Wenn die Welt gerade mal entscheidet unterzugehen- mit Hagel, Blitz und gewaltigem PENG- dann mach ich es mir halt gemütlich. Mit einem leckeren Burger. :)
Hierzu habe ich eine wunderschöne Aubergine mit köstlicher, selbstgemachter Knoblauchcreme sowie eingelegten Oliven und Tomaten vom Markt auf ein leckeres Dinkelbrötchen geschichtet. Voilà, Seelentröster und Soulfood-Essen.
Nachdem ich vor einigen Jahren mal ein traumatisches Erlebnis mit einer von mir zubereiteten Aubergine hatte (es war leider tatsächlich eines der wenigen "Gerichte", das so absolut eklig war, dass ich es einfach in den Müll gekippt habe), habe ich mich ewig nicht an ihre Zubereitung gewagt. Jetzt wurde es aber so langsam mal Zeit, nachdem ich schon zweimal wieder Positiv-Erlebnisse mit dem hübschen Nachtschattengewächs hatte. Nur habe ich sie beide Male nicht selbst zubereitet, sondern im Restaurant bzw. bei einer Freundin gegessen.
Gestern beim Türken hat sie mich dann aber angelacht: dunkellila , glatt und verführerisch, auf Druck nicht nachgebend, legte ich sie behutsam in meinen Korb, frohen Mutes, sie mir diesmal schmackhaft zuzubereiten. Die Wahl viel auf eine Variante im Ofen, denn dadurch erhoffte ich mir, das Beste aus ihr herauszuholen.
Und ich wurde nicht enttäuscht: nach einer Version aus der vorletzten Ausgabe der köstlich vegetarisch habe ich sie im Ofen geröstet, ihr Eigengeschmack nur unterstrichen mit allerfeinsten italienischen Olivenöl und Sesamsaaten. So bekam die schüchterne Aubergine einen interessanten Partner, wodurch sie gleich aufblühte.
Ja, ihr merkt, dieses Mal hat sie mich überzeugt, sogar ein bisschen umgehauen, schleimig und nichtssagend habe ich sie in Erinnerung, doch nach dieser Zubereitung schmeckte sie mir sagenhaft, pikant würzig, mit einer dezenten Kruste. Weil jeder und alles eine zweite Chance verdient hat.
Zutaten für eine Sesam-Aubergine (reicht für zwei Burger, oder du isst das, was nicht raufpasst als Beilage)
adaptiert nach köstlich vegetarisch 4/14
1 kleine feste Aubergine
1-2 El Olivenöl
Salz
Pfeffer
1 Tl. Sesam
Den Ofen auf 200°C vorheizen ein Backblech mit Papier auslegen.
Die Aubergine waschen und in etwa 1/2-1 cm dicke Scheiben schneiden.
Das Papier mit etwas Olivenöl bestreichen, die Auberginenscheiben nebeneinander rauflegen, mit Salz und Pfeffer bestreuen, mit Olivenöl beträufeln und die Sesamsamen darauf verteilen.
Auf der mittleren Schiene etwas 20 Minuten backen.
Für die Frischkäse-Knoblauch-Creme (ausreichend für 1 Burger)
Währenddessen 2 ordentliche Tl. körnigen Frischkäse und 1 Tl. Joghurt mit etwas Thymian und einer fein gehackten Knoblauchzehe (diese kannst du evtl. noch 10 Minuten im Ofen mitrösten) pürieren.
Fertigstellung des Burgers:
1 Brötchen (bei mir Dinkelvollkorn)
Oliven, eingelegte Tomaten, fein gehackt
evtl. Mozzarella, zerzupft
Das Brötchen aufschneiden, auf der unteren Hälfte als erste Schicht 3 Auberginenscheiben rauflegen, dann mit der Hälfte der Knoblauchcreme bestreichen, mit gehackten Oliven und Tomaten belegen, wieder einige Auberginenscheiben, dann ggf. zerzupften Mozzarella, wieder einige Auberginenscheiben, die restlichen Tomaten und Oliven und den Rest Knobicreme. Deckel oben rauf, fertig. Auch jede erdenkliche andere Reihenfolge wird schmecken, davon bin ich überzeugt! ;)
Nachtrag 9.9.: Gerade entdeckt: Das Blogevent "Imbiss mit Biss" vom Björn von happyplate. Oh, tadaa, alles Gute von mir zum ersten Bloggeburtstag, hiermit möchte ich gerne mein Burgerrezept einreichen. Wäre bestimmt was, für'n Imbiss! :)
Habt es schön!
Eure Lena
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Samstag, 6. September 2014
Freitag, 25. April 2014
Gebackene Hüttenkäse-Gemüse-Creme auf Roggenbrötchen
Huhu!
Momentan ist unser Haus ein kleines Chaosörtchen, alle sind unterwegs, selten schaffen wir es zusammen an einen Tisch. Bringt das Arbeitsleben mit sich, ist ganz klar, das kennt jeder. Dann hat jeder noch seine eigenen Hobbies und schwupps, ist der Tag vorbei, und die Familie hat sich schon wieder nicht gesehen. Umso mehr genieße ich es, dass meine Lieblingstestschmeckerin, das ist übrigens meine Mama, und ich, es immerhin schaffen, öfter die Woche zu zweit am Abendbrottisch zu sitzen. Wenn ich davor noch Zeit habe, mache ich uns einen leckeren Brotaufstrich oder so, irgendwas Besonderes, worauf man sich nach einem langen Tag freuen kann.
Wir beide essen furchtbar gerne Hüttenkäse, das ist körniger Frischkäse, der einen angenehmen, würzig-salzigen Geschmack hat und außerdem noch ziemlich fettarm, dafür aber eiweißreich ist. Und auf eben dieser Hüttenkäse-Verpackung war ein tolles Rezept für überbackene Baguettes. "Oh ja, das machen wir morgen". Und genau das haben wir gemacht, ein furchtbar schnelles, leckeres Abendessen. Das Rezept hatte ich mir den Tag zuvor nur einmal durchgelesen, umgesetzt habe ich es jetzt einfach, wie es mir lieb war. So, oder so ähnlich stand es auf jeden Fall auf der Packung. ;)
Zutaten für 1 hungrige Person oder 2 als Snack
100g Hüttenkäse
50g Kräuterquark
50g Magerquark
50-100g würziger Käse, gerieben
1 Paprika
2 Lauchzwiebeln
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
Salz
Pfeffer
1 Brötchen deiner Wahl (Roggen ist lecker)
Und los geht's
Paprika häuten: (wer das nicht will, einfach überspringen)
Den Backofengrill auf höchste Stufe vorheizen.
Die Paprika waschen, den Deckel aufschneiden und die Schote halbieren, das Weiße und die Kerne entfernen. Die Hälften mit den Schnittflächen nach unten in eine Auflaufform legen und auf oberster Schiene in den Backofen schieben. Etwa 10 Minuten im Ofen lassen, sodass die Haut anfängt, Blasen zu werfen und etwas schwarz wird. Aus dem Ofen holen und mit einem feuchten Küchentuch abdecken und 10 Minuten abkühlen lassen.
Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze umstellen.
Lauchzwiebeln gut putzen, nicht essbare Enden abschneiden und den Rest sehr fein hacken.
Hüttenkäse, Quarksorten, Käse, Lauchzwiebeln, Knoblauch, Salz und Pfeffer mischen. Abschmecken.
Haut der Paprika abziehen. Paprika fein würfeln und untermischen. Die Mischung auf die Brötchenhälften schmieren. 10 Minuten auf einem Backblech backen.
Genießen.
Wer noch Kresse hat, oder anderes schönes Grünes, kann das natürlich noch zusätzlich raufstreuen. Ist immer gut. :)
Habt es schön!
Und lasst es euch gut gehen, genießt das Wochenend-Wetter!
Eure Lena
Momentan ist unser Haus ein kleines Chaosörtchen, alle sind unterwegs, selten schaffen wir es zusammen an einen Tisch. Bringt das Arbeitsleben mit sich, ist ganz klar, das kennt jeder. Dann hat jeder noch seine eigenen Hobbies und schwupps, ist der Tag vorbei, und die Familie hat sich schon wieder nicht gesehen. Umso mehr genieße ich es, dass meine Lieblingstestschmeckerin, das ist übrigens meine Mama, und ich, es immerhin schaffen, öfter die Woche zu zweit am Abendbrottisch zu sitzen. Wenn ich davor noch Zeit habe, mache ich uns einen leckeren Brotaufstrich oder so, irgendwas Besonderes, worauf man sich nach einem langen Tag freuen kann.
Wir beide essen furchtbar gerne Hüttenkäse, das ist körniger Frischkäse, der einen angenehmen, würzig-salzigen Geschmack hat und außerdem noch ziemlich fettarm, dafür aber eiweißreich ist. Und auf eben dieser Hüttenkäse-Verpackung war ein tolles Rezept für überbackene Baguettes. "Oh ja, das machen wir morgen". Und genau das haben wir gemacht, ein furchtbar schnelles, leckeres Abendessen. Das Rezept hatte ich mir den Tag zuvor nur einmal durchgelesen, umgesetzt habe ich es jetzt einfach, wie es mir lieb war. So, oder so ähnlich stand es auf jeden Fall auf der Packung. ;)
Achso, und wem es zu aufwendig ist, die Paprika zu häuten, schnipselt sie einfach ungehäutet klein, ich hab mal 'ne Laune, dass ich sie lieber häute. Wir hatten eine orange Paprika, ich find' auf dem Foto sieht die Creme deswegen aus, als wären Aprikosen drin. Nicht täuschen lassen. Obwohl, wenn man die Creme süß macht, schmecken Aprikosen sicher auch sehr gut...
Zutaten für 1 hungrige Person oder 2 als Snack
100g Hüttenkäse
50g Kräuterquark
50g Magerquark
50-100g würziger Käse, gerieben
1 Paprika
2 Lauchzwiebeln
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
Salz
Pfeffer
1 Brötchen deiner Wahl (Roggen ist lecker)
Und los geht's
Paprika häuten: (wer das nicht will, einfach überspringen)
Den Backofengrill auf höchste Stufe vorheizen.
Die Paprika waschen, den Deckel aufschneiden und die Schote halbieren, das Weiße und die Kerne entfernen. Die Hälften mit den Schnittflächen nach unten in eine Auflaufform legen und auf oberster Schiene in den Backofen schieben. Etwa 10 Minuten im Ofen lassen, sodass die Haut anfängt, Blasen zu werfen und etwas schwarz wird. Aus dem Ofen holen und mit einem feuchten Küchentuch abdecken und 10 Minuten abkühlen lassen.
Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze umstellen.
Lauchzwiebeln gut putzen, nicht essbare Enden abschneiden und den Rest sehr fein hacken.
Hüttenkäse, Quarksorten, Käse, Lauchzwiebeln, Knoblauch, Salz und Pfeffer mischen. Abschmecken.
Haut der Paprika abziehen. Paprika fein würfeln und untermischen. Die Mischung auf die Brötchenhälften schmieren. 10 Minuten auf einem Backblech backen.
Genießen.
Wer noch Kresse hat, oder anderes schönes Grünes, kann das natürlich noch zusätzlich raufstreuen. Ist immer gut. :)
Und weil das Brötchen so schön sommerlich daherkommt, möchte ich damit gerne beim Blogevent der lieben Sarah von Leben am Land teilnehmen, die feiert ihr einjähriges Blogbestehen! Alles Gute von mir. :)
Habt es schön!
Und lasst es euch gut gehen, genießt das Wochenend-Wetter!
Eure Lena
Abgelegt in:
Abendessen,
Aus dem Ofen,
Dips&Aufstriche,
Vegetarisch
Sonntag, 20. April 2014
Auberginen-Joghurt-Dip
Hallihallo ihr Lieben!
Es ist herrliches Wetter draußen, so richtig schön, passend zu Ostern! Ich hoffe, auch bei euch war der Osterhasi fleißig, ich habe ein schönes Foto von meinem Osterkörbchen gemacht, aber ich glaube, wenn ich das jetzt hochlade, ist das sowas wie Schleichwerbung... ;)
Hihi, deswegen zu was anderem, passend zum Frühlings- und somit Grillwetter.
Ich habe mich das erste Mal seit gaaaanz langer Zeit mal wieder an Aubergine gewagt. Das ist eines der wenigen Gemüse, vor dem ich so eine kleine Phobie hege, ich habe sie mir vor Jahren einmal zubereitet, und fand es ganz widerlich. Ich will mich gar nicht daran erinnern...
Naja, aber zwischendurch gab es natürlich immer wieder das ein oder andere Rezept, was Aubergine verlangte, und da hab ich sie dann einfach immer weggelassen. Störte (mich zumindest) nie. Aaaaber,man frau will ja mutig sein. Als ich dann letztens bei meinem Lieblingsmarktstand war, und der Auberginen anbot, dachte ich "Lena, wenn nicht jetzt, wann dann?!". Jap, und so habe ich nach jahrelanger Enhaltsamkeit endlich mal wieder eine Aubergine gekauft und mir dann auch gleich die volle Auberginendröhnung gegeben. In Form eines Auberginen-Joghurt-Dips, gefunden in dem Büchlein von GU "Leichte Saucen&Dips".
Trotz erster Skepsis fand ich den Dip ganz lecker, er hat mich nicht aus den Socken gehauen, aber ich denke das liegt daran, dass ich diesen Auberginengeschmack irgendwie noch nicht ganz einordnen kann. Es kam mir etwas unrund vor..
Kann mir jemand sagen, was so richtig gut mit Aubergine harmoniert, ich habe die ganze Zeit überlegt, was mir da fehlt, aber irgendwie hatte ich keine Idee.
So, aber jetzt für die Auberginen-Liebhaber unter euch: hier der Dip. Für Verbesserungsvorschläge bin ich offen, immer her damit!
Zutaten für 2 Personen
1 kleine Aubergine (etwa 300g)
1 Knoblauchzehe
1 Tl Öl
1/2-1 EL Zitronensaft
2 EL Joghurt
1 El gehackte Petersilie
4 Cocktailtomaten
1 Msp. Chili
1/2 Tl Cumin
Salz
Zubereitung
Den Backofen auf 220°C vorheizen, Aubergine halbieren, Knoblauchzehe abziehen und durchpressen. Die Auberginenhälften mit Öl bepinseln und mit dem Knoblauch einreiben. Wieder aufeinandersetzen und in Alufolie wickeln. Auf einem Backgitter in der Mitte des Ofens 40 Minuten weich garen.
Währenddessen die Tomaten waschen und möglichst fein hacken.
Wenn die Aubergine weich ist, aus dem Ofen holen, etwas abkühlen lassen und mit einem Löffel das Fruchtfleisch auskratzen. Mit Zitronensaft pürieren, Joghurt, Petersilie und Tomaten unterrühren, mit den Gewürzen abschmecken. Dazu schmeckt mir Roggenbrot, Fladenbrot ist sicher noch besser.
Habt es schön!
Eure Lena
Es ist herrliches Wetter draußen, so richtig schön, passend zu Ostern! Ich hoffe, auch bei euch war der Osterhasi fleißig, ich habe ein schönes Foto von meinem Osterkörbchen gemacht, aber ich glaube, wenn ich das jetzt hochlade, ist das sowas wie Schleichwerbung... ;)
Hihi, deswegen zu was anderem, passend zum Frühlings- und somit Grillwetter.
Ich habe mich das erste Mal seit gaaaanz langer Zeit mal wieder an Aubergine gewagt. Das ist eines der wenigen Gemüse, vor dem ich so eine kleine Phobie hege, ich habe sie mir vor Jahren einmal zubereitet, und fand es ganz widerlich. Ich will mich gar nicht daran erinnern...
Naja, aber zwischendurch gab es natürlich immer wieder das ein oder andere Rezept, was Aubergine verlangte, und da hab ich sie dann einfach immer weggelassen. Störte (mich zumindest) nie. Aaaaber,
Trotz erster Skepsis fand ich den Dip ganz lecker, er hat mich nicht aus den Socken gehauen, aber ich denke das liegt daran, dass ich diesen Auberginengeschmack irgendwie noch nicht ganz einordnen kann. Es kam mir etwas unrund vor..
Kann mir jemand sagen, was so richtig gut mit Aubergine harmoniert, ich habe die ganze Zeit überlegt, was mir da fehlt, aber irgendwie hatte ich keine Idee.
So, aber jetzt für die Auberginen-Liebhaber unter euch: hier der Dip. Für Verbesserungsvorschläge bin ich offen, immer her damit!
Zutaten für 2 Personen
1 kleine Aubergine (etwa 300g)
1 Knoblauchzehe
1 Tl Öl
1/2-1 EL Zitronensaft
2 EL Joghurt
1 El gehackte Petersilie
4 Cocktailtomaten
1 Msp. Chili
1/2 Tl Cumin
Salz
Zubereitung
Den Backofen auf 220°C vorheizen, Aubergine halbieren, Knoblauchzehe abziehen und durchpressen. Die Auberginenhälften mit Öl bepinseln und mit dem Knoblauch einreiben. Wieder aufeinandersetzen und in Alufolie wickeln. Auf einem Backgitter in der Mitte des Ofens 40 Minuten weich garen.
Währenddessen die Tomaten waschen und möglichst fein hacken.
Wenn die Aubergine weich ist, aus dem Ofen holen, etwas abkühlen lassen und mit einem Löffel das Fruchtfleisch auskratzen. Mit Zitronensaft pürieren, Joghurt, Petersilie und Tomaten unterrühren, mit den Gewürzen abschmecken. Dazu schmeckt mir Roggenbrot, Fladenbrot ist sicher noch besser.
Habt es schön!
Eure Lena
Donnerstag, 3. April 2014
Ein kleiner Küchenunfall [oder: Ricottaküchlein mit dreierlei drauf]
Oh man, das war ein echtes Küchenchaos!
Wenn ich die Möglichkeit habe, die Küche gaaaanz in Ruhe zu nutzen, was bei einem Fünf-unter-einem-Dach-Haushalt nicht so oft vorkommt, nehme ich mir immer viel zu viel vor... Naja, ich brauchte halt neue Dinkel-Hafer-Kekse, Muffins zum Verschenken, selber Muffins für mein Frühstück zum Mitnehmen und wollte meine Lieblingstestschmeckerin natürlich mit einem leckeren Mittagessen beglücken, wenn sie von der Arbeit wieder da ist. Neben einem gemütlichen Frühstück mit einem meiner Bircher-Müsli-Scones wollte ich aber auch nicht auf eine kleine Radtour verzichten. Und das alles an einem Vormittag. Here we go... Geschafft habe ich: alles. Darunter leiden musste: das Mittagessen. Geplant waren hübsche Ricottapfannküchlein, gefunden bei Penne im Topf, geworden sind es, naja, wie ihr auf dem Foto seht, angebrannte Kaiserschmarren. War wohl nichts mit der Optik. Mit den Fotos dann auch nicht, hatte ich keine Lust mehr. (Schönere Fotos dann bei Ann-Katrin.)
Hat dem Geschmack aber keinen Abbruch getan. Super lecker, wurde auch von der Mitesserin bestätigt, die dicke Bohnen-Creme und der pikante Süßkartoffelstampf auch, nur die Tomate hatte es uns leider nicht angetan, war total mehlig (was ja aber zum Glück NICHT meine Schuld war.).
Wenn ich die Möglichkeit habe, die Küche gaaaanz in Ruhe zu nutzen, was bei einem Fünf-unter-einem-Dach-Haushalt nicht so oft vorkommt, nehme ich mir immer viel zu viel vor... Naja, ich brauchte halt neue Dinkel-Hafer-Kekse, Muffins zum Verschenken, selber Muffins für mein Frühstück zum Mitnehmen und wollte meine Lieblingstestschmeckerin natürlich mit einem leckeren Mittagessen beglücken, wenn sie von der Arbeit wieder da ist. Neben einem gemütlichen Frühstück mit einem meiner Bircher-Müsli-Scones wollte ich aber auch nicht auf eine kleine Radtour verzichten. Und das alles an einem Vormittag. Here we go... Geschafft habe ich: alles. Darunter leiden musste: das Mittagessen. Geplant waren hübsche Ricottapfannküchlein, gefunden bei Penne im Topf, geworden sind es, naja, wie ihr auf dem Foto seht, angebrannte Kaiserschmarren. War wohl nichts mit der Optik. Mit den Fotos dann auch nicht, hatte ich keine Lust mehr. (Schönere Fotos dann bei Ann-Katrin.)
Hat dem Geschmack aber keinen Abbruch getan. Super lecker, wurde auch von der Mitesserin bestätigt, die dicke Bohnen-Creme und der pikante Süßkartoffelstampf auch, nur die Tomate hatte es uns leider nicht angetan, war total mehlig (was ja aber zum Glück NICHT meine Schuld war.).
Zutaten für 6 Küchlein
250g Ricotta
1-2 EL Dinkelvollkornmehl
30g Parmesan, fein gerieben
1 Ei (M)
Salz
Pfeffer
Olivenöl
Und so geht's
Ricotta, Ei, Parmesan und Mehl klümpchenfrei verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. In einer großen Pfanne genügend Öl erhitzen und die Küchlein bei mittlerer Hitze von beiden Seiten ausbacken.
Dicke-Bohnen-Creme
In einer Pfanne 1 EL Olivenöl erhitzen.
5 große EL dicke Bohnen mit 1 gehackten Knoblauchzehe darin unter stetigem Rühren 2 Minuten andünsten. Mit 2 EL Olivenöl, wenig heißer Gemüsebrühe und 1 EL Zitronensaft in ein Gefäß geben und pürieren. Falls die Creme zu trocken ist, noch etwas Gemüsebrühe oder Öl hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
In einer Pfanne 1 EL Olivenöl erhitzen.
5 große EL dicke Bohnen mit 1 gehackten Knoblauchzehe darin unter stetigem Rühren 2 Minuten andünsten. Mit 2 EL Olivenöl, wenig heißer Gemüsebrühe und 1 EL Zitronensaft in ein Gefäß geben und pürieren. Falls die Creme zu trocken ist, noch etwas Gemüsebrühe oder Öl hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Süßkartoffelstampf
1 große Süßkartoffel schälen, in Stücke schneiden und in 100 ml Salzwasser gar kochen.
Währenddessen 1/4 gehackte rote Zwiebel und 1 Tl Chakalaka in 1/2 EL Öl glasig dünsten. Wenn die Süßkartoffel gar ist, den Decke vom Topf nehmen, und die Hitze so hoch stellen, dass fast das ganze restliche Wasser verkocht. Mit einem Kartoffelstampfer zu Brei zerstampfen, 1 EL Schmand, gedünstete Zwiebeln und Gewürz unterrühren, evtl. noch abschmecken.
Jeweils drei Küchlein auf einem Teller anrichten, Creme und Stampf dazureichen. Tomatensalat dazu ist auch vorzüglich, vorausgesetzt, ihr habt ein besseres Händchen für die Tomate, als ich...
Habt es schön!
Eure Lena
Donnerstag, 20. März 2014
Knusprige Kartoffel-Polenta-Cheddar-Taler mit Mangold
Was für ein wunderbar toller Tag zum Frühlingsanfang! Hallo, ihr Lieben.
Heute habe ich endlich mal ein Gemüse ausprobiert, was in dieser Jahreszeit Saison hat, und was ich noch nicht gegessen habe, aberimmer IMMER wollte. Und endlich habe ich es geschafft!
Mangold.
Bisher habe ich immer gelesen "schmeckt ähnlich wie Spinat und wird auch so verarbeitet". Nur lesen, und selbst schmecken ist ja was anderes.
Da ich Spinat sehr gerne mag, habe ich schon erwartet, dass mir Mangold erst recht schmecken wird, vor allem frischer, bei Spinate greife ich (leider) sehr oft auf die TK-Variante zurück.
Und ich wurde nicht enttäuscht: würzig, frisch und ja, einfach lecker, so hat mir der Mangold geschmeckt. Gibt es auf jeden Fall wieder. Kombiniert habe ich ihn mit Kartoffeltalern, die von aussen richtig schön knusprig gebraten wurden und von innen noch so lecker cremig, käsig sind. Dazu gab es einen Tomaten-Frischkäse-Dip.
Auf dem grünen Teller kommt der grüne Mangold leider nicht sooo zur Geltung, also genauer hingucken. ;)
Zutaten für 2 Personen
350g kleine Kartoffeln
35g Polenta
140 ml Wasser
1/2 Tl Meersalz
1 Scheibe Cheddar (etwa 25-30g), fein gehackt/gerieben
1 EL Rapsöl
400g Mangold
1 rote Zwiebel, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
1 EL Olivenöl
50-100 ml Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
Und los geht's
Die Kartoffeln in einem Topf mit kochendem Wasser kochen bis sie gar sind, abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken, ausdampfen lassen und Schale abziehen.
140ml Wasser mit 1/4 Tl Meersalz aufkochen, Polenta einrühren und auf kleiner Stufe für etwa 10 Minuten ausquellen lassen (oder nach Packungsanweisung), dabei mehrmals umrühren, damit sie nicht ansetzt.
Mit einem Kartoffelstampfer Kartoffeln, Polenta, Cheddar und 1/4 Tl Meersalz zu einer formbaren Masse zerstampfen. Plätzchen von etwa 2 cm Dicke und 5 cm Durchmesser formen.
Mangold gründlich waschen, verlesen und trocken schütteln. Stiele und Blätter voneinander trennen. Blätter längs halbieren und in Streifen schneiden. Stiele abziehen (so wie beim Spargel) , evtl. trockene Enden und Stellen wegschneiden und Stiele klein würfeln.
In einem Topf 1 EL Olivenöl erhitzen, die Hälfte der Zwiebel, Knoblauch und gehackte Mangoldstiele hinzugeben, unter Rühren andünsten, Gemüsebrühe hinzufügen (so viel, dass der Topfboden gerade bedeckt ist) und auf kleiner Hitze 7 Minuten köcheln lassen, dann die Blätter hinzugeben und 5 Minuten bei geschlossenem Deckel zusammenfallen lassen, ab und zu umrühre. Mit Salz und Pfeffer würzen.
1 EL Rapsöl in einer Pfanne erhitzen, die andere Hälfte der Zwiebel hinzugeben, Kartoffelplätzchen hineinlegen und von jeder Seite 4 Minuten braten.
Kartoffeltaler auf einem Teller mit dem Mangold anrichten, den Tomaten-Frischkäse-Dip dazu servieren.
Für den Dip:
60g Frischkäse und 40g körnigen Frischkäse verrühren.
1 Tomate mit kochendem Wasser überbrühen, abschrecken, Haut abziehen und fein würfeln. In einer Pfanne 1/2 EL Olivenöl erhitzen, 1 Tl Aglio-e-oglio-Gewürz und 1/2 EL Tomatenmark 1-2 Minuten andünsten, Tomaten zugeben und 5 Minuten bei mittlerer Hitze weich garen. Mit dem Pfannenwender fein hacken und unter die Frischkäsemischung rühren. Mit 1 Prise Zucker, evtl. Salz und Pfeffer würzen.
Guten Appetit, lasst es euch schmecken!
Eure Lena
Heute habe ich endlich mal ein Gemüse ausprobiert, was in dieser Jahreszeit Saison hat, und was ich noch nicht gegessen habe, aber
Mangold.
Bisher habe ich immer gelesen "schmeckt ähnlich wie Spinat und wird auch so verarbeitet". Nur lesen, und selbst schmecken ist ja was anderes.
Da ich Spinat sehr gerne mag, habe ich schon erwartet, dass mir Mangold erst recht schmecken wird, vor allem frischer, bei Spinate greife ich (leider) sehr oft auf die TK-Variante zurück.
Und ich wurde nicht enttäuscht: würzig, frisch und ja, einfach lecker, so hat mir der Mangold geschmeckt. Gibt es auf jeden Fall wieder. Kombiniert habe ich ihn mit Kartoffeltalern, die von aussen richtig schön knusprig gebraten wurden und von innen noch so lecker cremig, käsig sind. Dazu gab es einen Tomaten-Frischkäse-Dip.
Auf dem grünen Teller kommt der grüne Mangold leider nicht sooo zur Geltung, also genauer hingucken. ;)
350g kleine Kartoffeln
35g Polenta
140 ml Wasser
1/2 Tl Meersalz
1 Scheibe Cheddar (etwa 25-30g), fein gehackt/gerieben
1 EL Rapsöl
400g Mangold
1 rote Zwiebel, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
1 EL Olivenöl
50-100 ml Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
Und los geht's
Die Kartoffeln in einem Topf mit kochendem Wasser kochen bis sie gar sind, abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken, ausdampfen lassen und Schale abziehen.
140ml Wasser mit 1/4 Tl Meersalz aufkochen, Polenta einrühren und auf kleiner Stufe für etwa 10 Minuten ausquellen lassen (oder nach Packungsanweisung), dabei mehrmals umrühren, damit sie nicht ansetzt.
Mit einem Kartoffelstampfer Kartoffeln, Polenta, Cheddar und 1/4 Tl Meersalz zu einer formbaren Masse zerstampfen. Plätzchen von etwa 2 cm Dicke und 5 cm Durchmesser formen.
Mangold gründlich waschen, verlesen und trocken schütteln. Stiele und Blätter voneinander trennen. Blätter längs halbieren und in Streifen schneiden. Stiele abziehen (so wie beim Spargel) , evtl. trockene Enden und Stellen wegschneiden und Stiele klein würfeln.
In einem Topf 1 EL Olivenöl erhitzen, die Hälfte der Zwiebel, Knoblauch und gehackte Mangoldstiele hinzugeben, unter Rühren andünsten, Gemüsebrühe hinzufügen (so viel, dass der Topfboden gerade bedeckt ist) und auf kleiner Hitze 7 Minuten köcheln lassen, dann die Blätter hinzugeben und 5 Minuten bei geschlossenem Deckel zusammenfallen lassen, ab und zu umrühre. Mit Salz und Pfeffer würzen.
1 EL Rapsöl in einer Pfanne erhitzen, die andere Hälfte der Zwiebel hinzugeben, Kartoffelplätzchen hineinlegen und von jeder Seite 4 Minuten braten.
Kartoffeltaler auf einem Teller mit dem Mangold anrichten, den Tomaten-Frischkäse-Dip dazu servieren.
Für den Dip:
60g Frischkäse und 40g körnigen Frischkäse verrühren.
1 Tomate mit kochendem Wasser überbrühen, abschrecken, Haut abziehen und fein würfeln. In einer Pfanne 1/2 EL Olivenöl erhitzen, 1 Tl Aglio-e-oglio-Gewürz und 1/2 EL Tomatenmark 1-2 Minuten andünsten, Tomaten zugeben und 5 Minuten bei mittlerer Hitze weich garen. Mit dem Pfannenwender fein hacken und unter die Frischkäsemischung rühren. Mit 1 Prise Zucker, evtl. Salz und Pfeffer würzen.
Guten Appetit, lasst es euch schmecken!
Eure Lena
Samstag, 22. Februar 2014
Apfelchutney mit Dill
Tadaaaa! Wochenende! Herrlich. Ausschlafen ist mir (wie meist) leider nicht ganz geglückt, einige von euch kennen das wahrscheinlich, wenn man die ganze Woche früh aufsteht, braucht man erstmal einige Tage, damit der Körper sich ans Ausschlafen gewöhnt, aber schwupps, ist das Wochenende auch wieder vorbei, und, genau, das war's dann mit dem Ausschlafen. Egal, nächstes Wochenende halt.... ;)
Seit ich das erste Mal hier Chutney gemacht habe, bin ich absolut auf den Geschmack gekommen. Deswegen gibt es heute wieder eins, diesmal mit Apfel, die Zubereitung unterscheidet sich nur minimal, wobei weniger Gewürze ins Spiel kommen, das kann ja aber jeder so handhaben, wie er mag. Ich wollte es erstmal so ausprobieren, und es dann meinem Geschmack anpassen.
Zutaten für 2 Gläser
1 Tl. Butter
1 rote Zwiebel
2 Äpfel
2 EL Weißweinessig
1/4 EL brauner Zucker
1 Tl. Zitronensaft
Salz
Pfeffer
3-4 Stiele Dill
Und jetzt
Zwiebeln abziehen und würfeln, Äpfel halbieren, entkernen und ebenfalls würfeln (ich schäle Äpfel eigentlich nie, wer die Schale nicht dabeihaben mag, muss das natürlich tun).
Butter bei mittlerer Hitze in einem Topf zerlassen, Zwiebeln darin glasig dünsten.
Braunen Zucker rüber streuen und schmelzen lassen. Die Äpfel, den Essig und den Zitronensaft einrühren, Deckel auflegen, und das Ganze bei niedriger Hitze weich köcheln lassen (so 5-10 Minuten).
Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken, nach Wunsch etwas durchpürieren.
Dill waschen, trockenschüttel und fein hacken, unterrühren.
In vorbereitete Twist-off Gläser füllen und fest verschließen.
Dazu gab es bei uns Kartoffel-Möhren-Puffer.
Dafür habe ich 4 Kartoffeln und 2 kleine Möhren geschält und geraspelt, in einem Sieb mit etwas Salz 15 Minuten abtropfen lassen, gut ausgedrückt. Dann 1 kleines Ei und 1 EL Mehl eingerührt und kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss gewürzt. In einer heißen Pfanne in 1 EL Rapsöl von jeder Seite 3-5 Minuten goldbraun ausbacken.
Insgesamt hat mir das Chutney gut geschmeckt, nur werde ich das nächste Mal doch ein bisschen kreativer mit den Gewürzen sein. Am Manogchutney gefieil mir die Schärfe so gut, die hier gar nicht vorhanden war. Rettich oder Chili, vielleicht Ingwer, irgendwas muss noch mit rein.
Seid kreativ!
Und habt ein wundervolles Wochenende.
Achja, und bevor ich es vergessen, Anna von anna's teller sammelt gerade Rezepte im Glas ein. Da wird mein Chutney teilnehmen! Schaut doch mal rein, es sind schon andere tolle Sachen dabei.
Habt es schön,
eure Lena.
Sonntag, 16. Februar 2014
Mus-it-yourself: Haselnussmus
Hmhmhm. Heute ist Sonntag. Ich weiß, Wochenende. Eigentlich schön, aber... Ich muss morgen wieder arbeiten. Der Urlaub war viel zu schön, und ging viel zu schnell vorbei.
Naja, aber man soll ja immer aufhören, wenn es am schönsten ist, und sich dann auf das nächste Mal freuen, oder? So wie auf mein nächstes Rezept hier für euch: eins der ganz einfachen, das auf jeden Fall sonntagstauglich ist!
Es gibt so viele tolle Nussmuse, nur leider ist so ein 250g Glas alles andere als günstig. Aber warum denn eigentlich kaufen, wenn doch das was drin ist echt nur aus einer Zutat besteht? Nämlich 100% Nüsse.
Naja, aber man soll ja immer aufhören, wenn es am schönsten ist, und sich dann auf das nächste Mal freuen, oder? So wie auf mein nächstes Rezept hier für euch: eins der ganz einfachen, das auf jeden Fall sonntagstauglich ist!
Es gibt so viele tolle Nussmuse, nur leider ist so ein 250g Glas alles andere als günstig. Aber warum denn eigentlich kaufen, wenn doch das was drin ist echt nur aus einer Zutat besteht? Nämlich 100% Nüsse.
Deswegen gleich mal nachforschen, und... klar kann man das selber machen!
Das Rezept habe ich bei Steffi von kochtrotz gefunden, einem sehr umfangreichen und tollem Blog für alle, die unter verschiedenen Intoleranzen und Allergien leiden.Und natürlich auch für alle anderen. ;)
Ich habe mir das Haselnussmusrezept von ihr abgeschaut.
Es echt ein Kinderspiel, dieses Mus, insgesamt muss nur genügend Zeit eingeplant werden, da die Nüsse geröstet und abkühlen müssen, und auch beim Mixen öfter Pausen zum Abkühlen gemacht werden müssen. Aber sowas kann man doch gut einplanen, zum Beispiel, wenn man abends sowieso vor dem Fernseher oder PC sitzt. Dann ab und zu mal den Knopf des Mixers drücken, sollte ja nicht allzu schwierig sein, oder? ;)
Kennt ihr auch Beispiele von Lebensmitteln, die selber herzustellen eigentlich total einfach und viel günstiger sind, als die gemütlichen, aber recht teuren Produkte aus der Bioabteilung?
Ich finde, dieses Mus ist ein gutes Beispiel.
Zutaten
200g Haselnüsse
Und los
Den Backofen auf 130°C Umluft vorheizen, die Haselnüsse auf einem Backblech ausbreiten und 25 Minuten im Ofen rösten. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen (vollkommen, am besten über Nacht).
Jetzt in einen einigermaßen starken Mixer oder eine Moulinette geben. (Ich habe die Moulinex Moulinette SE, ein älteres Modell mit 750 Watt.) Jetzt kommt das alleraufwendigste: Erstmal stellt ihr die Stufe eures Mixers ein (wenn vorhanden), wo der Mixer pulsiert, also immer nur kurze, hackende Bewegungen ausführt. Damit zerkleinert ihr die Nüsse erstmal, bis ihr klein gehackte Haselnüsse habt. Dann stellt ihr auf volle Power und mixt. Immer ganz doll aufpassen, dass sowohl Mixer als auch Nüsse nicht überhitzen (die Nüsse und ihr Öl trennen sich, wenn sie zu heiß werden, also nicht über 35°C kommen). Lieber öfter eine Pause einlegen. (Ich hab es nebenbei beim Lesen oder so gemacht. ;) )
Erst sieht das Ganze dann recht breiig aus, aber nur Geduld, bald wird es manschig, und dann musig. Jetzt noch solange mixen, bis ihr keine Stücke mehr habt. Voilà, euer selbst gemachtes Haselnussmus!
In saubere Twist-off Gläser füllen und bitte nicht im Kühlschrank, sondern bei Zimmertemperatur aufbewahren. Mit der Haltbarkeit habe ich leider noch keine Erfahrungen, vielleicht wisst ihr ja was?
Probiert es mal aus. Und wenn ihr einen größeren Verbrauch habt, lohnt es sich natürlich, gleich mehr Nüsse zu nehmen!
Habt es schön.
Eure Lena.
Samstag, 15. Februar 2014
Rote-Bete-Dip
Dips sind schon was Tolles, sie passen zu Brot, Kräckern, Kartoffeln, Buletten, Rohkost... euch fällt bestimmt noch viel mehr ein. Diesen leckeren Dip gab es gestern zu meinen Bohnenburgern. Hat das ganze perfekt abgerundet und nochmal ein tolles Geschmacksextra gegeben.
Rote Bete ist wahrscheinlich ein Gemüse, welches man entweder liebt, oder hasst, denn der erdige Geschmack ist nichts für jedermannfrau. Ich persönlich bin diesem Gemüse auf jeden Fall verfallen. Jedoch habe ich noch nie die vorgegarte Variante probiert, ich verarbeite Rote Bete immer frisch, und nach dem Lesen einer Blogeinträge brauche ich die abgepackte auch gar nicht erst probieren.
Ich finde diesen Dip auch in dem Sinne toll, dass es nicht so einer ist, wo man noch hundert Gewürze kaufen muss. Die meisten Zutaten, die man hierfür braucht, sind wahrscheinlich in den meisten Küchenschränken sowieso vorhanden. :)
Für einen Dip für 2 Personen braucht ihr drei Rote Bete, die ihr mit Handschuhen schält, in dünne Scheiben schneidet, und dann in wenig Wasser gar kocht. Jetzt fügt ihr 1/2 Teelöffel Gemüsebrühepulver und 1 Lorbeerblatt hinzu, lasst das ganze noch 2 Minuten kochen und fügt dann 1 EL weißen Balsamicoessig hinzu, nochmals 2 Minuten köcheln lassen. Hackt in der Zeit 2 EL Hasel- oder Walnüsse klein, zupft 1 Hand voll Basilikumblätter ab, und hackt auch diese.
Nun könnt ihr das Lorbeerblatt entfernen, die Rote Bete zusammen mit den kleingehackten Nüssen und der restlichen Flüssigkeit pürieren (darf natürlich nicht zuviel Flüssigkeit sein, sonst wird's Suppe), rührt die gehackten Basilikumblätter und 2 EL Crème fraîche unter. Das ganze schmeckt ihr mit wenig Salz, Pfeffer und einem Schuss Zitronensaft ab.
Passt auch wunderbar zu Ofenkartoffeln.
Lasst es euch gut gehen!
Eure Lena
Samstag, 1. Februar 2014
Mangochutney: so einfach, so unbeschreiblich gut
Habt ihr schon mal Mangochutney selbst gemacht? Eins dieser einfachen Dinge, die echt super fix gemacht sind, zu denen man aber nie kommt?
Wenn nicht: haltet euch ran, es sind die 10 Minuten Aufwand echt wert.
1 Mango
1 rote Zwiebel
1 haselnussgroßes Stück Ingwer
1 Prise Chilipulver oder etwas getrocknete Chilischote
1 El Weißwein-Essig
Saft von 1/2 Limette
1 El brauner Zucker
1 Tl Garam Masala
1 Tl mildes Currypulver
Salz
Pfeffer
Und jetzt
Mango, Zwiebeln und Ingwer schälen. Zwiebeln fein würfeln, Ingwer reiben und Mango in grobe Würfel schneiden.
Essig, LImettensaft und Zucker in einem kleinen Topf erhitzen. Mango, Chili, Ingwer und Zwiebeln dazugeben, Chutney 10 Minuten köcheln lassen. Mit Curry, Salz und Pfeffer würzen. Eventuell pürieren.
Jetzt sofort in vorbereitete, sterilisierte Gläser füllen, Deckel schnell raufschrauben (und Gläser auf den Kopf stellen, mach ich nie, les ich aber immer überall. Bei mir klappt es auch so ;) ).
Hält sich kühl gelagert und "original" verschlossen 2-3 Wochen (angeblich, ich hab's nicht ausprobiert, bin dafür für jede Erfahrung von euch dankbar).
nach einem Rezept von lecker.de
Ein wunderschönes Wochenende!
Und achso, mit diesem Eintrag verabschiede ich mich für einige Tage in den UUUUURLAUB!! :)
Eure Lena
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