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Mittwoch, 13. Mai 2015

Spinat-Quiche mit Feta und versteckter Roter Bete


Wenn wir Dinge immer wieder machen, heißt es dann, dass sie gut sind? Vermutlich trifft das nicht auf alles zu.
Bei den Gerichten, die ich immer wieder koche oder backe ist dies definitiv der Fall. Ich für meinen Teil finde sie dann gut. So wie Quiche, geht irgendwie immer, passt immer und ich kann rauflegen, wonach mir der Sinn steht, oder was halt gerade weg muss. Dieses Mal war es wieder eine Mischung aus beidem.


Nach Quiche stand mir der Sinn, genauso wie nach Spinat. Der Basilikum-Tofu musste weg, die Rote Bete ebenso. Ach, und die Schlagsahne. Der Rest konnte, musste aber nicht.


Die Idee der Spinatquiche (ist nix Ungewöhnliches, klar :D) kam mir am Sonntag, als ich aus dem S-Bahn-Fenster schaute und überlegte, was ich Montagnachmittag wohl Schönes kochen könnte. Und mir war nach Quiche. Während der Zubereitung gestern, stellt ich dann fest, wie langweilig ich Rote Bete Würfel finden würde, und entschied mich kurzerhand, sie als Scheibchen auf den Boden zu legen, darüber eine gute Schicht Zwiebelhalbringe, ein Hingucker und Gaumenschmaus zugleich. Der Guss aus Spinat, Sahne, Milch, Eiern und Feta ist selbsterklärend - ich meine, wer mag bitte keinen würzigen Schafkäse in klassischer Kombi mit Spinat?!?! ;) Tomaten mit Basilikumtofu on top machen dann auch die Draufsicht ganz hübsch, denn mein Lieblingshighlight, die versteckte Rote Bete wird ja erst beim Anschneiden gefunden.


Diesmal habe ich nicht meine kleine schnucklige 24cm Quicheform genutzt, sondern endlich mal auf meine neue, große zurückgegriffen. Schlicht und hübsch, finde ich. Die Quiche ließ sich auch super aus der Form lösen, vorsichtshalber habe ich diese aber trotzdem gefettet und bemehlt, man weiß ja nie.


Und da diese Quiche gleich 3 Zutaten enthält, bei dessen Anblick ich früher nur angeekelt die Nase gekrauselt habe, möchte ich mit dieser an Jankes Geburtstagsevent "Geschmackswandel" teilnehmen. Richtig cooles Thema, wäre ich persönlich nicht drauf gekommen, wobei es so klar auf der Hand liegt. Also insgesamt das Gericht "Quiche" hätte ich sogar vor einigen Jahren noch nicht mal gegessen. Ich meine herzhafter Kuchen... äähm geht's noch? :D


http://jankessoulfood.blogspot.de/p/geschmackswandel-fruher-bah-heute-yeah.html

Alles Gute, liebe Janke, ich hoffe, ich kann deinen Geschmack einigermaßen treffen. Sonst in 7 Jahren... ;)

Außerdem kochte die Mädchenküche wieder ganz fleißig, diesmal drehte sich alles um den Spinat. Und heute haben alle Mädels gemeinsam gekocht, und bäääm! was haben sie gemacht?!? QUICHE! Da schließe ich mich dann doch gleich mal an! Gesammelt wird dieses Mal bei Frl. Moonstruck (klick). :)
Wer sich hinter der Mädchenküche versteckt? Das erfahrt ihr zum Beispiel auf ihrer Facebookseite. Wunderbares Konzept, und drangeblieben sind sie auch, so wie versprochen. Umso mehr freut es mich, diesmal teilnehmen zu können.

Zutaten für eine Quiche-Form 28cm Durchmesser
140g Dinkelvollkornmehl
110g Dinkelmehl Type 1050
5g Salz
100g Frischkäse*
100g Butter*
1 Eigelb, L *(Eiweiß nicht wegtun, braucht ihr noch!)

300g TK-Spinat, aufgetaut und ausgedrückt
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten und mit einer Gabel zerdrückt
1 Rote Bete, in dünne Scheiben geschnitten
4 Cocktailtomaten

100 ml Milch*
100 ml Schlagsahne*
3 Eier, L*
1 Eiweiß* (das, was vom Teig übrig blieb)
200g Feta*, mit einer Gabel zerkrümelt
Salz (bei mir 3 große Prisen)
Pfeffer
Chiliflocken, optional

Basilikum-Tofu, optional

So geht's
Zuerst bereitest du den Teig zu, dieser muss noch mindestens eine Stunde kühlen, bevor er verwendet wird. Hierzu mischst du Mehle und Salz mit Butter, Frischkäse und Eigelb in einer Schüssel und verknetest es rasch zu einem glatten Teig.

Stelle eine Quicheform bereit, die du eventuell fettest und mit Mehl einstäubst.

Bereite den Guss vor:
Ziehe die Zwiebel an, halbiere sie, schneide die eine Hälfte in Ringe (halbierte Ringe ;) ) und die andere Hälfte würfelst du.
Verrühre Milch, Sahne, Eier, Knoblauch, Zwiebelwürfel (!), den ausgedrückten Spinat und 150g vom Feta, würze die Mischung mit Salz, Pfeffer und etwas Chili.

Heize den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor.
Rolle den Teig nun auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf Form-Größe aus, sodass du auch noch den Rand legen kannst.
Drücke den Teig in die Form, und an den Rand, steche den Boden mit einer Gabel mehrmals ein. Backe ihn nun 8 Minuten auf mittlerer Schiene vor.

Nun kannst du die Tomaten waschen und halbieren. Hole den Teig aus dem Ofen, schichte die Rote Bete Scheiben rauf und auf diese die Zwiebelringe. Gib nun den Guss rauf, bestreue die Quiche mit dem restlichen zerkrümelten Feta und belege sie mit den halbierten Tomaten. Stelle den Ofen auf 200°C hoch und backe die Quiche etwa 40-45 Minuten lang, stelle den Ofen dann aus, lasse die Quiche aber noch 10-15 Minuten im Ofen, so ist der Guss komplett gestockt.

*Anmerkung meinerseits: bei Tierprodukten stehen Produkte aus artgerechter (Bio)-Haltung bei mir an erster Stelle. Bei euch auch? :)

Habt es schön!
Eure Lena

Samstag, 18. Oktober 2014

Quiche mit Fenchel, getrockneten Tomaten und Oliven

Es kann nicht immer alles glatt laufen. Der Fenchel, der in dieser Quiche versteckt ist, sollte nämlich eigentlich gar nicht in die Quiche wandern. Nein, eigentlich gebührte ihm die Ehre, sich auf einem Flammkuchen niederzulassen, in nettester Gesellschaft mit Rucola, Zitrone und Parmesan. Wie gesagt, es kann nicht alles glatt laufen.
Aufgrund von Zeitmangel und "ach, mich überkommt gerade die Lust auf Tomaten", wurde nämlich Flammkuchen mit Tomaten, Rucola und Mozzarella gebacken. Ohne Fenchel, Zitrone und Parmesan. Da ich zwei davon aber nicht so im Regen stehen lassen wollte, gab es gestern, als ich nach einer anstrengenden Woche in Ruhe zuhause ankam, den besagten Fenchel. Mit Parmesan. Ohne Rucola und Zitrone. Dafür mit Oliven und getrockneten Tomaten. 


Und dieses Team spielt wunderbar zusammen, als ich die Quiche in den Ofen schob, war ich tatsächlich noch sehr skeptisch, ob sie denn auch wirklich schmecken würde. Auch, wenn ich Fenchel mag, ich traue ihm immer noch nicht so sehr, da sein Geschmack wirklich sehr, sehr eigen ist. Aber genau wie bei der Tomaten-Fenchelsuppe wurde ich wieder eines besseren belehrt: würzige Tomaten und Oliven spielen hervorragend mit dem aromatischen Fenchel und dem milden Guss zusammen. Alles zusammen auf knusprigen Boden: Dream-Team würd' ich sagen. Außerdem finde ich die Quiche sehr hübsch, sie passt farblich toll zu dem milden Herbstwetter, was gerade vor unserer Haustür lauert.

Zutaten für 2 Personen
1 große Fenchelknolle (350g)
1 handvoll schwarze Oliven ohne Stein, in Scheiben geschnitten
einige getrocknete Tomaten, fein gehackt
90g Crème fraîche
50ml Milch
2 Eier
35g Parmesan, gehobelt
1/2 Tl Fenchelsamen
Salz
Pfeffer

1/2 Portion Teig aus diesem Rezept, (ist dann ausreichend für eine 24er-Quicheform)

So geht's
Den Teig bereitet ihr nach dem Rezept zu und lasst ihm im Kühlschrank ruhen. Putzt die Fenchelknolle, halbiert sie und schneidet den Strunk sowie eventuell trockene Enden weg. Jetzt in feine Scheiben schneiden. Mit Fenchelsamen, Salz und Pfeffer verkneten.
Mischt für den Guss die Crème fraîche, die Milch, die Eier und den gehobelten Parmesan. Würzt die Mischung mit Salz und Pfeffer.

Heizt den Ofen auf 180°C aus, rollt auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Quicheteig auf die Größe einer 24er-Quicheform aus. Buttert die Form, und legt den Teig hinein, drückt den Rand an und stecht den Boden mit einer Gabel mehrmals ein. Backt den Teig im Ofen 8 Minuten auf mittlerer Schiene vor.

Währenddessen verrührt den Guss mit dem Fenchel, Tomaten und Oliven.
Holt den Teig wieder auf dem Ofen, gießt den Guss hinein und backt die Quiche auf der gleichen Temperatur 45-50 Minuten, bis der Rand gut gebräunt ist.

Die fertige Quiche aus dem Ofen nehmen und etwas ruhen lassen, dann genießen!

Da diese Quiche so toll zum Herbst passt, und mich total überzeugt hat, möchte ich dieses Rezept zu Steffis erstem Blogevent einreichen! Sie sucht Herbst-Rezepte, egal ob süß oder herzhaft, und ihr könnt sie noch bis morgen, 19.10., einreichen. Also so wie ich auf den letzten Drücker. ;)



Habt es schön,
eure Lena

Samstag, 30. August 2014

Zeit für mich und Mangold-Tarte mit Süßkartoffelboden

Ein Wochenende nur für mich. Das habe ich mir für dieses vorgenommen. Die letzten Wochen immer unterwegs gewesen, in der Woche und am Wochenende. Und alles, was während der Arbeitswoche liegen bleibt, wird ja bei jedem von uns dann auf's Wochenende abgewälzt, sodass dieses manchmal  meist anstrengender als die Woche selbst ist.
Diesmal wird's anders:
Noch nicht einmal Aufgaben, die es zu erledigen gilt, habe ich mir gesetzt. Normalerweise springe ich im Dreieck, wenn ich meinen Tag nicht strukturiere, aber dieses Mal habe ich mir nur eins ganz bewusst vorgenommen: NIX TUN! Was kommt, das kommt, was nicht, das eben nicht. Let's do it!

So kommt es, dass diese wunderbare Tarte schon länger im Hinterstübchen schlummert, um jetzt endlich veröffentlicht zu werden. Ins Auge gesprungen ist sie mir auf küchengötter.de und während es nach der Entdeckung doch seehr lange dauerte, sie dann auch endlich zu kochen, gab es sie dann gleich dreimal hintereinandern, weil sie wirklich unheimlich lecker ist, und ich manchmal Phasen habe, da könnte ich eine bestimmte Sache jeden Tag rund um die Uhr essen, und da war es gerade...richtig: Mangold!


Was mich immer am allermeisten fasziniert, ich aber auch sehr schade finde, ist die Tatsache, dass aus einem riesengroßen Bund Mangold immer nur ein Hauch übrig bleibt. Und an Putzarbeit spart man bei dessen Zubereitung ja nunmal auch nicht...
Ach, aber aufgehört mit dem Gemeckere, der Geschmack ist es doch allemal wert!
Der Kartoffelpuffer-Boden (der im Original zwar mit normalen Kartoffeln ist, und dadurch vermutlich etwas neutraler) wird dank der Süßkartoffel in meiner Variante etwas süßlich. Die anderen Geschmackssinne werden aber nicht vernachlässigt: würziger Ajvar, herber Mangold und cremig, salziger Frischkäse. Lasst es euch schmecken!

Zutaten für eine Tarteform vom Durchmesser 24cm
1 Süßkartoffel (200g)
Salz
Pfeffer
25g + 75g Frischkäse
50g Weizenmehl Type 1050
30g Hartweizengrieß
500g Mangold
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
1 EL Olivenöl
3 kleine Strauchtomaten, in Scheiben geschnitten
3 EL Ajvar (mit dem mildem schmeckt es leckerer)

So geht’s
Die Süßkartoffel gründlich waschen, in Scheiben schneiden und in Salzwasser 10-15 Minuten garen, abgießen und sofort mit dem Kartoffelstampfer stampfen. Mehl mit Hartweizengrieß, Salz und Pfeffer mischen, mit 25g Frischkäse und dem Kartoffelstampf zu einem Teig verkneten (der recht stark klebt).

Die Tarteform fetten und bemehlen, den Teig hineindrücken, einen Rand hochziehen. Den Backofen auf 200 Grad aufheizen und den Boden 10 Minuten auf mittlerer Schiene vorbacken.

Währenddessen den Mangold gründlich verlesen und waschen, die Stiele von den Blättern trennen, Stiele klein schneiden, Blätter in Streifen schneiden und grob hacken.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, den Knoblauch und die Stiele darin 3 Minuten andünsten. Dann die Blätter hinzugeben und bei mittlerer Hitze zugedeckt 5 Minuten zusammenfallen lassen. Salzen und pfeffern.

Den vorgebackenen Boden mit dem Ajvar bestreichen, die Tomaten darauf verteilen und den Mangold ausdrücken und auf den Boden geben. Mit dem restlichen Frischkäse beklecksen, noch etwas salzen und pfeffern und 25 Minuten auf der 2 Schiene von unten backen, bis der Rand fest und goldbraun ist. 



Habt es schön, nehmt euch Zeit!
Eure Lena

Montag, 4. August 2014

Quiche mit Zucchini, Tomaten, Lauchzwiebeln und Feta

Seltenst werden Rezepte, die mir ins Auge springen, sofort nachgekocht. Ab und an schaffe ich es dann aber doch, so gab Barbara von Barbaras Spielwiese den Anstoß zu dieser wunderbaren Quiche. Eine Portion Teig hatte ich noch eingefroren, und so war das Zubereiten ein Witz, nur kurz Zutaten schnippeln, Guß zusammenrühren, würzen, Teig ausrollen, belegen, fertig.

Das war auch gut so, denn ich weiß ja nicht, wie das bei euch ist, aber ab und an kommt es vor, dass ich mir die Tage viel zu voll packe, aber ich WILL das alles trotzdem machen... ;) Und wenn sich dann hinterher herausstellt, dass sich dieser Tag allemal gelohnt hat, ich ziemlich genau nach 24 Stunden glücklich und todmüde ins Bett falle, ja, dann mache ich das sehr gerne so!

Das Rezept dieses Tages möchte ich hier mit euch teilen. Für die kleine, persönliche Portion Glück. :)


Zutaten für 2 Personen
1 Zucchini (etwa 300g)
4 Cherry-Rispentomaten
3 Lauchzwiebeln
80g Crème fraîche
2 Eier, Größe L
50ml Milch
100-120g Feta
2 Stiele Thymian, Blättchen abgezupft
5 Stiele Oregano, Blättchen abgezupft
Pfeffer
2 Prisen Salz

So geht's
Backofen auf 180°C vorheizen (Ober-/Unterhitze).
Eine Quicheform (Durchmesser 24cm) fetten und bemehlen, Teig* auf Mehl ausrollen, in die Form drücken. Mit einer Gabel mehrmals einstechen. Auf mittlerer Schiene 10 Minuten vorbacken.

Das Gemüse waschen. Zucchini in dünne Scheiben hobeln, Tomaten halbieren, Stielansatz entfernen, Lauchzwiebeln in dünne Scheiben schneiden.

Crème fraîche, Eier und Milch verrühren, 100g Feta fein zerkrümeln und unterrühren. Zucchini und Lauchzwiebeln unterheben, mit Oregano, Thymian, Salz und Pfeffer würzen.

Die Füllung auf den Boden geben, Tomatenhälften darauf verteilen, mit dem restlichen Feta und etwas frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen. Auf mittlerer Schiene bei 180°C 40-45 Minuten fertig backen.

*ergibt 2 Tarteböden Durchmesser 24cm (muss vor dem Backen min. 1 Stunde in den Kühlschrank)
140g Dinkelvollkornmehl
110g Dinkelmehl Type 630
1 große Prise Salz
100g Butter
100g Frischkäse
1 Eigelb 
zu einem Teig verkneten, teilen. Die eine Hälfte für 1 Stunde in den Kühlschrank, die andere Hälfte z.B. einfrieren.


Und so eine Quiche ist doch auch recht picknick-tauglich, weswegen ich hiermit gerne am Blogevent der lieben Stephie von Meine Küchenschlacht teilnehme. Ein tolles Event, besonders, da das Wetter ja (zumindest hier bei uns) fast nach Picknicks schreit! :)

 

Habt es schön!
Eure Lena

Samstag, 7. Juni 2014

Tomatenquiche - Sommer vor der Haustür

Ihr Lieben!
Heute halte ich mich kurz, knapp, konkret:
Cremt euch ein, geht nach draußen, und genießt dieses herrliche Wetter. Trefft Freunde, veranstaltet Picknicks, esst auf der Terasse. Springt ins Wasser, spritzt euch nass.
Wir haben Sommer vor der Haustür.
Und wenn ihr was zum Essen braucht, versucht es mit dieser Quiche. Für das Rezept hüpft einfach rüber zu maxulia, bei denen habe ich dieses wunderbare Sommeressen geklaut. Fotos bekommt ihr aber noch von mir. So viel Zeit muss sein. ;)



Möchte jemand doch noch eine kleine Anregung?! Das einzige, was ich verändert habe, ist, ich habe mit Dinkelvollkorn und Dinkel 630 gebacken, je die Hälfte, mögen wir einfach lieber. Schnittlauch kam mit in den Guss und gebacken wurde mit Ober-/Unterhitze, dann aber mit 20°C mehr. Ansonsten. Wie gesagt, hüpft einfach rüber. :)

Habt es wunderschön!
Eure Lena

Sonntag, 25. Mai 2014

einfach nur: ein sonntag. so wie er sein soll

Wie verbringt man einen herrlichen Frühlingstag, der mit dem Abschluss eines wunderbaren Wochenendabends anfängt? Genau, mindestens genauso toll, wie der Abend war.

Ausschlafen, oder es zumindest versuchen, weil man es doch nicht schafft, die Sonne scheint ja schon.
Schwimmen gehen, und gar nicht aus dem Wasser wollen, denn man könnte den ganzen Tag darin verbringen.
Sich um den Garten kümmern, denn die Zucchinis wachsen so schön und es bringt Spaß ihnen dabei zuzusehen.
Mit einer lieben Freundin reden, sich wohl fühlen.
Und 2 Stunden in der Küche zu stehen, um seinen Liebsten und sich etwas Gutes zu tun. Süßes und Herzhaftes. Das Herzhafte gibt es jetzt.

Eine wunderbare Wähe, der Boden genau richtig, mit etwas Vollkorn und leicht salzig. Der Belag aus Mangold, in den ich mich sowieso reinlegen können, besonders, wenn er aus dem Ofen kommt. Und einem Guss aus Ricotta, Sahne, gut gewürzt.
Das Rezept stammt aus dem GU-Werk "Quiches-ofenfrisch verführerisch" von Tanja Dusy. In dem Buch sind noch weitere herrliche Varianten, die ich am liebsten fast alle ausprobieren möchte.



Zutaten für 2 glückliche Personen (anders ausgedrückt: eine Springform von 18 cm)
50g Dinkelvollkornmehl
40g Weizenmhel Type 405
1/4 Tl Salz
30g kalte Butter, gewürfelt
etwa 90 ml kaltes Wasser

400g Mangold
1 rote Zwiebel, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
2 EL Weißwein
50 ml Wasser
1/2 Tl Gemüsebrühpulver
Öl

125g Ricotta
1 Ei, L
50g saure Sahne
Muskat
Salz
Pfeffer
2 EL Pecorino, gerieben

Und so geht's
Den Teig vorbereiten, dazu Mehle und Salz mischen, die Butter in Stücken dazugeben und mit den Fingerspitzen zu Streuseln verreiben. Nach und nach kaltes Wasser dazugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Für 30 Minuten ab in den Kühlschrank

Mangold ordentlich putzen, Blätter und Stiele trennen. Die Stiele in 1/2 cm lange Stücke schneiden, die Blätter in 1 cm Streifen. Öl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch und Zwiebel glasig dünsten, Mangoldstiele hinzugeben und unter Rühren 3 Minuten mitdünsten, mit Weißwein, Wasser und Gemüsebrühe ablöschen, 5 Minuten lang auf mittlerer Hitze köcheln lassen. Die Mangoldblätter hinzufügen und weitere 5 Minuten bei mittlerer Hitze zusammenfallen lassen, ab und zu rühren.

Währenddessen aus Ricotta, Ei, Sahne einen Guss rühren, mit wenig Salz, aber kräftig mit Pfeffer und Muskat würzen.

Den Backofen auf 220°C vorheizen.
Den Teig auf wenig Mehl zu einem Kreis ausrollen, in eine gefettete (oder wie bei mir zwischen Boden und Rand Backpapier klemmen) Springform (Durchmesser 18 cm) legen, dabei einen Rand formen.

Mangold etwas ausdrücken und auf dem Boden verteilen, Pecorino großzügig darüber verteilen (einen Teelöffel noch überbehalten), den Guss rübergießen.
Restlichen Pecorino, etwas schwarzen Pfeffer und eine Prise Salz über die Wähe geben, im Backofen (Mitte) 30-35 Minuten backen.

Das Ende dieses perfekten Tages?
Ein strahlend blauer Himmel.
Habt es schön!
Eure Lena