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Mittwoch, 27. April 2016

Jans Müsliriegel, ichbacksmir und Ankündigung!

Die Muffins sind gut angekommen. Sehr gut sogar. Und als hätte er es geahnt, hat mein Freund sich abends noch in die Küche gestellt und Müsliriegel gebacken. Vor einigen Wochen hat er schon mal welche gemacht. Er schüttet dann immer einfach beliebige Sachen zusammen, ohne Abzuwiegen oder Sonstiges und guckt, ob ihm die Konsistenz gefällt. Wenn ja, ab in den Ofen, wenn nein, dann muss halt noch irgendwas dazu. Und das klappt bei ihm echt gut! Mit Brot, Kleingebäcken, mit Müsli und nun auch mit Müsliriegeln. Ich kann das ja nicht, ich muss immer alles abwiegen. Naja, und wie oft hab ich schon gesagt:"Ah, das ist so lecker, das muss eigentlich auf den Blog!". Nur ohne Rezept? Fehlanzeige!


Und was soll ich sagen... das nächste Mal hat er sich doch tatsächlich jede Zutat mit Gewichtsangabe notiert! Und sie sind wieder so lecker geworden, dass sie nun veröffentlicht werden. Da wir ein umfangreiches Sortiment an Saaten und Körnern haben, durfte natürlich alles reinwandern, was geht. Wer nicht wegen 10 g Leinsamen losrennen möchte, ersetzt diese einfach gegen andere Saaten.

Die Müsliriegel lassen sich erst gut schneiden, wenn sie vollständig ausgekühlt sind. Also: übt euch in Geduld, wartet etwas. ;)
 Sie sind wunderbar kernig und fruchtig. Da wir beide keine Zuckerjunkies sind, sind sie nicht zu süß.
Tja, und da Clara vom tastesheriff diesen Monat beim ichbacksmir das Thema "unterwegs" gewählt hat, gehen die leckeren Riegel gleich dahin. Vielen Dank, dass du dieses tolle Event immer noch durchführst! :)


Und jetzt möchte ich noch eine Sache ankündigen! Ich habe mir auch mal überlegt, so eine besondere Kategorie an einem bestimmten Tag der Woche zu machen! Gibt es ja auch einigen Blogs, und ich mag das echt gerne. Ich habe mir überlegt, und dazu passen die Müsliriegel gleich als erstes Rezept super, die Kategorie Mitnehm-Mittwoch ins Leben zu rufen. Jeden zweiten Mittwoch, gezählt ab jetzt, werde ich ein Rezept zum Mitnehmen veröffentlich.
Ihr kennt das doch sicher, wenn euch tagsüber auf der Arbeit, in der Uni, Schule oder vor dem Sport der kleine Hunger überfällt. Ihr euch wünscht, jetzt irgendwas dabei zu haben, was nicht so teuer, nicht so zuckrig, sondern einfach sättigend und lecker ist. Und vielleicht am besten noch selbstgemacht. Ich schau mal, wie umfangreich ich mein Spektrum machen werde, ob es eher bei so Müsliriegeln und Schnitten bleibt, oder ob ich auch herzhafte Sachen mit reinnehme. Das wird sich alles entwickeln, ich bin gespannt.

Und hiermit ist der erste Beitrag online! Yaay! :)


Wahrscheinlich gibt es noch ein Update dieses Rezeptes. Da mein Freund ein ziemlicher Perfektionist ist (im allerpositivsten Sinne :) ), möchte er gerne noch ein wenig an der Konsistenz schrauben. Wird sich aber wohl nur um eine Kleinigkeit (1 Ei mehr oder so) handeln.
Zutaten für eine Form von 18x25 cm
Flüssige Zutaten
20 g Kokosöl, geschmolzen
20 g Butter, geschmolzen
30 g Honig
1 Ei

Feste Zutaten
150 g Haferflocken, kernig
100 g Haferflocken, zart

30 g Kokosraspeln
30 g Sonnenblumenkerne
30 g geschroteter Leinsamen
30 g Sesam, geschält
10 g Haferkleie
10 g gepuffter Amaranth
bzw. 140g Saaten, Kerne, ...

100 g Rosinen
25 g getrocknete Pflaumen, gehackt
15 g kandierter Ingwer, gehackt
75 g Nüsse, gehackt

etwa 100 g Wasser

So geht's 
Den Ofen auf 200 °C vorheizen, die Form mit Backpapier auslegen.
Flüssige Zutaten in einer Schüssel verquirlen, feste Zutaten in einer anderen, großen Schüssel vermengen. Flüssige Zutaten dazugeben und mit den festen vermengen. Dann noch bis zu 100 g Wasser hinzugeben, bis die Masse eine feuchte Konsistenz hat.

Die Masse in die Form geben, sehr gut (!) mit einem Löffel fest drücken. Nur dann halten die Riegel gut zusammen.

Im Ofen 30 Minuten goldbraun backen. Vor dem Schneiden komplett auskühlen lassen.

Habt es schön, eure Lena

Dienstag, 23. Februar 2016

Power-Müsliriegel, die süchtig machen

Tür auf. Klack, klack, klack. Tür zu. Schon wieder ist der Zettel samt Magnet von der Pinnwand abgeweht. Durch den Luftzug der Tür. Schon wieder klemme ich ihn wieder dran. Schon wieder schiebe ich die Umsetzung einer Back-Idee vor mir her. Passiert mir leider viel zu oft, und vieles verschwindet dann auch einfach in der untersten Schublade. Zum Glück nicht heute, zum Glück habe ich mich endlich mal wieder aufgerafft, um was Müsliriegel-Ähnliches zu produzieren. Denn ich sage euch: die Dinger machen süchtig!


Ein Drittel habe ich schon einfach so warm aufgegessen. Nicht in Müslistückchen Form, sondern in "ich-brech-mir-einfach-mal-was-ab"-Form. So lecker! Und dabei sind sie auch noch vollgepackt mit richtig guten Dingen. Haferflocken, Sonnenblumenkernen, Amaranth. Dream-Team- <3


Das einzige, was mir daran nicht gefiel, war die Backzeit. Ich hätte eher so 30 Minuten bei der angegebenen Temperatur geschätzt. Es sind allerdings ganze 50 Minuten geworden. Ich denke, meine Form war zu klein, die Masse war so 3-4 cm hoch. Das nächste Mal werde ich es mit 2 cm Höhe versuchen.
Aber ganz egal, das tut dem Geschmack zum Glück keinen Abbruch. Probiert es unbedingt gerne aus! :)

Zutaten für eine Form von 
20 Datteln, 15 Minuten in 100 ml warmen Wasser eingeweicht
3 Eier, Größe M
50 g Kokosöl
5g Vanille-Extrakt (ich hatte noch 1 Pck.Vanille-Aroma vom bekannten Dr. O, das unbedingt weg musste)

180 g zarte Haferflocken
50 g gehackte Mandeln
4 EL gepuffter Amaranth
60 g Sonnenblumenkerne
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz

2 Handvoll Rosinen

So geht's
Püriere die eingeweichten Datteln zusammen mit der Schüttflüssigkeit, den Eiern, Kokosöl und dem Aroma zu einer homogenen Masse. (Das geht am besten in einem leistungsstarken Mixer).
Mische Haferflocken, Mandeln, Amaranth, Sonnenblumenkerne, Backpulver, Salz und Rosinen.
Rühre die Dattelmasse unter, bis alles gut vermengt ist. Lasse den Teig 15 Minuten quellen.

In der Zeit heizt du den Backofen auf 170°C vor und kleidest eine eckige Form mit Backpapier aus. Gib die Masse nun in die Form, streiche sie mit dem Rücken eines Esslöffels glatt und backe sie im Ofen 40-50 Minuten. Teste nach 30 Minuten, ob die den Müsliblock aus der Form heben kannst. Wenn das geht, backe ihn ohne Form weiter (aber bitte Vorsicht vor der Hitze!).

Lasse den Block auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Sobald möglich entfernst du das Backpapier am besten. Schneide mit einem scharfen Messer Riegel oder Würfel deiner gewünschten Größe. Bewahre die luftdicht in einer Box auf. 7 Tage sollten sie gekühlt gut überleben.

Habt es schön! Eure Lena

Samstag, 3. Januar 2015

Flapjacks - perfekt für unterwegs

Nächste Woche Montag beginnt für mich wieder das neue Arbeitsjahr. Während ich jetzt um 11 Uhr noch faul im Bett liegen kann, werde ich am Montag zu dieser Zeit schon am Arbeitsplatz sein. Bis dahin habe ich zum Glück noch etwas Zeit, um ein paar lang liegengelassene Rezepte auszuprobieren.


Ich weiß nicht warum, aber besonders angetan haben es mir Müsliriegel. Ich bin ein totaler Fan von selbstgemachten Riegeln, und immer auf der Suche nach einem Rezept, welches mir gesund erscheint, d.h. ohne industriellen Zucker und ohne einen Haufen Butter zubereitet ist.
Im Gegensatz zu eigenen Muffinkreationen, die ich einfach so aus dem Ärmel schüttel, fallen mir eigene Rezepte für solche Granolabars noch recht schwer. Ich habe wirklich Respekt davor, das richtige Verhältnis von flüssigen zu trockenen Zutaten nicht zu treffen.


Aber was nicht ist, kann ja noch werden! Diese tollen Riegel haben mich auf jeden Fall
überzeugt. Gefunden habe ich sie bei frugalfeeding, dort heißen sie "Healthy banana flapjacks".
Ich habe statt wie im Original zwei, jedoch nur eine Banane genommen, da ich mit der Kombination Haferflocken und viel Banane bisher noch nicht so glücklich war. Ich hatte da mal eine Muffinkreation, und die hat mir nicht so gut gefallen, weil zu bananig. ;)
Mit einer Banane hat es aber genauso wunderbar funktioniert, alles hat zusammengehalten.


Die Flapjacks sind von der Konsistenz her weich, nur ab und zu gibt es was zu bissfestes zu kaufen, und zwar, wenn man gerade mal auf eine Mandel stößt. Voll mit Haferflocken, getrockneten Früchten und einer dezenten Süße von Apfel, Banane und Honig. Ganz leicht auch in einer veganen Variante zu backen, wenn die Butter durch Kokosöl oder Rapsöl und der Honig durch Ahornsirup/Agavendicksaft oder Reissirup ersetzt wird.
Um den Geschmack noch etwas zu ergänzen, würde ich das nächste Mal noch 1-2 Tl Gewürze hinzufügen, in der Wahl sollten keine Grenzen gesetzt sein!

Zutaten für 12-16 Riegel in einer Form von 18 x 25 cm Größe
300g Haferflocken
100g getrocknete Aprikosen, grob gehackt
70g Rosinen
30g Cranberries
50g Sonnenblumenkerne
50g Mandeln
50g Butter oder Ghee oder Kokosöl
3 EL Honig (oder 4, wie im Original, für etwas mehr Süße)
3 EL Erdnussbutter
1 Banane (original: 2 Bananen)
1 Apfel
100ml heißes Wasser

So geht's
Eine rechteckige Form mit Backpapier auslegen. 
Sonnenblumenkerne und Mandeln in einer Pfanne rösten, bis sie anfangen zu duften. Mit den Haferflocken und getrockneten Früchten mischen.
Butter, Honig und Erdnussbutter in einem Topf erwärmen, bis sie sich verbunden haben, immer mal wieder rühren, um das zu erreichen. Den Apfel grob reiben, die Banane mit einer Gabel zermatschen. Zusammen mit dem heißen Wasser unter die Buttermischung rühren.
Trockene und feuchte Zutaten gut vermischen, und 3 Minuten stehen lassen, so haben die Haferflocken kurz Zeit, sich zu setzen.
Den Backofen währenddessen auf 160°C vorheizen.
Die Masse gleichmäßig in die vorbereitete Form geben und gut festdrücken, darauf achten, dass sie bis in die Ecken kommt. Ich schätze mal, meine Riegel waren so 1 1/2-2 cm hoch.
Im vorgeheizten Ofen 50-60 Minuten backen. Zum Schluss habe ich die Müsliplatte samt Backpapier nochmal etwa 5-10 Minuten ohne Form gebacken, einfach, weil ich sonst Angst hatte, dass die Masse zu feucht bleibt.
Dann aus dem Ofen holen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen. Sobald möglich, das Backpapier entfernen, da die Müsliplatte sonst von unten schwitzt. Den ausgekühlten Block in Riegel deiner Wahl schneiden. Einen Tag nach dem Backen schmecken sie noch besser. Also perfekt, um sie sich für den anstehenden Alltag vorzubereiten. :)

Habt es schön!
Eure Lena

Sonntag, 10. August 2014

Lavendelkekse - süßes Sommer-Soulfood

"Kann man Lavendel essen?" :D. Jap, genau diese Frage hat mir ein lieber Mensch gestellt, als ich meinte, ich hab ein paar Lavendelkekse zum Naschen mitgebracht.
Ja, man kann. Lavendel gibt eine blumig-frische Note in Gebäck, Eis und auch Soßen. Diesen Geschmack muss man allerdings mögen, oder man lässt den Lavendel besser Lavendel sein.
In diesen knusprigen Cookies ist die blumige Note auf jeden Fall ein Volltreffer. Das Rezept ist aus der Tassenkuchen Bäckerei von der lieben Mella, die auf ihrem Blog allerlei Süßes und Gebackenes präsentiert. 


Wenn die Kekse einige Tage durchziehen, schmecken sie noch viel intensiver, oder man tauscht etwas weißen Zucker durch selbstgemachten Lavendelzucker aus. Hierfür einfach weißen  Zucker mit einigen Lavendelblüten in ein Schraubglas füllen und einige Wochen ziehen lassen,  und schwupps, habt ihr herrlich duftenden Lavendelzucker, der sich sicher auch auf fruchtigen Muffins wunderbar macht. :)


Zutaten für 2 Bleche
250g Butter
200g Zucker
1 Ei
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz
125g Mehl
250g kernige Haferflocken
2 EL Lavendelblüten

Los geht's
Schlage die Butter mit dem Zucker und dem Ei schaumig, mische Mehl, Salz, Backpulver, Lavendelblüten und Haferflocken und hebe diese unter die Butter-Masse. Stelle den Teig 1 Stunde oder über Nach in den Kühlschrank.

Heize den Backofen auf 170°C auf, belege ein Backblech mit Backpapier.
Steche mit einem Esslöffel walnussgroße oder größere Bällchen ab, lege sie mit etwas Abstand auf das Backblech, denn sie laufen beim Backen etwas auseinander. Drücke die Bällchen etwas flach. Backe sie etwa 20 Minuten, bis sie an den Rändern goldbraun sind.

Lasse die Kekse auf einem Backgitter vollständig auskühlen. Sie schmecken nach 2-3 Tagen am besten, dann sind sie etwas durchgezogen.

Habt es schön!
Eure Lena