Hallo ihr Lieben und alles Gute für das neue Jahr 2017!
Es passiert selten, dass ich ein Rezept aus einer Kochzeitschrift sofort ausprobieren kann, doch als letztens die Lecker ankam, hatte zufällig alles da, um die Zucchini-Crust-Pizza auszuprobieren. Ich habe sie etwas abgewandelt, sodass sie vegan wird und mit Hummus (ausnahmsweise mal aus dem Glas) und Avocado gegessen. Ein sehr leckeres Abendessen, nicht unnötig kompliziert. Wem es aber nach einer richtigen Pizza gelüstet, der sollte wirklich bei einer richtigen Pizza bleiben. :) Allen anderen, guten Appetit!
Zutaten für 2 Böden (ausreichend für 1 Person, die Hunger hat, oder für 2 zur Vorspeise)
aus Lecker 1/2017
450 g Zucchini, geraspelt
1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser, verquirlt und 10 Min. quellen gelassen
Salz, Pfeffer
1/2 Tl Oregano
30 g Kichererbsenmehl
So geht's
1 Geraspelte Zucchini in ein Sieb geben und mit 1 Tl Salz vermengen, abtropfen lassen.
2 Ein Backblech einfetten, den Ofen auf 180 °C vorheizen.
3 Nach 10 Minuten hat die Zucchini genug Salz gezogen, drückt sie aus und wringt das restliche Wasser mithilfe eines festen Tuchs aus.
4 Vermengt die Zucchiniraspeln mit dem Leinsamen-Ei, den Gewürzen und dem Mehl, teilt den Teig und drückt zwei flache Fladen auf das Backblech.
5 Backt die "Pizza" im Ofen 20-25 Minuten.
6 Toppt sie mit dem Lebensmittel eurer Wahl und lasst sie euch schmecken!
Habt es schön,
eure Lena
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Mittwoch, 11. Januar 2017
Dienstag, 12. Juli 2016
Flammkuchen mit Ziegenfrischkäse, Tomate und Rucola
Ich bin wirklich begeistert von diesem Flammkuchen. Er ist
super easy zu machen und war bei uns nach 20 Minuten im Ofen, sodass wir
währenddessen den Tisch decken konnten, um uns dann hungrig auf ihn zu stürzen.
Bei dem schönen Wetter am Sonntag, haben mein Freund und ich nämlich am
Gewächshaus gewerkelt und sind dann ins Freibad gefahren, um uns abzukühlen.
Klar, dass wir dann super hungrig nach Hause kamen!
Einzig und allein der Teig war etwas zimperlich. Hier
solltet ihr Vorsicht walten lassen, und das Ausrollen gaanz behutsam angehen.
Bei mir hat es am besten geklappt, indem ich den Teig gleich auf dem Backpapier
ausgerollt habe. Dieses muss dann natürlich trotzdem bemehlt sein, sonst wird
es ein Klebe-Fiasko.
Bei einigermaßen sonnigem Wetter am Abend konnten wir dann
auch noch draußen sitzen, das ist natürlich wunderbar.
Getoppt haben wir den Flammkuchen außer mit Rucola noch mit etwas Pesto Genovese. Ultra lecker. Und eigentlich komme noch
Pinienkerne dazu, die habe ich im Eifer des Gefechts allerdings vergessen. J Macht nichts!
Als sehr schnellen Teig fand ich diesen hier wirklich gut,
es war keine Arbeit von 5 Minuten ihn zu machen. Allerdings bevorzuge ich
den Teig dieses Rezepts hier. Von der Konsistenz (besonders beim Ausrollen!) und vom
Geschmack ist er dem schnellen Teig doch überlegen. Das wird das nächste Mal
werden dieses Topping und der andere Teig auf jeden Fall kombiniert. Denn das Topping war spitze!
Zutaten für 2 Bleche ( bzw. 3 Personen)
aus köstlich vegetarisch 3/2016
250 g Dinkelvollkornmehl
5 g Salz
1 Tl Backpulver
125 g saure Sahne
60 ml Milch
125 g Ziegenfrischkäse
75 g saure Sahne
1-2 EL Milch
2 gestr. Tl Thymian
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
250 g Kirschtomaten
3 Lauchzwiebeln
2 Hände voll Rucola
Mehl für die Arbeitsfläche
Backpapier
2 Ofenbleche
So geht’s
1 Für den Teig mischst du Mehl, Salz und Backpulver in
einer Schüssel und rührst saure Sahne sowie Milch unter bis ein homogener Teig
entstanden ist.
2 Für die Creme verrühre Ziegenfrischkäse, saure Sahne,
Milch, Thymian und Pfeffer.
3 Putze die Lauchzwiebeln und die Tomaten, halbiere die
Tomaten und hacke die Zwiebeln fein
4 Wasche den Rucola.
5 Heize den Ofen mit 2 Backblechen darin auf 190°C (Umluft)
auf.
6 Halbiere den Teig, und Rolle jedes Stück sehr dünn auf
einem bemehlten Backpapier aus. Bestreiche die Fladen vorsichtig mit der
Frischkäsecreme und belege sie mit den Tomaten und den Lauchzwiebeln
7 Ziehe die Flammkuchen samt Backpapier vorsichtig auf die
heißen Bleche.
Backe die Bleche gleichzeitig im vorgeheizten Ofen 15
Minuten lang. Schalte dann den Ofen aus, klemme einen Kochlöffel zwischen
Ofentür und Ofen und lasse die Flammkuchen noch 5 Minuten drin.
8 Toppe den Flammkuchen mit dem Rucola, schneide ihn in
Stücke und genieße!
Habt es schön! Eure Lena
Montag, 5. Januar 2015
Heißhunger auf Pizza, heute vegan: Rosenkohlpizza mit Süßkartoffelboden
Uuaaah, der Heißhunger hat zugeschlagen. Nach der Ankündigung einiger Freunde, sie würden einen Pizzaabend machen, an dem ich nicht teilnehmen konnte, hat mich heute die Lust niedergewalzt. Eine Pizza musste her. Da ich Hefeteige eigentlich lieber über Nacht, ansetze, war diese Alternative von blissfulbasil absolut reizvoll: ein Boden ohne Hefe, mit Süßkartoffel im Teig, fix zusammengerührt. Absolut machbar, auch innerhalb einiger Minuten, sieht man mal vom Vorgaren der Süßkartoffel ab.
Und ich glaube, wenn ich das schreibe, was ich jetzt schreibe, werden einige den Kopf schütteln, aber ja, ich hatte auch Heißhunger auf Rosenkohl. (Jetzt ist es raus). Ich mag Rosenkohl wirklich gerne, ich mag sogar die viel zu lang gekochte, in Soße ertränkte Version. Ich sehe schon, da kommen böse Kindheitserinnerungen à la "iss deinen Kohl auf" hoch...
Aber habt ihr die kleinen runden Dinger mal im Ofen geröstet, zusammen mit den Gewürzen, nach denen euch gerade ist? Glaubt mir, es passt eine Menge zu dem kleinen Kohl. Auch, wenn man ihm das gar nicht zutraut. Ich habe mal eine Variante mit Kardamom und Zitrone gemacht. Lecker. Auf der Pizza ist er aber schlicht und einfach mit Salz, Pfeffer und Chili gelandet. Auch gut!
Zusammen mit roten Zwiebeln und etwas Rucola stillte diese Pizza meinen Appetit, und noch viel wichtiger, meinen Hunger, ganz hervorragend!
Natürlich möchte ich hier niemanden zwingen, Rosenkohl zu essen. Es ist euch vollkommen freigestellt, mit was ihr eure Pizza toppt. Pizza eben. Meine Variante ist wahrscheinlich wirklich sehr eigen. Trotzdem gebe ich euch das Rezept für den Boden und die Soße mit an die Hand. Das Gemüse, sprich Rosenkohl und Zwiebeln habe ich einfach gesäubert und geschält, in die Form geschnitten, in der ich sie gerne haben möchte, mit Gewürzen und Öl gemischt, und zusammen mit dem Boden, der vorgebacken werden musste, auf's Blech gelegt. Keine Pfanne, kein Pipapo.
Der Boden ist jedoch anders, als normaler Hefeteigboden. Zwar ist die Kruste aussen etwas knsuprig, aber dann hört es auch schon auf mit der Knusprigkeit. Je weiter zur Mitte hin, desto weicher und ich würde mal sagen pfannkuchenartiger wird der Boden. Mir gefällt das sehr gut, ich mag matschige Kuchen, Kekse und nun auch Pizzaböden. Außerdem harmoniert der süßliche Geschmack der Süßkartoffel wunderbar mit den Toppings. Also, probiert es einfach aus! ;)
Zutaten für 2 runde Pizzen
2 Süßkartoffeln, à 300g
1 EL Chia + 3 EL Wasser (oder ein Hühnerei, dann ist's halt nicht mehr vegan)
110g Hafermehl
30g Dinkelmehl (original: Mandelmehl)
1 EL Apfelessig
1 EL Olivenöl
1 Tl Oregano
1 Tl Basilikum
1 Tl Knoblauchpulver (hatte ich nicht)
1/2-1 Tl Salz
etwas Chiliflocken
So geht's
Legt ein Backblech mit Backpapier aus.
Die Süßkartoffel säubern und in Würfel schneiden, in wenig Wasser etwa 20-30 Minuten gar kochen.
Mit den Chiasamen und dem Wasser das Chia-Ei vorbereiten, also alles verrühren und 10 Minuten stehen lassen.
Das Wasser der Kartoffel abgießen und mit einem Kartoffelstampfer zu Brei zerstampfen.
Mehle, Essig, Öl und Gewürze mischen. Chiaei und Kartoffelmus unterrühren.
Den Ofen auf 200°C vorheizen.
Die Hälfte der Masse auf das Backblech geben, und mit einem Esslöffel möglichst gleichmäßig ausstreichen, hinterher solltet ihr einen etwa 1/2 cm dünnen, runden Fladen haben. (Da ich nur eine Pizza gemacht habe, weiß ich gar nicht, ob beide zusammen auf ein Blech passen, ansonsten auf zwei verteilen oder eine eckige Pizza backen :) ).
Im vorgeheizten Ofen etwa 30 Minuten backen, die Ränder sollen goldbraun und knusprig aussehen. Dann die Tomatensoße und das gewünschte Topping drauf verteilen, nochmals 5-10 Minuten in den Ofen schieben. Herausholen und in die für euch passenden Stücke schneiden!
Für die Tomatensoße erhitzt ihr einfach etwas Öl in einer Pfanne, schwitzt darin eine klein gehackte Knoblauchzehe und eine kleine gehackte Schalotte an, gebt Oregano und 1 EL Tomatenmark hinzu, löscht das ganze mit einer 500ml Packung passierten Tomaten ab, würzt sie mit Salz, Pfeffer und Zucker und lasst sie etwas einköcheln. Dann noch pürieren wenn gewünscht, fertig.
Habt es schön!
Eure Lena
Und ich glaube, wenn ich das schreibe, was ich jetzt schreibe, werden einige den Kopf schütteln, aber ja, ich hatte auch Heißhunger auf Rosenkohl. (Jetzt ist es raus). Ich mag Rosenkohl wirklich gerne, ich mag sogar die viel zu lang gekochte, in Soße ertränkte Version. Ich sehe schon, da kommen böse Kindheitserinnerungen à la "iss deinen Kohl auf" hoch...
Aber habt ihr die kleinen runden Dinger mal im Ofen geröstet, zusammen mit den Gewürzen, nach denen euch gerade ist? Glaubt mir, es passt eine Menge zu dem kleinen Kohl. Auch, wenn man ihm das gar nicht zutraut. Ich habe mal eine Variante mit Kardamom und Zitrone gemacht. Lecker. Auf der Pizza ist er aber schlicht und einfach mit Salz, Pfeffer und Chili gelandet. Auch gut!
Zusammen mit roten Zwiebeln und etwas Rucola stillte diese Pizza meinen Appetit, und noch viel wichtiger, meinen Hunger, ganz hervorragend!
Natürlich möchte ich hier niemanden zwingen, Rosenkohl zu essen. Es ist euch vollkommen freigestellt, mit was ihr eure Pizza toppt. Pizza eben. Meine Variante ist wahrscheinlich wirklich sehr eigen. Trotzdem gebe ich euch das Rezept für den Boden und die Soße mit an die Hand. Das Gemüse, sprich Rosenkohl und Zwiebeln habe ich einfach gesäubert und geschält, in die Form geschnitten, in der ich sie gerne haben möchte, mit Gewürzen und Öl gemischt, und zusammen mit dem Boden, der vorgebacken werden musste, auf's Blech gelegt. Keine Pfanne, kein Pipapo.
Der Boden ist jedoch anders, als normaler Hefeteigboden. Zwar ist die Kruste aussen etwas knsuprig, aber dann hört es auch schon auf mit der Knusprigkeit. Je weiter zur Mitte hin, desto weicher und ich würde mal sagen pfannkuchenartiger wird der Boden. Mir gefällt das sehr gut, ich mag matschige Kuchen, Kekse und nun auch Pizzaböden. Außerdem harmoniert der süßliche Geschmack der Süßkartoffel wunderbar mit den Toppings. Also, probiert es einfach aus! ;)
Zutaten für 2 runde Pizzen
2 Süßkartoffeln, à 300g
1 EL Chia + 3 EL Wasser (oder ein Hühnerei, dann ist's halt nicht mehr vegan)
110g Hafermehl
30g Dinkelmehl (original: Mandelmehl)
1 EL Apfelessig
1 EL Olivenöl
1 Tl Oregano
1 Tl Basilikum
1 Tl Knoblauchpulver (hatte ich nicht)
1/2-1 Tl Salz
etwas Chiliflocken
So geht's
Legt ein Backblech mit Backpapier aus.
Die Süßkartoffel säubern und in Würfel schneiden, in wenig Wasser etwa 20-30 Minuten gar kochen.
Mit den Chiasamen und dem Wasser das Chia-Ei vorbereiten, also alles verrühren und 10 Minuten stehen lassen.
Das Wasser der Kartoffel abgießen und mit einem Kartoffelstampfer zu Brei zerstampfen.
Mehle, Essig, Öl und Gewürze mischen. Chiaei und Kartoffelmus unterrühren.
Den Ofen auf 200°C vorheizen.
Die Hälfte der Masse auf das Backblech geben, und mit einem Esslöffel möglichst gleichmäßig ausstreichen, hinterher solltet ihr einen etwa 1/2 cm dünnen, runden Fladen haben. (Da ich nur eine Pizza gemacht habe, weiß ich gar nicht, ob beide zusammen auf ein Blech passen, ansonsten auf zwei verteilen oder eine eckige Pizza backen :) ).
Im vorgeheizten Ofen etwa 30 Minuten backen, die Ränder sollen goldbraun und knusprig aussehen. Dann die Tomatensoße und das gewünschte Topping drauf verteilen, nochmals 5-10 Minuten in den Ofen schieben. Herausholen und in die für euch passenden Stücke schneiden!
Für die Tomatensoße erhitzt ihr einfach etwas Öl in einer Pfanne, schwitzt darin eine klein gehackte Knoblauchzehe und eine kleine gehackte Schalotte an, gebt Oregano und 1 EL Tomatenmark hinzu, löscht das ganze mit einer 500ml Packung passierten Tomaten ab, würzt sie mit Salz, Pfeffer und Zucker und lasst sie etwas einköcheln. Dann noch pürieren wenn gewünscht, fertig.
Habt es schön!
Eure Lena
Sonntag, 12. Oktober 2014
Flammkuchen mit Kürbis, Mangold und roten Zwiebeln
Deswegen wurde dieser durchaus herbstliche Flammkuchen auch zufrieden auf dem Balkon in der Sonne genossen. Da schmeckt es dann noch mal 10000mal so gut! Mindestens. ;)
Der Flammkuchen ist schon etwas aufwendiger, da das Gemüse vorher in der Pfanne gegart wird, denn die 12 Minuten Backzeit reicht nicht aus, um es gar zu machen. Ihr habt natürlich die Möglichkeit, alles zusammen in die Pfanne zu werfen, oder es einzeln zu garen, dann könnt ihr jedes Gemüse für sich würzen, was recht genial ist, finde ich. Den Kürbis habe ich nur schlicht gesalzen und gepfeffert, ich könnte mir jedoch auch sehr gut diese Option vorstellen.
Dass mein Guss so gelb geworden ist, liegt sicherlich am Eigelb, nicht wundern. Aromenmäßig reizt der Flammkuchen eine Menge aus: knuspriger, herzhafter Boden, leicht süßlicher Kürbis, der hervorragend mit dem bitteren Mangold harmoniert. Ziegenfrischkäse und rote Zwiebeln würzen das ganze sehr schön, ergänz durch Rosmarin und Thymian. Hach jaa, ich möchte noch ein Stückchen bitte!
Zutaten für 2 Personen
1/2 Flammkuchenteig aus diesem Rezept
350g Kürbisfruchtfleisch vom Hokkaido, in dünne Scheiben geschnitten
einige Stängel Mangold, fein gehackt
2 kleine rote Zwiebeln, in Ringe geschnitten
1 Zweig Rosmarin, Blättchen abgezupft und fein gehackt
3 Stiele Thymian, Blättchen abgezupft
75ml Gemüsebrühe
100g saure Sahne
1 Eigelb
Muskat
Salz
Pfeffer
Olivenöl
optional: Ziegenfrischkäse, Kürbiskernöl
So geht's
Heizt den Backofen sowie ein Backblech oder Pizzastein auf 230°C vor.
Zuerst erhitzt ihr in einer Pfanne etwas Olivenöl, und bratet den Kürbis auf höchster Stufe unter stetigem Rühren 2 Minuten an. Dann salzt und pfeffert ihr ihn, gießt 75ml Gemüsebrühe an und lasst diese auf niedriger Hitze kommplett verköcheln. Der Kürbis sollte nun gar sein.
Aus der Pfanne nehmen, einen weiteren Esslöffel erhitzen und den Mangold unter Rühren zusammenfallen lassen. Ebenfalls aus der Pfanne nehmen, wieder etwas Öl erhitzen und die Zwiebelringe zusammen mit den Kräutern in etwa fünf Minuten glasig dünsten.
Den Boden zieht ihr zunächst auf einem bemehlten Stück Backpapier aus, um ihn dann ganz dünn auszurollen. 10 Minuten ruhen lassen.
Für den Guss verrührt ihr die Saure Sahne mit dem Eigelb und würzt die Mischung kräftig mit Muskat, Salz und Pfeffer. Streicht diese auf den Boden, verteilt Kürbis, Mangold und Zwiebeln euren Wünschen entsprechend darauf.
Holt das Backblech aus dem Ofen, zieht den Flammkuchen samt Backpapier rauf und backt ihn 12-15 Minuten auf der zweiten Schiene von unten.
Serviert ihn zusammen mit Kürbiskernöl und Ziegenfrischkäse.
Und mit diesem wirklich goldenem Rezept, möchte ich Astrid und Frederike vom Blog Küchentratsch zu ihrem 2. Bloggeburtstag gratulieren! Alles Gute!
Habt es richtig schön!
Eure Lena
Abgelegt in:
Aus dem Ofen,
Flammkuchen&Pizza,
Herbst,
Kürbis,
mit Ei,
Soulfood
Sonntag, 24. August 2014
Wo ist die Zeit geblieben oder vegane Pizza am Sonntagnachmittag
Leute, ehrlich, wo bitte ist diese verflixte Zeit geblieben? Die Zeit, als ich noch bei uns über den Hof lief und mir eine Beschäftigung suchte? Als ich noch zu Ma und Daddy ging und quengelte:"Mir ist sooo langweilig...". Und ich die Worte:"Lena, warte mal ab, die Zeit vergeht noch schnell genug" noch nicht glauben und begreifen wollte. Als Kind erscheint es dir manchmal unmöglich, dass die Zeit jemals zu schnell vergeht. (Außer natürlich, man ist zum Spielen verabredet und wird PUNKT SECHS von seiner Mama abgeholt... ;) )
Ja, mittlerweile bin ich nicht mehr ganz so jung (alt auch noch nicht, aber zumindest keine sechs mehr), und es kommt mir vor, als verschlucke der Tag die Zeit einfach so. Happs, und wech is se. Selbst wenn der Tag bis zum Letzten ausgereizt wird und noch in den nächsten übergeht, bringt einen das auch nicht weiter. Nee, weil man dann am nächsten nämlich länger schlafen muss.
Genug geplaudert, meine Lösung ist momentan, und mit der komm' ich echt gut klar: nimm dir nur noch das vor, wo du weißt, das schaffst du auch. Denn sich zu viel vorzunehmen, enttäuscht hinterher meistens nur.
Und jetzt hab ich die Überleitung zu meinem heutigen Rezept auch irgendwie nicht drauf, aber die ersten drei Absätze mussten einfach mal raus, ich kann mir vorstellen, auch euch beschäftigt dieses Thema des Öfteren.
Zeit nehmen. Zum Beispiel, um Neues auszuprobieren, diesen Sonntag sollte es eine vegane Pizza werden. Klar, Pizza vegan geht eigentlich ganz leicht, einfach den Käse und die Wurst weglassen. Aber ich habe mich mal an eine vegane Käseadaption gewagt, denn in der veganen Küche mimt man Käse ja meistens mit Cashews/Pinienkernen/Mandeln nach, so ist veganer Parmesan beispielsweise oft aus Mandeln und diese "Mozzarellacreme" auf der Pizza ist nun aus Cashewkernen. Allerdings noch gepimpt mit Schalotten und Knoblauch, sodass sie geschmacklich doch ganz anders als Käse ist, aber die Konsistenz nach dem Backen konnte wirklich an Käse erinnern (ha, nur dass sie keine lästigen Fäden beim Abbeißen gezogen hat, großer Pluspunkt also!).
Das Rezept habe ich als "flatbread" bei yupitsvegan gefunden, da mit Feigen und Mais, stelle ich mir auch unheimlich gut vor, da heute aber Sonntag ist, muss ich mit dem belegen, was im Haus ist. Tomaten, Oliven, Rote Zwiebeln, frischer Basilikum. Auch nicht verkehrt. Hab noch daran gedacht, eine Nekatarine raufzuschneiden, wäre geschmacklich bestimmt gelungen, habe ich dann aber doch mangels "Lust auf zu viel Süßes" weggelassen. Als Nachtisch gab's schließlich noch selbstgemachtes Eis. ;)
Desweiteren ist der Teig interessant, dieser ist zum Teil aus Amaranthmehl, wodurch er einen nussig-kernigen Geschmack bekommt. Von meiner Freundin wurde er mit dem Geschmack von Knäckebrot verglichen, das trifft es ganz gut finde ich, eine Knäckebrotpizza also, sehr super, sehr lecker.
Zutaten, so dass drei Personen gut satt werden
adaptiert von yupitsvegan
Teig
180g Weizenvollkornmehl + extra zum Bearbeiten
120g Amaranthmehl (oder mehr Weizenmehl)
3/4 Tl. Salz
4g Hefe
1 gestr. EL Kokosblütenzucker
200-240ml lauwarmes Wasser
Schalotten-Mozzarellacreme
40g Cashewkerne, gehackt und über Nacht in Wasser eingeweicht
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 Schalotte, fein gehackt
1/2 Tl. Salz
220-240 ml Wasser
1 Tl. Limonensaft
3/4 EL Speisestärke
Belag
6-7 kleine Rispentomaten, in Scheiben geschnitten
60g Oliven ohne Kern, in Ringe geschnitten
1 rote Zwiebel, in Ringe geschnitten
2 Hände voll Basilikumblätter
Salz
Pfeffer
So geht's
Am besten bereitet ihr den Teig am Vortag zu. Dafür löst ihr die Hefe und den Zucker im lauwarmen Wasser auf. Mischt die Mehle und rührt das Hefewasser ein, solange bis ein sehr klebriger Teig entsteht. Lasst diesen abgedeckt etwa 10 Minuten ruhen. Nun knetet ihr ihn, nehmt noch ein bisschen mehr Weizenvollkornmehl, falls er euch zu klebrig ist, nach drei Minuten streut ihr das Salz rüber und knetet es noch weitere 5 Minuten mit ein. Gebt noch so viel Mehl hinzu, dass ein glatter Hefeteig entsteht. Lasst den Teig bei Zimmertemperatur abgedeckt 60 Minuten stehen, dann kommt er über Nacht in den Kühlschrank. Nehmt ihn am nächsten Tag mindestens eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank.
Für die Schalottencreme nehmt ihr etwas Wasser (KALT!) ab, und löst die Speisestärke darin auf. Die restlichen Zutaten und das restliche Wasser püriert ihr mit dem Zauberstab oder im Mixer fein, sodass es wirklich eine glatte Masse ist. Gebt diese in einen Topf und erwärmt sie knapp unter den Siedepunkt. Nun gebt ihr unter Rühren die aufgelöste Speisestärke hinzu und kocht das Ganze auf, weiter Rühren, bis es andickt. Mit Salz und Limonensaft abschmecken.
Heizt den Backofen und euren Backstein/Backblech auf 210°C vor.
Den Teig teilt ihr und rollte jede Hälfte auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche (oder auf einem gut bemehlten Stück Backpapier, das könnt ihr dann mit auf's Blech/den Stein ziehen) aus, stecht ihn mit einer Gabel mehrmals ein. Wenn der Backstein fertig aufgeheizt ist, zieht ihr die erste Pizza rauf und backt auf der 2. Schiene von unten 3 Minuten vor, holt sie aus dem Ofen, streicht die Hälfte der Schalottencreme rauf und belegt sie mit den übrigen Zutaten. Nun auf derselben Schiene in 15 Minuten fertig backen, bis der Rand knusprig braun ist und die Schalottencreme fest wirkt und ebenfalls etwas Farbe hat. Mit der zweiten Pizza verfahrt ihr genauso.
Gebt die Basilikumblätter auf die Pizza, streut noch Salz und frisch gemahlenen Pfeffer rauf und genießt sie.
Sehr gut schmeckt das Schutzengel-Gewürz von Sonnentor dazu.
Genießt die Zeit, besonders die, die ihr für euch und eure Liebsten habt!
Eure Lena
Ja, mittlerweile bin ich nicht mehr ganz so jung (alt auch noch nicht, aber zumindest keine sechs mehr), und es kommt mir vor, als verschlucke der Tag die Zeit einfach so. Happs, und wech is se. Selbst wenn der Tag bis zum Letzten ausgereizt wird und noch in den nächsten übergeht, bringt einen das auch nicht weiter. Nee, weil man dann am nächsten nämlich länger schlafen muss.
Genug geplaudert, meine Lösung ist momentan, und mit der komm' ich echt gut klar: nimm dir nur noch das vor, wo du weißt, das schaffst du auch. Denn sich zu viel vorzunehmen, enttäuscht hinterher meistens nur.
Und jetzt hab ich die Überleitung zu meinem heutigen Rezept auch irgendwie nicht drauf, aber die ersten drei Absätze mussten einfach mal raus, ich kann mir vorstellen, auch euch beschäftigt dieses Thema des Öfteren.
Zeit nehmen. Zum Beispiel, um Neues auszuprobieren, diesen Sonntag sollte es eine vegane Pizza werden. Klar, Pizza vegan geht eigentlich ganz leicht, einfach den Käse und die Wurst weglassen. Aber ich habe mich mal an eine vegane Käseadaption gewagt, denn in der veganen Küche mimt man Käse ja meistens mit Cashews/Pinienkernen/Mandeln nach, so ist veganer Parmesan beispielsweise oft aus Mandeln und diese "Mozzarellacreme" auf der Pizza ist nun aus Cashewkernen. Allerdings noch gepimpt mit Schalotten und Knoblauch, sodass sie geschmacklich doch ganz anders als Käse ist, aber die Konsistenz nach dem Backen konnte wirklich an Käse erinnern (ha, nur dass sie keine lästigen Fäden beim Abbeißen gezogen hat, großer Pluspunkt also!).
Das Rezept habe ich als "flatbread" bei yupitsvegan gefunden, da mit Feigen und Mais, stelle ich mir auch unheimlich gut vor, da heute aber Sonntag ist, muss ich mit dem belegen, was im Haus ist. Tomaten, Oliven, Rote Zwiebeln, frischer Basilikum. Auch nicht verkehrt. Hab noch daran gedacht, eine Nekatarine raufzuschneiden, wäre geschmacklich bestimmt gelungen, habe ich dann aber doch mangels "Lust auf zu viel Süßes" weggelassen. Als Nachtisch gab's schließlich noch selbstgemachtes Eis. ;)
Desweiteren ist der Teig interessant, dieser ist zum Teil aus Amaranthmehl, wodurch er einen nussig-kernigen Geschmack bekommt. Von meiner Freundin wurde er mit dem Geschmack von Knäckebrot verglichen, das trifft es ganz gut finde ich, eine Knäckebrotpizza also, sehr super, sehr lecker.
Zutaten, so dass drei Personen gut satt werden
adaptiert von yupitsvegan
Teig
180g Weizenvollkornmehl + extra zum Bearbeiten
120g Amaranthmehl (oder mehr Weizenmehl)
3/4 Tl. Salz
4g Hefe
1 gestr. EL Kokosblütenzucker
200-240ml lauwarmes Wasser
Schalotten-Mozzarellacreme
40g Cashewkerne, gehackt und über Nacht in Wasser eingeweicht
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 Schalotte, fein gehackt
1/2 Tl. Salz
220-240 ml Wasser
1 Tl. Limonensaft
3/4 EL Speisestärke
Belag
6-7 kleine Rispentomaten, in Scheiben geschnitten
60g Oliven ohne Kern, in Ringe geschnitten
1 rote Zwiebel, in Ringe geschnitten
2 Hände voll Basilikumblätter
Salz
Pfeffer
So geht's
Am besten bereitet ihr den Teig am Vortag zu. Dafür löst ihr die Hefe und den Zucker im lauwarmen Wasser auf. Mischt die Mehle und rührt das Hefewasser ein, solange bis ein sehr klebriger Teig entsteht. Lasst diesen abgedeckt etwa 10 Minuten ruhen. Nun knetet ihr ihn, nehmt noch ein bisschen mehr Weizenvollkornmehl, falls er euch zu klebrig ist, nach drei Minuten streut ihr das Salz rüber und knetet es noch weitere 5 Minuten mit ein. Gebt noch so viel Mehl hinzu, dass ein glatter Hefeteig entsteht. Lasst den Teig bei Zimmertemperatur abgedeckt 60 Minuten stehen, dann kommt er über Nacht in den Kühlschrank. Nehmt ihn am nächsten Tag mindestens eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank.
Für die Schalottencreme nehmt ihr etwas Wasser (KALT!) ab, und löst die Speisestärke darin auf. Die restlichen Zutaten und das restliche Wasser püriert ihr mit dem Zauberstab oder im Mixer fein, sodass es wirklich eine glatte Masse ist. Gebt diese in einen Topf und erwärmt sie knapp unter den Siedepunkt. Nun gebt ihr unter Rühren die aufgelöste Speisestärke hinzu und kocht das Ganze auf, weiter Rühren, bis es andickt. Mit Salz und Limonensaft abschmecken.
Heizt den Backofen und euren Backstein/Backblech auf 210°C vor.
Den Teig teilt ihr und rollte jede Hälfte auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche (oder auf einem gut bemehlten Stück Backpapier, das könnt ihr dann mit auf's Blech/den Stein ziehen) aus, stecht ihn mit einer Gabel mehrmals ein. Wenn der Backstein fertig aufgeheizt ist, zieht ihr die erste Pizza rauf und backt auf der 2. Schiene von unten 3 Minuten vor, holt sie aus dem Ofen, streicht die Hälfte der Schalottencreme rauf und belegt sie mit den übrigen Zutaten. Nun auf derselben Schiene in 15 Minuten fertig backen, bis der Rand knusprig braun ist und die Schalottencreme fest wirkt und ebenfalls etwas Farbe hat. Mit der zweiten Pizza verfahrt ihr genauso.
Gebt die Basilikumblätter auf die Pizza, streut noch Salz und frisch gemahlenen Pfeffer rauf und genießt sie.
Sehr gut schmeckt das Schutzengel-Gewürz von Sonnentor dazu.
Genießt die Zeit, besonders die, die ihr für euch und eure Liebsten habt!
Eure Lena
Abgelegt in:
Aus dem Ofen,
Flammkuchen&Pizza,
Picknick,
vegan,
Vegetarisch
Freitag, 13. Juni 2014
Kartoffelteig-Pizza mit Pesto, Oliven und Zucchini
So langsam bahnt sich die Zeit der lauen Abende und des langen Draußensitzens, an. Die Zeit, in der man Freunde noch lieber zum Essen einlädt, weil man einfach draußen sitzen kann, sich die warme Luft um die Nase wehen lassen kann und genießt. Eigentlich...
Wenn dann nicht der strahlende Tag auf einmal in Blitz, Donner und insgesamt ein richtiges Sommerunwetter umschlägt. Zum Glück hatten wir nicht geplant zu grillen. ;)
Nein, es gab Pizza. Aber nicht irgendeine Pizza. Denn wenn solch eine liebe Freundin, wie an diesem Frühlingstag, zu Besuch kommt, soll es natürlich was Besonderes sein. Wie wäre es mit einem Teig aus Kartoffeln, einer Soße, die gar keine Soße ist, sondern Pesto, und einem Belag aus Zucchini, Kernen und Oliven?!
Für Freunde kochen ist für mich immer noch ein bisschen aufregender. Normalerweise koche ich immer für meine Lieblingstestschmeckerin und mich. Und wenn es dann mal nichts wird, ist es nicht so schlimm, denn das mache ich einfach einige Tage später wieder wett. Für und mit Freunden kochen tue ich seltener. Ist ja klar, wir wohnen nunmal nicht unter einem Dach. ;)
Deswegen bin ich immer einkleines großes Bisschen aufgeregt, hibbel förmlich in der Küche rum. Mache mir Gedanken, ob das denn nun auch richtig ist...oder doch nicht, oder doch. Besonders schwer ist es ja immer wenn gesagt wird: "Ach Lena, du kannst enscheiden.". Entscheiden?! Ich?! Aber ach, entspann dich, wird schon!
Entschieden habe ich mich dann nämlich doch ziemlich schnell. Eigentlich sogar sofort, denn diese Pizza wollte ich schon ewig machen.
Zubereitet war bereits alles, als sie eintraf, beim Belegen wurde mir dann noch profimäßig geholfen. Es wurde diskutiert "reichen die Olivenringe so, sollen sie auch noch auf die Zucchinis rauf?" und "hm, ja, doch auch wenn's Kartoffelteig ist, wir machen es auf der untersten Schiene, machen wir ja bei der "normalen" Pizza auch.".
Im Ofen, immer wieder kritisch beäugt, bräunte sie dann so ganz gemütlich vor sich hin, aber schon nach zehn Minuten stand sie dampfend auf dem Tisch.
Haaach jaaa, und dann konnte ich endlich beruhigt durchatmen. Schon beim ersten Bissen und beim ersten Blick in das Gesicht meiner Freundin war klar: jap, es schmeckt. :)
Puuuh, Aufregung vorbei, jetzt kann der gemütliche Teil des Abends losgehen...
Zutaten für 2 satte Personen und 1 Probiererin
nach einem Rezept aus der Apotheken-Umschau
Wenn dann nicht der strahlende Tag auf einmal in Blitz, Donner und insgesamt ein richtiges Sommerunwetter umschlägt. Zum Glück hatten wir nicht geplant zu grillen. ;)
Nein, es gab Pizza. Aber nicht irgendeine Pizza. Denn wenn solch eine liebe Freundin, wie an diesem Frühlingstag, zu Besuch kommt, soll es natürlich was Besonderes sein. Wie wäre es mit einem Teig aus Kartoffeln, einer Soße, die gar keine Soße ist, sondern Pesto, und einem Belag aus Zucchini, Kernen und Oliven?!
Für Freunde kochen ist für mich immer noch ein bisschen aufregender. Normalerweise koche ich immer für meine Lieblingstestschmeckerin und mich. Und wenn es dann mal nichts wird, ist es nicht so schlimm, denn das mache ich einfach einige Tage später wieder wett. Für und mit Freunden kochen tue ich seltener. Ist ja klar, wir wohnen nunmal nicht unter einem Dach. ;)
Deswegen bin ich immer ein
Entschieden habe ich mich dann nämlich doch ziemlich schnell. Eigentlich sogar sofort, denn diese Pizza wollte ich schon ewig machen.
Zubereitet war bereits alles, als sie eintraf, beim Belegen wurde mir dann noch profimäßig geholfen. Es wurde diskutiert "reichen die Olivenringe so, sollen sie auch noch auf die Zucchinis rauf?" und "hm, ja, doch auch wenn's Kartoffelteig ist, wir machen es auf der untersten Schiene, machen wir ja bei der "normalen" Pizza auch.".
Im Ofen, immer wieder kritisch beäugt, bräunte sie dann so ganz gemütlich vor sich hin, aber schon nach zehn Minuten stand sie dampfend auf dem Tisch.
Haaach jaaa, und dann konnte ich endlich beruhigt durchatmen. Schon beim ersten Bissen und beim ersten Blick in das Gesicht meiner Freundin war klar: jap, es schmeckt. :)
Puuuh, Aufregung vorbei, jetzt kann der gemütliche Teil des Abends losgehen...
Zutaten für 2 satte Personen und 1 Probiererin
nach einem Rezept aus der Apotheken-Umschau
275g mehligkochende Kartoffeln
1 Ei, M
40g Dinkelvollkornmehl
35g Speisestärke
Salz
schwarzer Pfeffer
40g Saatenmix (Kürbis-,Sonnenblumen- und Pinienkerne), geröstet
150g getrocknete Tomaten in Öl (ich hatte insgesamt eine 250g Packung, in der aber nur 53% Tomaten und der Rest Öl waren)
100ml Gemüsebrühe
3 Knoblauchzehen, fein
gehackt
1 Tl Zitronensaft
30g Tomatenmark
70g schwarze Oliven, in
Ringe geschnitten
200g Zucchini, in
2-3mm dicke Scheiben geschnitten
So geht’s
Den Backofen auf 250°C Umluft einstellen, auf der untersten Schiene einen
Pizzastein (wenn vorhanden) einschieben, der etwa 30-40 Minuten vorheizen kann. Alternativ: ein
Backblech nehmen
Kartoffeln schälen und gar kochen, mit einem Kartoffelstampfer
zerstampfen, mit dem Ei, Stärke und Mehl mischen, mit Salz und Pfeffer würzen.
Tomaten abtropfen lassen, Öl auffangen.
Tomaten mit 1 EL
des Öls, gerösteten Kernen, Knoblauch, Zitronensaft, Gemüsebrühe und Tomatenmark pürieren.
Teig auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech auf
bemehlter Fläche dünn ausrollen, mit dem Pesto bestreichen, mit den
Zucchinischeiben und Olivenringen belegen, ggf. noch mit weiteren Kernen
bestreuen.
Den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze umstellen, die Pizza
samt Backpapier auf den Stein (oder das vorgeheizte Blech) ziehen und etwa 10
Minuten backen, nach 7 Minuten die Hitze wegstellen. Die Ränder müssen leicht
gebräunt sein.
Und das Draußensitzen? Das haben wir später einfach nachgeholt. Als es sich wieder beruhigt hatte, und die Sonne uns dann doch noch mit ihren warmen Strahlen verwöhnte. Wunderschön.
Habt es genauso schön!
Eure Lena
Und das Draußensitzen? Das haben wir später einfach nachgeholt. Als es sich wieder beruhigt hatte, und die Sonne uns dann doch noch mit ihren warmen Strahlen verwöhnte. Wunderschön.
Habt es genauso schön!
Eure Lena
Abgelegt in:
Flammkuchen&Pizza,
Kartoffeln,
mit Ei,
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Soulfood,
Vegetarisch
Mittwoch, 4. Juni 2014
Flammkuchen mit grünem Spargel, getrockneten Tomaten und Pinienkernen
Hektik. Das erleben wir alle täglich. Auf dem Weg zur Arbeit: ob die Ampel grün bleibt, oder wir schon wieder bei dunkelorange rüber gedüst sind. Beim hektischen Wühlen in der Tasche, wenn das Handy klingelt und es aber, ach, schon wieder nicht auffindbar ist, und dann -zack- auf der Erde landet. Und bei noch so viel mehr.
In solchen Situationen komme ich dann ins Grübeln, wie schön es ist, sich Zeit zu nehmen, denn ich finde, das tun wir viel zu selten, zwar schaffen wir es, klar, aber das Wichtige dabei ist: es bewusst zu tun. Nicht nur immer von A nach B hetzen, nicht immer über den nächsten Friseurtermin, den Einkauf, das Was-Ziehe-Ich-An-Problem und die Wochenendplanung gleichzeitig nachdenken. Sondern sich bewusst auf eine einzige, stinknormale, noch so einfache Sache konzentrieren. Selbst wenn es nur so etwas Banales wie der Umgang mit dem Backofen ist, denn sonst passiert euch sowas wie mir...
...bei meinem Flammkuchen. Wenn im Rezept "Umluft nicht empfehlenswert steht", dann höre ich das nächste Mal drauf. Denn ich habe es heute geschafft. Habe meinen tollen Pizzastein, den ich mal bei dem Kaffeeladen, der auch immer alles Mögliche andere verkauft für einen super Preis erstanden habe, und den ich liebe, wie gehabt, im Ofen vorgeheizt, mit Umluft, weil das ja nochmal ein bisschen heißer ist.
Und, genau, ihr ahnt es vermutlich schon, als ich den Flammkuchen dann in den Ofen schubste, habe ich nicht mehr daran gedacht, den Ofen umzustellen. Temperatur runter? Ja, auf 220°C, wie immer. Aber von Umluft auf Ober-/Unterhitze? Ähm, nein!
Und warum?
Weil bei uns mal wieder ein bisschen Chaos herrschte, meine liebste Testschmeckerin und ich Hunger hatten, und ich mich beeilen wollte, wieder 100 Sachen gleichzeitig im Kopf hatte, und... so kommt es dann halt.
Aber zum Glück kommt einem in solch einer Situation dann manchmal eine kleine Eingebung, kennt ihr das? Ich also hoch gegangen, dachte, ich hab ja jetzt fünfzehn Minuten Zeit, bis der gute aus dem Ofen wandern soll. Nach, sagen wir mal, acht Minuten dann plötzlich nochmal ein kleines Déjà-vu: 'Lena, du hast die Hitze runtergestellt, aber du hast nicht.... aaaaaaaah....'
Ja, ich, runtergeflitzt, Flammkuchen natürlich schon fertig, Tomaten schon fertig mit den Nerven (aber gerade noch essbar. ;) ).
Gerade noch rechtzeitig. Geschmeckt hat er wie im siebten Spargel-Himmel, echt lecker. Gegessen wurde draußen, bei warmen Wetter, ganz in Ruhe. Mit Vogelgezwitscher, einem schönen Gespräch, was des Öfteren mal von einem "mmh, ist der lecker" unterbrochen wurde. Also, was wünschtman frau sich mehr?!
Den Boden finde ich aufgrund des Roggenanteils super, ich mag es, wenn Teig etwas rustikal schmeckt, gemopst habe ich ihn aus Stephs Kuriositätenladen. Der Spargel schmeckt durch die kurze Garzeit klasse, und die würzigen Tomaten und die knackigen Pinienkerne geben dem milden Spargel einmal richtig Kontra.
Zutaten für 2 Personen
Für den Teig (Achtung! Der reicht für 4 Personen, ich hab die Hälfte eingefroren!!!)
adaptiert vom Kleinen Kuriositätenladen
280g Mehl Type 550
120g Roggenmehl Type 1150
1/4 l handwarmes Wasser
4g Hefe
8g Salz
1/2 Tl Zucker oder 1 TL Honig
1 EL Rapsöl
Für den Teig die Hefe in etwa ¼ l handwarmen Wasser mit dem Zucker auflösen. Die Mehle mit dem Salz vermischen, das Hefegemisch und das Öl hinzugeben, alles durch rühren und zu einem glatten Teig verarbeiten. Etwa 1 Stunde bei Raumtemperatur stehen lassen, dann über Nacht in den Kühlschrank ins oberste Fach. (Hinweis: will man die Hälfte des Teiges einfrieren, diesen direkt nach dem Kneten abteilen, glattziehen (also NICHT gehen lassen) und einfrieren.
Achso, ja, jetzt beim Rezept tippen ist mir aufgefallen: die Zwiebel habe ich auch vergessen. Hätte bestimmt gut geschmeckt. ;) Aber ohne war's auch grandios.
Habt es schön! Und beeilt euch nicht immer so.
Eure Lena
In solchen Situationen komme ich dann ins Grübeln, wie schön es ist, sich Zeit zu nehmen, denn ich finde, das tun wir viel zu selten, zwar schaffen wir es, klar, aber das Wichtige dabei ist: es bewusst zu tun. Nicht nur immer von A nach B hetzen, nicht immer über den nächsten Friseurtermin, den Einkauf, das Was-Ziehe-Ich-An-Problem und die Wochenendplanung gleichzeitig nachdenken. Sondern sich bewusst auf eine einzige, stinknormale, noch so einfache Sache konzentrieren. Selbst wenn es nur so etwas Banales wie der Umgang mit dem Backofen ist, denn sonst passiert euch sowas wie mir...
...bei meinem Flammkuchen. Wenn im Rezept "Umluft nicht empfehlenswert steht", dann höre ich das nächste Mal drauf. Denn ich habe es heute geschafft. Habe meinen tollen Pizzastein, den ich mal bei dem Kaffeeladen, der auch immer alles Mögliche andere verkauft für einen super Preis erstanden habe, und den ich liebe, wie gehabt, im Ofen vorgeheizt, mit Umluft, weil das ja nochmal ein bisschen heißer ist.
Und, genau, ihr ahnt es vermutlich schon, als ich den Flammkuchen dann in den Ofen schubste, habe ich nicht mehr daran gedacht, den Ofen umzustellen. Temperatur runter? Ja, auf 220°C, wie immer. Aber von Umluft auf Ober-/Unterhitze? Ähm, nein!
Und warum?
Weil bei uns mal wieder ein bisschen Chaos herrschte, meine liebste Testschmeckerin und ich Hunger hatten, und ich mich beeilen wollte, wieder 100 Sachen gleichzeitig im Kopf hatte, und... so kommt es dann halt.
Aber zum Glück kommt einem in solch einer Situation dann manchmal eine kleine Eingebung, kennt ihr das? Ich also hoch gegangen, dachte, ich hab ja jetzt fünfzehn Minuten Zeit, bis der gute aus dem Ofen wandern soll. Nach, sagen wir mal, acht Minuten dann plötzlich nochmal ein kleines Déjà-vu: 'Lena, du hast die Hitze runtergestellt, aber du hast nicht.... aaaaaaaah....'
Ja, ich, runtergeflitzt, Flammkuchen natürlich schon fertig, Tomaten schon fertig mit den Nerven (aber gerade noch essbar. ;) ).
Gerade noch rechtzeitig. Geschmeckt hat er wie im siebten Spargel-Himmel, echt lecker. Gegessen wurde draußen, bei warmen Wetter, ganz in Ruhe. Mit Vogelgezwitscher, einem schönen Gespräch, was des Öfteren mal von einem "mmh, ist der lecker" unterbrochen wurde. Also, was wünscht
Den Boden finde ich aufgrund des Roggenanteils super, ich mag es, wenn Teig etwas rustikal schmeckt, gemopst habe ich ihn aus Stephs Kuriositätenladen. Der Spargel schmeckt durch die kurze Garzeit klasse, und die würzigen Tomaten und die knackigen Pinienkerne geben dem milden Spargel einmal richtig Kontra.
Zutaten für 2 Personen
Für den Teig (Achtung! Der reicht für 4 Personen, ich hab die Hälfte eingefroren!!!)
adaptiert vom Kleinen Kuriositätenladen
280g Mehl Type 550
120g Roggenmehl Type 1150
1/4 l handwarmes Wasser
4g Hefe
8g Salz
1/2 Tl Zucker oder 1 TL Honig
1 EL Rapsöl
Für den Teig die Hefe in etwa ¼ l handwarmen Wasser mit dem Zucker auflösen. Die Mehle mit dem Salz vermischen, das Hefegemisch und das Öl hinzugeben, alles durch rühren und zu einem glatten Teig verarbeiten. Etwa 1 Stunde bei Raumtemperatur stehen lassen, dann über Nacht in den Kühlschrank ins oberste Fach. (Hinweis: will man die Hälfte des Teiges einfrieren, diesen direkt nach dem Kneten abteilen, glattziehen (also NICHT gehen lassen) und einfrieren.
Für den Belag
mal ausgerissen aus einer Brigitte-Zeitschrift
400g grünen Spargel, möglichst dünne Stangen
1 rote Zwiebel, in Ringe geschnitten
60g getrocknete Soft-Tomaten, in feine Streifen geschnitten
20g Pinienkerne
2 EL Olivenöl
75g Crème fraîche
schwarzer Pfeffer
Muskatnuss
Salz
1 Eigelb
1 EL Milch
So geht's
Den Teig vor der Weiterverarbeitung eine Stunde vorher
aus dem Kühlschrank holen. Den Ofen auf 250°C aufheizen, einen Pizzastein*
hineinlegen und eine halbe Stunde bis Stunde aufheizen lassen.
Teig auf einem Backpapier auf Backblechgröße mit etwas Mehl ausrollen. Mit einer Gabel mehrfach einstechen.
Spargel waschen und die Enden etwas abschneiden.
Entweder unterhalb der Köpfe mit dem Sparschäler in Streifen ziehen, den Kopf ganz lassen ODER alles abgesehen vom Kopf in 1/2 cm kurze, schräge Stücke schneiden. Ich habe beides gemacht, die Streifen waren etwas schwierig zu essen (halt wie Spaghetti, die sind auch nicht ganz einfach, wenn man das mit dem Auftüteln auf die Gabel nicht so drauf hat ;) ), aber ich fand sie "leckerer" da der Spargel genau "al dente" war. Wenn ihr euch für die Stücke entscheidet, bleibt der Spargel vermutlich sehr knackig.
Öl, Zwiebel, Tomaten und Pinienkerne in einer Schüssel mischen.
Crème fraîche mit Eigelb, Milch, Salz, Pfeffer und Muskatnuss verrühren.
2/3 der Creme auf dem Boden verstreichen. Den grünen Spargel kreuz und quer auf dem Boden verteilen., Tomatenmischung mit den Händen rübergeben. Restliche Creme rüberträufeln, mit Salz und Pfeffer würzen.
Ofen auf 220°C (Umluft nicht empfehlenswert) runterstellen, den Flammkuchen auf den vorgeheizten Pizzastein schubsen, gut im Auge behalten, aber eigentlich so 15 Minuten auf der untersten Schiene backen, bis die Ränder schön gebräunt sind.
*Backblech geht natürlich genauso
Achso, ja, jetzt beim Rezept tippen ist mir aufgefallen: die Zwiebel habe ich auch vergessen. Hätte bestimmt gut geschmeckt. ;) Aber ohne war's auch grandios.
Habt es schön! Und beeilt euch nicht immer so.
Eure Lena
Abgelegt in:
Aus dem Ofen,
Flammkuchen&Pizza,
mit Ei,
Picknick,
Soulfood,
Vegetarisch
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