelt
optional: 2 EL geröstete Kokosflocken
So geht's
Heize den Backofen auf 170°C vor, fette die Kastenform ein.
Vermische Mehle, Mohn, Backpulver, Gewürze, Salz und Zucker in einer Schüssel.
In einer anderen großen Schüssel verquirlst du Eier, Saure Sahne, Kokosmilch und Öl miteinander. Füge die geriebenen Möhrchen sowie den geriebenen Apfel hinzu.
Gib die Mehlmischung in die Ei-Sahne Mischung, verrühre alles kurz, füge dann den gewürfelten Apfel, sowie die Kokosraspel (optional) hinzu. Backe den Kuchen für 45 Minuten im Ofen. Wenn die Stäbchenprobe ohne rohen Teig am Stäbchen funktioniert, ist der Kuchen fertig.
Habt es schön! Eure Lena
Donnerstag, 31. März 2016
Bananenbrot
Guten Tag ihr Lieben! Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Osterfest mit der Familie oder mit Freunden.
Ich hatte ein sehr ruhiges Osterfest, und lag ab Ostermontag leider mit Fieber flach. Dass ich so viel schlafen kann, wie ich es in den letzten Tagen getan habe, das wusste ich wirklich nicht. Aber bekanntlich erholt der Körper sich ja dann am besten.
Naja, und bevor der Infekt mich lahmlegte, haben mein Freund und ich noch ein Bananenbrot gebacken. Aus einer Zeitschrift ausgerissen, und im Originalen aus einem Buch: Familienrezepte glutenfrei - pikant und süß von Aran Goyoaga.
Das Brot war schon frisch sehr lecker. Aber jetzt,drei Tage kühl gelagert ist es der Hammer. Eine dezente Zimtnote mit dem Bananengeschmack und trotzdem nicht schwer, sondern absolut frisch. Genau richtig. Wer Bananenbrot mag, sollte das unbedingt ausprobieren. Ich habe keine Tapiokastärke, und habe deshalb auf Speisestärke, die man meistens im Haushalt hat, zurückgegegriffen. Da dies Maisstärke ist, bleibt das Brot glutenfrei.
Ach, und ich kann endlich mal wieder wo mitmachen - und zwar bei der aktuellen Runde von ichbacksmir. Clara hat das schöne Thema "Brunch" gewählt! :)
Zutaten für eine Kastenform von 22 cm Länge
2 Möhren
50 g Walnüsse oder Pistazien, gehackt
3 reife Bananen
3 Eier
100 g Olivenöl (orig.: 185 ml)
40 g Vollrohrzucker (orig.: 115 g)
1/4 Tl Vanille, gemahlen
70 g Amaranthmehl
70 g Vollkornreismehl
50 g gemahlene Mandeln
3 EL Maisstärke (orig.: Tapiokastärke)
Salz
1/2 Tl Backnatron
1/4 Tl Zimt
So geht's
Heize den Backofen auf 160 °C vor. Fette eine Kastenform aus.
Gib die Banane, Eier und das Öl in eine große Schüssel, püriere alles, wenn du magst, können noch feine Bananenstücke drin bleiben.
In einer anderen Schüssel mischst du Zucker, Vanille, Mehle, Mandeln, Stärke, Salz, Natron und Zimt. Schäle die Möhren und raspele sie fein.
Mische alles, Mehlmischung, Möhren, und Pistazien/Walnüsse unter die Banenenmasse, verrühre den Teig kurz und gib ihn in die Kastenform. Backe das Brot für 60 Minuten.
Habt es schön! Eure Lena
Ich hatte ein sehr ruhiges Osterfest, und lag ab Ostermontag leider mit Fieber flach. Dass ich so viel schlafen kann, wie ich es in den letzten Tagen getan habe, das wusste ich wirklich nicht. Aber bekanntlich erholt der Körper sich ja dann am besten.
Naja, und bevor der Infekt mich lahmlegte, haben mein Freund und ich noch ein Bananenbrot gebacken. Aus einer Zeitschrift ausgerissen, und im Originalen aus einem Buch: Familienrezepte glutenfrei - pikant und süß von Aran Goyoaga.
Das Brot war schon frisch sehr lecker. Aber jetzt,drei Tage kühl gelagert ist es der Hammer. Eine dezente Zimtnote mit dem Bananengeschmack und trotzdem nicht schwer, sondern absolut frisch. Genau richtig. Wer Bananenbrot mag, sollte das unbedingt ausprobieren. Ich habe keine Tapiokastärke, und habe deshalb auf Speisestärke, die man meistens im Haushalt hat, zurückgegegriffen. Da dies Maisstärke ist, bleibt das Brot glutenfrei.
Ach, und ich kann endlich mal wieder wo mitmachen - und zwar bei der aktuellen Runde von ichbacksmir. Clara hat das schöne Thema "Brunch" gewählt! :)
Zutaten für eine Kastenform von 22 cm Länge
2 Möhren
50 g Walnüsse oder Pistazien, gehackt
3 reife Bananen
3 Eier
100 g Olivenöl (orig.: 185 ml)
40 g Vollrohrzucker (orig.: 115 g)
1/4 Tl Vanille, gemahlen
70 g Amaranthmehl
70 g Vollkornreismehl
50 g gemahlene Mandeln
3 EL Maisstärke (orig.: Tapiokastärke)
Salz
1/2 Tl Backnatron
1/4 Tl Zimt
So geht's
Heize den Backofen auf 160 °C vor. Fette eine Kastenform aus.
Gib die Banane, Eier und das Öl in eine große Schüssel, püriere alles, wenn du magst, können noch feine Bananenstücke drin bleiben.
In einer anderen Schüssel mischst du Zucker, Vanille, Mehle, Mandeln, Stärke, Salz, Natron und Zimt. Schäle die Möhren und raspele sie fein.
Mische alles, Mehlmischung, Möhren, und Pistazien/Walnüsse unter die Banenenmasse, verrühre den Teig kurz und gib ihn in die Kastenform. Backe das Brot für 60 Minuten.
Habt es schön! Eure Lena
Dienstag, 22. März 2016
Haferflocken-Cookies mit Ingwer und Rosinen
An manchen Tagen bin ich unheimlich produktiv, und schaffe alles, was ich mir vorgenommen habe. Momentan häufen sich diese Tage, und das ist ein schönes Gefühl. Es gibt Momente, da wankelt man in seinem Leben so vor sich hin. Sagt sich: "Morgen wird es besser." Pustekuchen. Nichts ist morgen besser. Bis eine Situation kommt, die dich gedanklich einmal umkrempelt. Die es wirklich besser macht. Das kann ein Freund sein, der einen wichtigen Hinweis hat. Das kann ein Vorhaben sein, welches du endlich mal umsetzt. Und manchmal sind es auch Leute, die du gar nicht so kennst, die dir die Augen öffnen. Am Ende liegt es aber doch an dir, dich selbst zu überwinden. Nun denn. Wer kennt das nicht?
Was hat das mit Essen zu tun. Nunja, wie oben gesagt: ich wankele gerade glücklicherweise nicht, sondern bin ausgesprochen produktiv. Ich genieße diese Phase, ich bin motiviert und ich wünsche mir, dass sie ewig anhält. Ich werde es sehen. Und wenn ich einen dieser Tage habe, dann bereite ich gerne vor. Sozusagen für die Tage, an denen ich nicht so schaffenslustig bin. Die Cookies lagen deshalb schon einige Zeit im Tiefkühler. Fertig vorbereitet, um nur noch in Scheiben geschnitten und gebacken zu werden. Und da ich momentan backtechnisch andere Prioritäten habe, mich aber die Lust auf Kekse mal wieder gepackt hat, kam mir das gerade recht. Auftauen, schneiden, rein in den Ofen. Nichts leichter als das. Das geht dann auch mal schnell zwischen einem Blech Muffins und einem Brot. Oder frisch morgens zum Frühstück, unter der Woche wohlgemerkt.
Das müsst ihr natürlich nicht machen, sie vorbereiten, um sie dann einzufrieren. Der Teig kann genauso gut nach einer Stunde oder einem Tag im Kühlschrank verarbeitet werden.
Hihi, und dann gibt es noch eine Geschichte zu den Cookies: mein Freund freute sich riesig, dass ich mal wieder Cookies buk. In der stillen Hoffnung, wie sich später herausstellte, dass es klassische American Chocolate Chip Cookies sind. Ähm... Ende der Geschichte war dann, dass er ein bisschen enttäuscht war, und ihm die Kekse nicht so gut geschmeckt haben. Klar, wer schön süße Schokolade erwartet, der kräuselt natürlich die Nase, wenn er auf Rosinen und kandierten Ingwer beißt. Aber halb so schlimm... mehr für mich! :))
Die Cookies sind angenehm knusprig, und haben durch die Haferflocken eine tollen Geschmack. Highlight für mich ist der kandierte Ingwer. Insgesamt ein rundes Paket. Lecker! Das Rezept habe ich aus dem Buch "Backen mit Leidenschaft" von Isidora Popovic.
Es ist das erste Rezept, welches ich daraus gebacken habe. Und es hat mich voll überzeugt!
Zutaten für 16 Cookies
100 g weiche Butter
120 g brauner Zucker (original: 150 g)
1 EL Zuckerrübensirup
1 Ei
200g Weizenmehl
1/2 Tl Backpulver
1 Prise Salz
30 g kernige Haferflocken
70 g kandierter Ingwer, gehackt
70g Rosinen
So geht's
Mische Mehl, Backpulver, Salz und Haferflocken in einer Schüssel.
Schlage in einer anderen Schüssel die Butter mit dem Zucker cremig, so 2 Minuten. Füge dann das Ei und den Sirup hinzu, schlage eine Minute weiter. Rühre die Mehlmischung kurz unter die Buttermischung, arbeite dann Rosinen und Ingwer ein.
Forme den Teig zu zwei 5-7 cm dicken Rollen, lasse ihn 1 Stunde bis 1 Tag im Kühlschrank ruhen. Oder friere ihn ein.
Wenn du die Kekse backen möchtest, heize den Ofen auf 170 °C vor. Belege zwei Backbleche mit Backpapier. Nimm den Teig aus dem Kühlschrank, schneide jede Rolle in 8 Scheiben und lege jeweils 8 Scheiben auf ein Backblech. Backe die Kekse nacheinander etwa 20-25 Minuten, lasse sie nach dem Backen auf einem Backgitter auskühlen.
Habt es schön! Eure Lena
Was hat das mit Essen zu tun. Nunja, wie oben gesagt: ich wankele gerade glücklicherweise nicht, sondern bin ausgesprochen produktiv. Ich genieße diese Phase, ich bin motiviert und ich wünsche mir, dass sie ewig anhält. Ich werde es sehen. Und wenn ich einen dieser Tage habe, dann bereite ich gerne vor. Sozusagen für die Tage, an denen ich nicht so schaffenslustig bin. Die Cookies lagen deshalb schon einige Zeit im Tiefkühler. Fertig vorbereitet, um nur noch in Scheiben geschnitten und gebacken zu werden. Und da ich momentan backtechnisch andere Prioritäten habe, mich aber die Lust auf Kekse mal wieder gepackt hat, kam mir das gerade recht. Auftauen, schneiden, rein in den Ofen. Nichts leichter als das. Das geht dann auch mal schnell zwischen einem Blech Muffins und einem Brot. Oder frisch morgens zum Frühstück, unter der Woche wohlgemerkt.
Das müsst ihr natürlich nicht machen, sie vorbereiten, um sie dann einzufrieren. Der Teig kann genauso gut nach einer Stunde oder einem Tag im Kühlschrank verarbeitet werden.
Hihi, und dann gibt es noch eine Geschichte zu den Cookies: mein Freund freute sich riesig, dass ich mal wieder Cookies buk. In der stillen Hoffnung, wie sich später herausstellte, dass es klassische American Chocolate Chip Cookies sind. Ähm... Ende der Geschichte war dann, dass er ein bisschen enttäuscht war, und ihm die Kekse nicht so gut geschmeckt haben. Klar, wer schön süße Schokolade erwartet, der kräuselt natürlich die Nase, wenn er auf Rosinen und kandierten Ingwer beißt. Aber halb so schlimm... mehr für mich! :))
Die Cookies sind angenehm knusprig, und haben durch die Haferflocken eine tollen Geschmack. Highlight für mich ist der kandierte Ingwer. Insgesamt ein rundes Paket. Lecker! Das Rezept habe ich aus dem Buch "Backen mit Leidenschaft" von Isidora Popovic.
Es ist das erste Rezept, welches ich daraus gebacken habe. Und es hat mich voll überzeugt!
Zutaten für 16 Cookies
100 g weiche Butter
120 g brauner Zucker (original: 150 g)
1 EL Zuckerrübensirup
1 Ei
200g Weizenmehl
1/2 Tl Backpulver
1 Prise Salz
30 g kernige Haferflocken
70 g kandierter Ingwer, gehackt
70g Rosinen
So geht's
Mische Mehl, Backpulver, Salz und Haferflocken in einer Schüssel.
Schlage in einer anderen Schüssel die Butter mit dem Zucker cremig, so 2 Minuten. Füge dann das Ei und den Sirup hinzu, schlage eine Minute weiter. Rühre die Mehlmischung kurz unter die Buttermischung, arbeite dann Rosinen und Ingwer ein.
Forme den Teig zu zwei 5-7 cm dicken Rollen, lasse ihn 1 Stunde bis 1 Tag im Kühlschrank ruhen. Oder friere ihn ein.
Wenn du die Kekse backen möchtest, heize den Ofen auf 170 °C vor. Belege zwei Backbleche mit Backpapier. Nimm den Teig aus dem Kühlschrank, schneide jede Rolle in 8 Scheiben und lege jeweils 8 Scheiben auf ein Backblech. Backe die Kekse nacheinander etwa 20-25 Minuten, lasse sie nach dem Backen auf einem Backgitter auskühlen.
Habt es schön! Eure Lena
Mittwoch, 2. März 2016
Schokoladen-Walnuss-Muffins
Sie sahen echt gut aus, als sie aus dem Ofen kamen. Schön aufgegangen, richtig rund. So wie die Muffins beim Bäcker in der Auslage. "Man", dachte ich "wenn die nachher nicht ein super Foto abgeben."
Nachher kam ich wieder. Und nichts war da mehr mit "schön rund" und "super aufgegangen!". Nein, eingefallen, wie ein kleines Häufchen Elend sind sie. Tzztzz.
Wäre ja auch zu schön, wenn es so läuft, wie man es sich wünscht. Aber halt. Vielleicht erstmal probieren.
Und mmh! Ganz egal wie sie aussehen. Sie schmecken. Und das ist die Hauptsache! Richtig schön klitschig, Schokoladen-Kuchen vs. Schokoladenpudding. So irgendwas dazwischen. Nicht zu süß, nein, schön herb. Wem sowas schmeckt, empfehle ich: mach es nach!
Zutaten für 12 Stück
Trockene Zutaten
110 g Dinkelvollkornmehl
20 g Amaranthmehl (oder 20 g Dinkelvollkornmehl mehr)
55 g Kakao, schwach entölt
50 g Rohrzucker
1 Tl. Backpulver
1 Prise Salz
100 g Schokolade, Kakaoanteil 85 %
Nasse Zutaten
280 g Buttermilch
1 Avocado, das Fruchtfleisch
20 g Chiasamen
60 g Wasser
10 g Reissirup
So geht's
Mische die trockenen Zutaten in einer Schüssel. Ebenso die flüssigen in einer anderen, großen. Püriere diese. Lasse sie 10 Minuten stehen.
Heize den Backofen auf 170°C vor, lege ein Muffinblech mit Förmchen aus. Hacke die Schokolade fein. Mische alle Zutaten kurz (!), es dürfen noch trockene Stellen zu sehen sein.
Fülle den Teig in die Muffinförmchen, backe die Muffins 25 Minuten im gut vorgeheizten Ofen. Bevor du probierst, lasse sie auskühlen. Dann schmecken sie besser, glaub's mir.
Habt es schön! Eure Lena
Nachher kam ich wieder. Und nichts war da mehr mit "schön rund" und "super aufgegangen!". Nein, eingefallen, wie ein kleines Häufchen Elend sind sie. Tzztzz.
Wäre ja auch zu schön, wenn es so läuft, wie man es sich wünscht. Aber halt. Vielleicht erstmal probieren.
Und mmh! Ganz egal wie sie aussehen. Sie schmecken. Und das ist die Hauptsache! Richtig schön klitschig, Schokoladen-Kuchen vs. Schokoladenpudding. So irgendwas dazwischen. Nicht zu süß, nein, schön herb. Wem sowas schmeckt, empfehle ich: mach es nach!
Zutaten für 12 Stück
Trockene Zutaten
110 g Dinkelvollkornmehl
20 g Amaranthmehl (oder 20 g Dinkelvollkornmehl mehr)
55 g Kakao, schwach entölt
50 g Rohrzucker
1 Tl. Backpulver
1 Prise Salz
100 g Schokolade, Kakaoanteil 85 %
Nasse Zutaten
280 g Buttermilch
1 Avocado, das Fruchtfleisch
20 g Chiasamen
60 g Wasser
10 g Reissirup
So geht's
Mische die trockenen Zutaten in einer Schüssel. Ebenso die flüssigen in einer anderen, großen. Püriere diese. Lasse sie 10 Minuten stehen.
Heize den Backofen auf 170°C vor, lege ein Muffinblech mit Förmchen aus. Hacke die Schokolade fein. Mische alle Zutaten kurz (!), es dürfen noch trockene Stellen zu sehen sein.
Fülle den Teig in die Muffinförmchen, backe die Muffins 25 Minuten im gut vorgeheizten Ofen. Bevor du probierst, lasse sie auskühlen. Dann schmecken sie besser, glaub's mir.
Habt es schön! Eure Lena
Freitag, 26. Februar 2016
Chaitee-Apfel-Muffins
Ich hab so Phasen. Phasen, in denen ich eine Sache unheimlich gerne mag/esse/trinke. Und dann UNBEDINGT! ganz viel davon brauche. So eine Phase gab es mal mit Tee. Ist ja auch nett. Ein schöner heißer Tee, an einem kalten Tag, im Büro sitzend. Ziemlich entspannend. Naja, und irgendwann ist die Phase dann vorbei. Und übrig bleibt: ganz viel Tee...
Den klassischen Chai-Tee habe ich gleich doppelt. Da kann ich sicher noch Jahre von trinken. :)
Da das irgendwann langweilig wird, ist eine Zweckentfremdung natürlich genau das richtige!
Die Muffins enthalten kein zugefügtes Öl, aber durch den geraspelten Apfel werden sie trotzdem schön saftig. Der Chaitee gibt eine dezente Würze. Eine tolle Kombination!
Zutaten für 12 Stück
Den klassischen Chai-Tee habe ich gleich doppelt. Da kann ich sicher noch Jahre von trinken. :)
Da das irgendwann langweilig wird, ist eine Zweckentfremdung natürlich genau das richtige!
Die Muffins enthalten kein zugefügtes Öl, aber durch den geraspelten Apfel werden sie trotzdem schön saftig. Der Chaitee gibt eine dezente Würze. Eine tolle Kombination!
Zutaten für 12 Stück
Trockene Zutaten
220g Weizenvollkornmehl
80g Hafermehl (oder kleingeschredderte Haferflocken)
1 Prise Salz
1 Tl. Backpulver
Nasse Zutaten
2 Handvoll gemischtes Trockenobst (etwa 80-100g)
350 ml Chaitee
2 Eier
1 Apfel, geraspelt
So geht’s
Hacke das Trockenobst grob. Übergieße es mit 100 ml
Chaitee und lasse die Mischung 2 Stunden ziehen.
Heize den Backofen auf 180°C vor, lege ein Muffinblech
mit Förmchen aus.
Gieße dann das restliche Teewasser von der Mischung ab,
gib das Trockenobst in eine große Schüssel, füge den restlichen Tee (250 ml),
die Eier und den geraspelten Apfel hinzu. Mische die trockenen Zutaten in einer
anderen Schüssel. Kombiniere beide Mischungen: schütte die Mehlmischung auf die
Teemischung, rühre alles kurz und gut durch. Teile den Teig auf 12 Förmchen
auf. Backe ihn im Ofen bei 180°C 30 Minuten.
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